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Wie Sie bei Handy-Betrug vorgehen sollten

dpa, Dirk Averesch

Aktualisiert am 17.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau schaut auf ihr Smartphone: Tauchen auf der Mobilfunkrechnung nicht nachvollziehbare Posten auf, sollte man widersprechen.
Eine Frau schaut auf ihr Smartphone: Tauchen auf der Mobilfunkrechnung nicht nachvollziehbare Posten auf, sollte man widersprechen. (Quelle: Antonio Guillem/ Panthermedia26834141)
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Ein Fingertipp auf ein Werbebanner im Display kann reichen, um ein Handy-Abo untergeschoben zu bekommen. Es gibt sogar BetrĂŒger, die erfundene Dienstleistungen abrechnen. Was Sie in so einem Fall tun sollten.

Tauchen auf der Mobilfunkrechnung nicht nachvollziehbare Posten auf, sollten SIe diesen widersprechen. Das gilt auch fĂŒr kleine BetrĂ€ge. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) rĂ€t, per Brief ein etwaiges Abo zu stoppen und generell Zahlungen sowohl vom Drittanbieter als auch vom Mobilfunkanbieter zurĂŒckzufordern.


Vorsicht vor diesen Betrugsversuchen im August

Phishing-Nachrichten verbreiten Schadsoftware oder fragen Nutzerdaten ab. Nicht immer sind sie einfach zu erkennen. Vor allem in Deutschland ist das Spam-Problem groß, zeigt eine Analyse. Auf der Suche nach Opfern Ă€ndern die TĂ€ter hĂ€ufig ihre Strategie. Hier warnen wir vor aktuellen BetrugsfĂ€llen im August.
BetrĂŒger verschicken derzeit Mails im Namen der Telekom. In der Nachricht werden Nutzer informiert, dass die Telekom eine Aufforderung erhalten habe, das E-Mail-Konto zu schließen. Wer das verhindern will, soll einem Link in der Mail folgen. Wie "Mimimkama.at" berichtet, handelt es sich aber um einen Phishing-Versuch. Wer dem Link in der Nachricht folgt, dem droht der Verlust der Daten.
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DieStiftung Warentestberichtet in ihrer jĂŒngsten "Finanztest"-Ausgabe (10/19) etwa ĂŒber 41.000 Mobilfunk-Kunden, die falsche oder zu hohe Rechnungen bekommen haben. Dabei ging es um Drittanbieterleistungen wie Videos oder andere auf der Rechnung nicht nĂ€her benannten "Sonderdienste", die sie gar nicht bestellt hatten. Auch die Warentester raten: Hat man nichts gekauft, beim Mobilfunkanbieterschriftlich reklamierenund das Geld dort zurĂŒckverlangen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dubiose Firmengeflechte

Denn wie die recherchierten FĂ€lle zeigten, stand hinter den BetrugsfĂ€llen ein dubioses Geflecht aus Abrechnungsdienstleister, Drittanbieter und jeweils deren Tochter- oder Mutterfirmen. Die Warentester beurteilen die rechtliche Situation deshalb so, dass der Mobilfunkanbieter eigentlicher Vertragspartner und Adressat fĂŒr den Widerspruch ist. Schließlich ließen sich die Mobilfunkanbieter auf Drittanbieter-GeschĂ€fte ein, weil sie daran mitverdienten.

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Zum Schutz vor ungewollten KĂ€ufen, Handy-Abofallen und auch Betrug mĂŒssen Provider auf Verlangen des Kunden aber jederzeit eine Sperre einrichten. Dann können Dritte nichts mehr ĂŒber die Handyrechnung abrechnen, erklĂ€rt der vzbv.

Mit Sperre auf Nummer sicher gehen

Die sogenannte Drittanbietersperre lĂ€sst sich per E-Mail beauftragen, oft aber auch direkt im Online-Kundenbereich oder in den Kunden-Apps der Mobilfunkanbieter aktivieren. Zudem hat der vzbv einen Beauftragungs-Musterbriefzum Herunterladen bereitgestellt, aber auch Musterbriefean den Drittanbietersowiean den Mobilfunkanbieter, mit denen sich ungewollte Handy-Abos stoppen lassen und Geld zurĂŒckgefordert werden kann. Alle Musterbriefe der Verbraucherzentrale zum Thema finden Sie hier.

Bei vielen Mobilfunkanbietern können Kunden auch eingrenzen, fĂŒr welche Angebote die Sperre gelten soll. Wer also seriöse, vielleicht gewĂŒnschte Dienste wie das Bezahlen von Parkscheinen per SMS weiter nutzen möchte, sollte nachfragen, ob die Möglichkeit einer Teilsperrung besteht, rĂ€t der vzbv. Kontaktloses Bezahlen hat mit den Sperren nichts zu tun und funktioniert weiter.

Beschweren und anzeigen

Als staatliche Aufsichtsbehörde in diesem Bereich fungiert die Bundesnetzagentur. Bei ihr können sich Verbraucher auch beschweren, wenn ihre Rufnummer fĂŒr falsche Abrechnungen missbraucht wurde – etwa per Mail (rufnummernmissbrauch@bnetza.de), erklĂ€rt die Stiftung Warentest.

Zudem sollte man unseriöse Drittanbieter wegen Betrugs anzeigen – etwa online bei der Internetwache des jeweiligen Bundeslandes.

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  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken
Stiftung WarentestVerbraucherzentrale

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