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Was sich am 8. Februar bei WhatsApp ├Ąndern sollte

Von dpa, t-online, mak, str

Aktualisiert am 08.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Facebook und WhatsApp auf einem iPhone (Symbolbild): Der Facebook-Konzern ruderte nach heftiger Kritik zur├╝ck.
Facebook und WhatsApp auf einem iPhone (Symbolbild): Der Facebook-Konzern ruderte nach heftiger Kritik zur├╝ck. (Quelle: MiS/imago-images-bilder)
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Die Aufregung um die neue WhatsApp-Nutzungsbedingungen war gro├č ÔÇô und nun passiert doch nichts am 8. Februar. Warum Sie trotzdem handeln sollten.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Warum ├Ąndert sich am 8. Februar 2021 doch nichts?
  • Warum sollte ich dennoch handeln?
  • Welche Daten erfasst WhatsApp?
  • Was hat Facebook mit den Daten vor?
  • Welche Alternativen haben Nutzer?

Eigentlich sollten am 8. Februar 2021 die neuen WhatsApp-Datenschutzrichtlinien in Kraft treten. Doch weil nach der ersten Ank├╝ndigung die Nutzer in Scharen wegliefen, hat der Messenger die Frist verl├Ąngert. Bis zum 15. Mai haben die Kunden Zeit, den neuen Regeln zuzustimmen. Wer das nicht tun will, muss sich Alternativen suchen. Eine ├ťbersicht finden Sie hier.


F├╝nf Whatsapp-Alternativen im ├ťberblick

Der kostenlose Messenger Briar bietet Experten zufolge h├Âchste Sicherheit, weil ├╝ber das anonyme Tor-Netzwerk kommuniziert wird und bei der Nutzung auch keinerlei Metadaten anfallen. Die Sicherheitsvorkehrungen machen die Anwendung im Alltag aber eher unkomfortabel. Den Messenger gibt es f├╝r Android. Klicken Sie hier, um ihn im Google Play Store herunterzuladen.
Unabh├Ąngigkeit hat sich der Gratis-Messenger Kontalk auf die Fahnen geschrieben, der von Freiwilligen aus aller Welt entwickelt und unterst├╝tzt wird, womit etwa ein Interesse an der Auswertung von Nutzerdaten entf├Ąllt. Den Messenger gibt es f├╝r Android und als Desktop-Version. Klicken Sie hier, um die Android-Version herunterzuladen.
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Doch was genau soll sich ├╝berhaupt ├Ąndern? Gibt es Grund, WhatsApp den R├╝cken zu kehren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Warum ├Ąndert sich am 8. Februar 2021 doch nichts?

Urspr├╝nglich sollten an diesem Tag die ge├Ąnderten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie von WhatsApp in Kraft treten. Dies bedeutet, dass WhatsApp-Nutzer au├čerhalb der EU automatisch ihre Daten mit dem Mutterkonzern Facebook teilen.

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F├╝r EU-B├╝rger soll aber eine Sonderregelung gelten. Ein WhatsApp-Sprecher erkl├Ąrte Anfang Januar, dass es in der f├╝r die EU und Gro├čbritannien geltenden, ├╝berarbeiteten Richtlinie keine ├änderungen geben, die das Teilen von Daten mit anderen Facebook-Unternehmen zu Werbezwecken betreffen.

Doch der Aufschrei und die Verunsicherung war dennoch gro├č. Viele Nutzer kehrten der Messenger-App den R├╝cken und str├Âmten zu Alternativen wie Signal. Das hat offenbar WhatsApp stark verunsichert ÔÇô und der Konzern sagte just den geplanten Start der Nutzungsbedingungen in Europa ab ÔÇô zumindest vorerst.

Warum sollte ich dennoch handeln?

Zwar m├╝ssen Sie den WhatsApp-Nutzerbedingungen doch nicht bis zum 8. Februar 2021 zustimmen, aber das hei├čt nicht, dass Sie tatenlos bleiben sollten. Denn abgesagt ist die ├änderung nicht ÔÇô sondern lediglich verschoben.

Nutzer au├čerhalb der Europ├Ąischen Union haben laut WhatsApp nun bis zum 15. Mai Zeit, den neuen Regelungen zuzustimmen, wie das Unternehmen Mitte Januar mitteilte. Bis dahin will der Konzern die falschen Informationen ├╝ber die Datenschutz├Ąnderungen aus der Welt r├Ąumen. Dazu k├Ânnte das Unternehmen auch eine neue Funktion nutzen ÔÇô denn seit neustem macht WhatsApp Eigenwerbung in den Statusmeldungen.

Zu gegebener Zeit wird also ein Fenster aufploppen, in dem Sie dann zustimmen m├╝ssen. Lesen Sie sich die ge├Ąnderten Nutzungsbedingungen genau durch. Wenn Sie mit den Nutzungsbedingungen nicht einverstanden sind, sollten Sie auch nicht zustimmen. Allerdings k├Ânnen Sie in diesem Fall WhatsApp nicht mehr nutzen.

