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Samsung Galaxy Buds Pro im Test: Musik und Umgebung hören

Samsung Galaxy Buds Pro  

Mit diesen Ohrstöpseln können Sie Musik und Ihre Umgebung hören

25.01.2021, 11:02 Uhr
Samsung Galaxy Buds Pro im Test: Musik und Umgebung hören. Samsung Galaxy Buds Pro: Die neuen True-Wireless-Kopfhörer kommen am 29. Januar in den Handel.  (Quelle: Hersteller/Samsung)

Samsung Galaxy Buds Pro: Die neuen True-Wireless-Kopfhörer kommen am 29. Januar in den Handel. (Quelle: Samsung/Hersteller)

Ende Januar kommen die neuen Samsung Galaxy Buds Pro in den Handel. Lohnt sich der Kauf? Wir lassen die True-Wireless-Kopfhörer gegen die Pixel Buds von Google antreten. 

Android-Nutzer auf der Suche nach einem Paar kabelloser Bluetooth-Ohrstöpsel finden ab dem 29. Januar eine weitere Option im Handel: Die Samsung Galaxy Buds Pro kosten 229 Euro und liegen damit etwa in der gleichen Preisklasse wie die Google Pixel Buds, die vergangenes Jahr für knapp 200 Euro auf den Markt kamen. Ein Direktvergleich der Kopfhörer zeigt die Stärken und Schwächen.

Design und Tragekomfort

Beide Kopfhörer passen mit ihrem Ladecase gut in jede Hosentasche. Das von Samsung ist etwas kleiner. Das von Google lässt sich dafür lässig mit einer Hand aufschnippen.

Die Galaxy Buds Pro werden in den Gehörgang geschoben – am besten mit einer leichten Drehung, damit sie gut sitzen. Bei den Pixel Buds klemmt sich zusätzlich noch eine Gummihalterung in die Ohrmuschel. Das sorgt für deutlich besseren Halt.

Bei den Galaxy Buds hingegen muss man häufiger mal nachjustieren, wie bei schlecht sitzender Kleidung. Bei der kleinsten Berührung – etwa beim Absetzen einer Mütze – plumpsen sie heraus. Samsung empfiehlt als Lösung, einfach andere Gummiaufsätze zu verwenden. Leichter gesagt als getan: Der Verpackung liegen keine Ersatzteile bei.

Klang

Klanglich schenken sich die Konkurrenten nicht viel. Die Galaxy Buds sind etwas basslastiger, die Pixel Buds haben die Mitten besser drauf. Deutliche Unterschiede merkt man beim Active-Noise-Cancelling. In der höchsten Stufe schirmen die Samsung Galaxy Buds Pro ziemlich gut gegen Umgebungsgeräusche ab.

Bedienung

Ein Tippen bedeutet Pause, zwei Mal tippen bedeutet: nächster Song. Gedrückt halten aktiviert oder deaktiviert das Noise-Cancelling. Leider tippt man bei den Galaxy Buds Pro öfter mal daneben. Zudem reagieren die Ohrstöpsel mit einiger Verzögerung auf die Toucheingabe. Was definitiv fehlt sind Lautstärkeregler an den Ohrstöpseln. Hier schneiden die Pixel Buds mit einer komfortablen Touchfläche auf beiden Seiten deutlich besser ab.

Intelligente Funktionen

Die Samsung Galaxy Buds Pro verfügen über drei Grundeinstellungen: Einen Standardmodus, einen Modus, der Umgebungsgeräusche über die Mikrofone verstärkt und einen Modus mit aktiver Geräuschunterdrückung. Durch längeres Gedrückthalten der Touchfläche können Nutzer zwischen den Modi wechseln. Im Zusammenspiel mit der App ergeben sich aber noch viel mehr Möglichkeiten.

So lässt sich die Geräuschunterdrückung in zwei Stufen regulieren (niedrig oder hoch). Ein Konversationsmodus sorgt außerdem dafür, dass die Kopfhörer automatisch Lautstärke und Noise-Cancelling herunterfahren, sobald der Nutzer etwas sagt. Ist das Gespräch vorbei, werden die ursprünglichen Einstellungen nach zehn Sekunden wiederhergestellt.

Das lässt die Pixel Buds mit ihren recht überschaubaren Auto-Funktionen dann doch recht alt aussehen. Hier gibt es nur eine adaptive Lautstärkeregelung und eine Bewegungserkennung, die Musik oder laufende Podcasts pausiert, sobald einer der Stecker aus dem Ohr genommen wird. 

Samsung Galaxy Buds Pro und Google Pixel Buds im Vergleich: Das Ladecase von Google lässt sich lässig aufschnippen, das von Samsung ist kleiner.  (Quelle: t-online)Samsung Galaxy Buds Pro und Google Pixel Buds im Vergleich: Das Ladecase von Google lässt sich lässig aufschnippen, das von Samsung ist kleiner. (Quelle: t-online)

Akku

Die Akkulaufzeit inklusive Ruhepause im Ladecase wird von Samsung mit bis zu 18 Stunden angegeben (bis zu 28 Stunden, wenn man auf Active-Noise-Cancelling verzichtet). Google verspricht bis zu 24 Stunden. Aus der Erfahrung können wir sagen, dass die Pixel Buds tatsächlich nach kurzen Ladepausen im Case wieder einsatzbereit sind. Man darf nur nicht vergessen, ab und an das Ladecase an eine Steckdose anzuschließen.

Die Galaxy Buds Pro haben hier den Vorteil, dass sie sich auch kabellos aufladen lassen. In Verbindung mit einem neuen Samsung-Handy geht das sogar, indem man die Schatulle auf den Smartphone-Rücken legt. Ein langfristiger Test zum Batterieverbrauch steht noch aus. 

Fazit

Die Pixel Buds von Google sind handlich und nach anfänglichen Schwierigkeiten und mehreren Updates sehr zuverlässig. Die Samsung Galaxy Buds Pro überzeugen hingegen vor allem durch ihre intelligenten Tonfunktionen: Der Modus zur Verstärkung von Umgebungsgeräuschen ist nicht nur im Straßenverkehr praktisch. Er erzeugt auch interessante, fast schon unwirkliche Effekte. Gerade bei laufender Musik fühlt man sich ein wenig wie in einem Film, in dem bestimmte Geräusche – ein laufender Wasserhahn, das Klirren von Eiswürfeln in einem Cocktail-Glas, Tippen auf einer Computertastatur – aus dramaturgischen Gründen hervorgehoben werden. So intensiv hat man seine Umgebung vorher nie gehört – schon gar nicht mit Kopfhörern auf den Ohren. 

Verwendete Quellen:
  • Eigener Test

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