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Schnellerer M2-Apple-Chip soll noch 2021 kommen

Von t-online, jnm

27.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Apples M1-Chip: Noch in diesem Jahr soll ein großer Bruder des Chips erscheinen.
Apples M1-Chip: Noch in diesem Jahr soll ein großer Bruder des Chips erscheinen. (Quelle: Apple)
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Laut einem Medienbericht soll ein noch leistungsfähigerer Nachfolger des im Herbst vorgestellten M1-Chips jetzt in Produktion gehen und in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Er könnte über einige Zusatzfunktionen verfügen.

Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei hat berichtet, dass der Nachfolgechip des M1 noch im April in die Massenproduktion gehe. Laut Nikkei könnte die Auslieferung des vorläufig M2 getauften Chips bereits im Juli beginnen, sodass noch in der zweiten Jahreshälfte MacBooks mit den neuen Rechenkernen ausgeliefert werden könnten.

Wie auch beim M1 soll es sich beim M2 nicht um eine reine CPU handeln, sondern um ein System-on-a-Chip (SoC), das auch einen Grafikchip und eine AI-Beschleunigungseinheit umfasse. Laut Nikkei sollen ungenannte Quellen bestätigt haben, dass der M2 in MacBooks und Macs zum Einsatz kommen soll.

Produziert werde der M2 beim Apple Zulieferer TSMC im derzeit modernsten 5-Nanometer-Plus-Verfahren. Die Produktion eines solchen Chips dauere dabei mindestens drei Monate.

M1-Nachfolger könnte mehr Leistung und Ausstattung bieten

Das neue SoC könnte neben mehr Rechenleistung auch erweiterten Funktionsumfang mitbringen, den viele Profi-Nutzer beim M1 derzeit vermissen: So gibt es nur zwei Thunderbolt-Zugänge, außerdem kann nur ein externes Display angeschlossen werden. Hier dürfte der Nachfolge-Chip nachbessern.

Bei sehr rechenintensiven Aufgaben in Desktop-PCs, bei denen Stromverbrauch und Wärmeabgabe eine untergeordnete Rolle spielen, sind zudem die Top-Intel-Chips noch leistungsfähiger als Apples extrem effizienter M1-Chip. Beim Nachfolger könnte Apple sich mehr auf Leistung und weniger auf Effizienz konzentrieren.

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Im Herbst 2020 hatte Apple den M1 für seine Macs vorgestellt, erst in der vergangenen Woche wurde außerdem bekannt, dass der Chip auch im kommenden iPad Pro stecken werde. Apple hatte im Herbst erklärt, seine Mac-Sparte, die bis dahin ausnahmslos Intel-CPUs nutzte, komplett auf selbst entwickelte Chips umzustellen. Dieser Prozess soll Ende 2022 für das gesamte Portfolio abgeschlossen sein.

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