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Bundesweiter Warntag: Darum erhalten Sie in den nächsten Tagen eine SMS


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Darum erhalten Sie in den nächsten Tagen eine SMS des Netzbetreibers

Von dpa
Aktualisiert am 10.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Mann mit einem Smartphone: Mit einem Android-Smartphone lassen sich unkompliziert Kontakte und Anrufer sperren.
Smartphone: Die deutschen Mobilfunkbetreiber verschicken in den kommenden Tagen eine SMS an ihre Kunden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Am 8. Dezember ist bundesweiter Warntag. Um über den Warndienst Cell Broadcast zu informieren, verschicken die Mobilfunkbetreiber eine SMS an alle Kunden.

Ausnahmslos alle Besitzer eines Mobiltelefons in Deutschland werden in den kommenden Tagen mit einer SMS über das neue Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast informiert. Das teilten die Mobilfunk-Provider Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica (O2) mit.

Die Erläuterungen der Provider beziehen sich auf den geplanten bundesweiten Warntag am 8. Dezember, an dem das neue Warnsystem erstmals in allen 294 Landkreisen und 107 kreisfreien Städten in Deutschland getestet werden soll.

Bei dem System werden Nachrichten wie Rundfunksignale an alle kompatiblen Geräte geschickt, die in einer Zelle eingebucht sind – daher der Name Cell Broadcast. Im Gegensatz zu anderen Warnsystemen wie Nina oder Katwarn muss man keine App haben, um alarmiert zu werden.

Man muss auch keine Mitteilungs-App für das Lesen von SMS öffnen, da der Warntext ohne Zusatz-Anwendung auf dem Bildschirm erscheint. Mit dem Eintreffen des Warntextes ertönt auch ein lautes Tonsignal.

Schnelle Infos bei Katastrophen

Anlass für die Einführung von Cell Broadcast in Deutschland waren die heftigen Unwetter in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli 2021, bei denen es Dutzende Tote gab.

Die Flutkatastrophe hatte gezeigt, dass die Warn-Apps und klassischen Sirenen nicht ausgereicht haben, um die Bevölkerung flächendeckend vor der Gefahr zu warnen. In anderen EU-Staaten ist Cell Broadcast bereits im Einsatz.

Nach dem Unglück im Ahrtal und anderen betroffenen Gegenden entzündete sich eine Diskussion, warum die Einführung von Cell Broadcast so viel Zeit in Anspruch nimmt.

Handys müssen eingeschaltet und empfangsbereit sein

Allerdings hatte der Gesetzgeber den beteiligten Providern und Smartphone-Herstellern eine Frist bis zum Februar 2023 eingeräumt, um das Warnsystem technisch umzusetzen.

Damit die Menschen in Deutschland die Warnhinweise empfangen können, muss ein Handy oder Smartphone, das mit Cell Broadcast kompatibel ist, eingeschaltet und empfangsbereit sein.

Bei den Smartphones wird das Warnsystem beim iPhone von Apple mit den Betriebssystem-Versionen iOS 16, 15.7.1 und 15.6.1 getestet. Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android sind ab Version 11 kompatibel.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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