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Bundesnetzagentur: Mobilcom-debitel soll 145.000 Euro Strafe wegen Telefon-Spam zahlen


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Mobilfunkanbieter soll 145.000 Euro Strafe zahlen

Von dpa, t-online, str

17.07.2020Lesedauer: 2 Min.
Mobilcom-Shop: Der Mobilfunkanbieter muss ein Bußgeld wegen unerlaubter Werbeanrufe bezahlen.
Mobilcom-Shop: Der Mobilfunkanbieter muss ein Bußgeld wegen unerlaubter Werbeanrufe bezahlen. (Quelle: C. Hardt/Future Image/imago-images-bilder)
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Die Bundesnetzagentur hat gegen

Wegen unerlaubter Telefonwerbung hat die Bundesnetzagentur ein Bußgeld gegen den Provider Mobilcom-debitel verhängt. Das Tochterunternehmen von Freenet müsse 145.000 Euro zahlen, weil es Werbeanrufe ausgeführt habe, ohne dafür die Einwilligung der Kunden zu haben, teilte die Behörde am Freitag mit.


Vorsicht vor diesen Betrugs-Mails

Immer wieder versuchen Betrüger, Internetnutzer mit erfundenen Nachrichten in die Falle zu locken, mit sogenannten Phishing-Nachrichten. Wir zeigen Fälle, vor denen die Verbraucherzentrale aktuell warnt.
Besonders häufig erreichen Nutzer Phishing-Nachrichten in Namen von Banken. Beispielsweise der Direktbank ING. Oft wird darin behauptet, dass Nutzer ihr Konto aktualisieren müssen.
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"Mobilcom hat das Verbot unerlaubter Telefonwerbung wiederholt missachtet und Verbrauchern in großem Umfang ungewollte Vertragsabschlüsse unterstellt. Gegen solche Unternehmen verhängen wir hohe Bußgelder", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Betroffene hätten von wiederholten Anrufen berichtet, obwohl sie diese untersagt hätten.

Mobilcom habe in seinen Verträgen eine vorformulierte Werbezustimmung eingebaut. Nach rechtlichen Vorgaben müssen Unternehmen ein solches Einverständnis als klar für den Kunden erkennbar gestalten. Die Geldbuße gegen Mobilcom ist noch nicht rechtskräftig.

So wehren Sie sich gegen ungewollte Telefon-Werbung

Werbeanrufe sind rechtswidrig, wenn man sie dem anrufenden Unternehmen nicht ausdrücklich erlaubt hat – und zwar schon vor dem Telefonat. Auch der Versuch, das Einverständnis gleich zu Beginn eines Gesprächs einzuholen, ist unzulässig.

Die Bundesnetzagentur kann solche illegalen Methoden mit Geldstrafen von bis zu 300.000 Euro belegen. Die Behörde kann aber nur tätig werden, wenn Verbraucher entsprechende Fälle melden. Wie das geht, erfahren Sie hier. Beschwerden sind per E-Mail, Online-Formular oder auch postalisch per Formular-Ausdruck möglich.

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Unerwünschte Anrufer sperren

Alternativ können Nutzer auch selbst aktiv werden und Anrufe von bekannten Spam-Nummern sperren (eine aktuelle Liste finden Sie hier).Wie Sie Anrufer auf dem Festnetzanschluss blockieren können, erfahren Sie hier.

Für Smartphones gibt es spezielle Apps gegen Telefon-Spam. Auf iPhones und Android-Smartphones lassen sich bestimmte Telefonnummern aber auch teilweise in den Geräteeinstellungen auf eine "schwarze Liste" setzen. Hier finden Sie eine Anleitung.

Bundesnetzagentur: Zehntausende Beschwerden pro Jahr

Nach Angaben der Bundesnetzagentur gehen jedes Jahr mehrere zehntausend Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung ein. Um dagegen vorgehen zu können, benötigt die Behörde präzise Angaben. Betroffene sollten sich merken, was im Anruf beworben wird, und vor allem die Telefonnummer des Anrufers notieren. Auch die Art und Weise der Gesprächsführung ist relevant, weil sie sich auf die Höhe eines Bußgeldes auswirken kann.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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