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Aldi-PC Medion Akoya E4000 E (MD 8349) protzt mit Riesenspeicher

Medion Akoya E4000 E  

Neuer Aldi-PC protzt mit Riesenspeicher

Von Christian Fenselau

28.05.2014, 06:55 Uhr
Aldi-PC Medion Akoya E4000 E (MD 8349) protzt mit Riesenspeicher. Aldi-PC Medion Akoya E4000 E (Quelle: t-online.de/Montage)

Der Aldi-PC Medion Akoya E4000 E ist ab 28. Mai erhältlich. (Quelle: Montage/t-online.de)

Mit dem Medion Akoya E4000 E (MD 8349) steht ab Mittwoch, 28. Mai, ein neuer PC-Tower in den Filialen von Aldi Nord. Für 399 Euro verspricht der Discounter einen leistungsstarken Multimedia-PC. Wir haben uns den Aldi-PC genauer angesehen.

Das Towergehäuse ist mit dem vorheriger Angebote identisch, seit Juli 2013 setzt Medion auf diese Gehäuseform. Im Innern sieht das anders aus, denn hier verbaut der Hersteller erstmals einen AMD-A10-Prozessor. Dieser hat vier Rechenkerne, eine Taktfrequenz von 3,5 Gigahertz und kann bei Nichtauslastung aller Kerne bis auf 3,9 Gigahertz hochfahren. Dieser Turbomodus ist nützlich bei älterer Software, die nicht alle Kerne ansprechen kann. Der Arbeitsspeicher beträgt 4 Gigabyte.

Rechenchip ist AMD-Neuentwicklung

Beim Prozessor handelt es sich um eine AMD-Neuentwicklung, die sich nach ersten Benchmarktests im Vergleich zur vorherigen Generation deutlich verbessert zeigt. Womit sich der AMD-Chip bei der Intel-Konkurrenz einsortiert, bleibt abzuwarten. Einen Intel Core i3 dürfte der A10 immerhin hinter sich lassen. Bei der Grafikleistung wäre zu bedenken, dass der Onboard-Chip es nicht mit leistungsfähigen Grafikkarten aufnehmen kann. Doch der Fortschritt macht auch hier keine Ausnahme – die Zeiten, in denen eine Onboard-Grafik gerade einmal für Office-Programme und Kartenspiele reicht, sind vorbei. Bei Internet, Multimedia und Spielen sind mit dem Radeon R7 keine bösen Überraschungen zu erwarten. Nur ambitionierte Gamer müssen sich anderweitig umsehen.

Kritikwürdig sind allenfalls die etwas mageren 4 GB Arbeitsspeicher, die schon seit Jahren das Minimum für Desktop-PCs darstellen. Doch die Ausstattung reicht immer noch für fast alle Arbeiten aus. Wer mit sehr vielen Programmen und Dateien hantieren muss, kann zusätzlichen Speicher nachkaufen und dazustecken.

Die Festplatte ist das Prunkstück

Bei der Festplatte protzt der Aldi-PC mit 2 Terabyte, also 2000 Gigabyte. In der Praxis bedeutet das umgerechnet etwa Platz für 300.000 Mp3-Musiktitel bei höherer Qualität und durchschnittlich je vier Minuten Länge. Umgerechnet auf DVD-Videos wären das immer noch über 200 abendfüllende Spielfilme. Wünschenswert wäre ein zusätzliches Blu-ray-Laufwerk, doch das hatte wohl den Preisrahmen gesprengt.

Zum Anschluss externer Festplatten zwecks Datensicherung ist ebenfalls gesorgt, denn auf Vorder- und Rückseite befinden sich schnelle USB-3.0-Buchsen. Wer eine passende Medion-Festplatte besitzt, kann diese auch über den "Datenhafen" auf der Oberseite andocken.

Viele Anschlüsse im Aldi-PC

Die Schnittstellen-Ausstattung ist tadellos: Neben den USB-3.0-Buchsen sind drei weitere USB-Anschlüsse vorhanden, einer davon auf der Vorderseite. HDMI für Breitbildschirme ist ebenfalls vorgesehen, sogar alte VGA-Monitore und PS/2-Peripherie für Maus und Tastatur werden noch bedient. Ein DVI-Anschluss für TFT-Monitore hingegen fehlt, so dass hier bei Bedarf ein Adapter zugekauft werden muss.

Medion installiert Windows 8.1 und weitere Softwarepakete von Cyberlink und Ashampoo vor oder legt sie auf Datenträger bei. Doch die wirklich interessanten Programme wie Microsoft Office und Sicherheitspaket laufen nur 30 Tage als Testversion und müssen danach kostenpflichtig lizensiert werden.

Fazit: brauchbares Angebot

Der Medion Akoya E4000 E ist kein High-End-Tower für Gamer oder Videoschnitt-Profis. Doch für knapp 400 Euro dürfte das niemand erwarten. Für alle Arbeiten mit mittleren Hardware-Anforderungen reicht der neue Aldi-PC allemal aus und ist auch im Vergleich zu vorherigen, preisgleichen Tower-PCs – etwa dem vom März dieses Jahres – die bessere Wahl.

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