Was genau ├Ąndert sich f├╝r EU-Nutzer?

Laut WhatsApp betreffen die ├änderungen in den Datenschutzbestimmungen f├╝r EU-Nutzer nur die Verbesserung von Unternehmenskonten. Als "wesentliche" ├änderungen stellt der WhatsApp-Eigent├╝mer Facebook "klarer formulierte, detailliertere Nutzer-Informationen, wie und warum Daten verarbeitet werden" heraus, sowie Informationen dar├╝ber, wie Unternehmen, die ├╝ber WhatsApp mit ihren Kundinnen und Kunden kommunizieren, Chats speichern und verwalten k├Ânnen.

Welche Daten erfasst WhatsApp?

WhatsApp-Nachrichten sind sicher verschl├╝sselt. Das hei├čt, die Chat-Inhalte bleiben vertraulich und k├Ânnen in der Regel nicht mitgelesen werden ÔÇô auch nicht von WhatsApp oder Facebook.

Allerdings fallen bei der Nutzung der App auch eine Reihe von sogenannten Meta-Daten an. Daraus lassen sich f├╝r ein Unternehmen wie Facebook wertvolle Informationen gewinnen, zum Beispiel ├╝ber das Freunde-Netzwerk einer Person.

Laut den neuen Datenschutzrichtlinien werden ÔÇô sofern der Nutzer dem zustimmt ÔÇô unter anderem folgende Nutzerinformationen an Facebook ├╝bermittelt:

  • WhatsApp-Kontoinformationen und Telefonnummer
  • Transaktionsdaten (in Indien k├Ânnen Nutzer beispielsweise Geld per WhatsApp ├╝berweisen)
  • Informationen zu Interaktionen
  • Informationen zum Mobilger├Ąt
  • Dienste-bezogene Informationen
  • IP-Adressen
  • "andere Informationen", die mit der Erlaubnis des Nutzers erfasst wurden.

WhatsApp hat weltweit mehr als eine Milliarde Nutzer. In Deutschland ist es die meistgenutzte App ├╝berhaupt.

Was hat Facebook mit den Daten vor?

Den Zweck dieser Metadaten-Sammlung legt der Dienst in der neuen EU-Datenschutzrichtlinie wie folgt dar: Gemeinsam wolle man "gegen Spam, Drohungen, Missbrauch oder Rechteverletzungen" vorgehen, hei├čt es. "WhatsApp arbeitet auch mit den anderen Facebook-Unternehmen zusammen und teilt Informationen mit diesen, damit sie uns dabei helfen k├Ânnen, unsere Dienste zu betreiben, bereitzustellen, zu verbessern, zu verstehen, anzupassen, zu unterst├╝tzen und zu vermarkten."

Dann wird aber eingeschr├Ąnkt: "Keine der Informationen, die WhatsApp auf dieser Grundlage weitergibt, d├╝rfen f├╝r die eigenen Zwecke der Facebook-Unternehmen verwendet werden." Soll hei├čen: keine Produktverbesserungen und keine personalisierte Anzeigen bei Facebook und seinen Diensten mit Hilfe dieser Daten.

Facebook verdient Geld haupts├Ąchlich durch Werbung und bietet seine Dienste ÔÇô darunter auch Instagram und WhatsApp ÔÇô kostenlos an. Daf├╝r nutzt das Unternehmen Erkenntnisse ├╝ber seine Milliarden Nutzer, um personalisierte Werbung anzuzeigen.

Welche Alternativen haben Nutzer?

Wer nicht auf WhatsApp verzichten will, muss den Bedingungen ÔÇô zu gegebener Zeit ÔÇô zustimmen. F├╝r diejenigen, die ohnehin ein Konto bei Instagram oder ein Facebook-Profil haben, d├╝rfte die Hemmschwelle niedrig sein. Auch f├╝r WhatsApp-Nutzer, die vorher der Daten├╝bermittlung an Facebook nicht widersprochen haben, ├Ąndert sich durch die neuen Nutzungsbedingungen wenig.

Wenn Sie sich ernsthaft Gedanken um Ihre Daten machen, finden Sie auf dem Markt f├╝r Messenger-Apps hingegen gute Alternativen: etwa Signal, Threema oder Telegram.

Wichtig: Wenn Sie Ihr WhatsApp-Konto schlie├čen m├Âchten, reicht es nicht, die App zu deinstallieren. Sie m├╝ssen die Verkn├╝pfung mit der Telefonnummer l├Âschen, sonst k├Ânnen intime Daten bei fremden Menschen landen. Lesen Sie hier, was passiert, wenn Sie Ihr WhatsApp-Konto l├Âschen.

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