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Mobilfunk: Auch sofortige Mitnahme der Handynummer ist günstiger

Neue Regelungen  

Auch sofortige Mitnahme der Handynummer ist günstiger

01.07.2020, 12:57 Uhr | dpa

Mobilfunk: Auch sofortige Mitnahme der Handynummer ist günstiger. Eine SIM-Karte: Egal ob zum Ende der Vertragslaufzeit oder sofort: Rufnummernmitnahmen zu einem neuen Provider dürfen nie mehr als 6,82 Euro kosten.  (Quelle: dpa/tmn/Franziska Gabbert)

Eine SIM-Karte: Egal ob zum Ende der Vertragslaufzeit oder sofort: Rufnummernmitnahmen zu einem neuen Provider dürfen nie mehr als 6,82 Euro kosten. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa/tmn)

Vorbei die Zeiten, als für die Mitnahme der Handynummer noch 30 Euro fällig wurden. Neuerdings darf die Portierung nur bis 6,82 Euro kosten. Doch wie sieht es beim Spezialfall sofortige Mitnahme aus?

Der alte Mobilfunkanbieter stellt seinem scheidenden Kunden den Nummerntransfer zum neuen Anbieter gern in Rechnung. Allerdings hat die Bundesnetzagentur die maximal möglichen Gebühren für diese Dienstleistung Mitte April auf 6,82 Euro gedeckelt – und zwar bei allen beiden denkbaren Mitnahmefällen, wie das Telekommunikationsportal "Teltarif.de" berichtet.

Einige Anbieter hätten die Deckelung nur in Fällen umgesetzt, in denen der Vertrag ausgelaufen war. Machten Kunden hingegen von ihrem Recht der sofortigen Mitnahme der Rufnummer noch während der Vertragslaufzeit Gebrauch, wurden ihnen deutlich höhere Kosten in Rechnung gestellt.

Verbraucher müssen aufpassen

Unternehmen, die die neue Regelung nach ihren Vorstellungen ausgelegt hätte, seien inzwischen von der Aufsichtsbehörde ermahnt worden und hätten ihr Preis- und Leistungsverzeichnisse angepasst. Die Beschlüsse der Bundesnetzagentur zur Höhe der Portierungsentgelte erstreckten sich auch auf die vorzeitige Rufnummernmitnahme.

Genau hinschauen müssten Verbraucher aber weiterhin bei Unternehmen mit mehreren Mobilfunkmarken. Hier berechneten die Anbieter weiterhin teils bis zu 30 Euro für einen Markenwechsel, ganz gleich ob mit oder ohne Rufnummernportierung.

Das könne die Bundesnetzagentur allerdings nicht beanstanden, da aus regulatorischer Sicht ein Anbieterwechsel nur zustande kommt, wenn ein Kunde auch zu einem anderen Unternehmen geht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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