Sie sind hier: Home > Digital > Computer > WLAN >

WLAN-Tipps: Diese Fehler machen Nutzer häufig

Tipps fürs Heimnetzwerk  

Das machen WLAN-Nutzer häufig falsch

16.10.2020, 13:57 Uhr | t-online.de

 (Quelle: dpa)
So verbessern Sie Ihr WLAN in Ihrer Wohnung

Eine schlechte Internetverbindung ist manchmal ein selbstgemachtes Problem. Beim Platzieren des Routers kann man so einiges falsch machen. (Quelle: ProSieben)

WLAN: Diese Tipps zeigen, wie der Router aufgestellt werden muss, um eine schnelle Internetverbindung zu bekommen. (Quelle: ProSieben)


Schlechter Empfang bis hin zu Verbindungsabbrüchen – Probleme im Heimnetzwerk sind oft hausgemacht. Wir nennen die häufigsten Fehler beim Umgang mit dem WLAN und zeigen Lösungen auf.

Ein WLAN zu nutzen ist ein Kinderspiel? Mitnichten! Das dürfte jeder gemerkt haben, der bereits ein Funknetzwerk eingerichtet hat. Mal findet der PC das WLAN nicht oder die Verbindung bricht immer wieder ab. Windows meldet lediglich eine schwache Verbindung, obwohl der Router nur wenige Meter entfernt steht. Mitunter scheint sogar das WLAN des Nachbarn präsenter als das eigene Funknetz. Kann das sein? Ja, es kann.

WLAN-Empfang schlecht

Zwar hängt die Signalqualität auch vom Router ab, doch wenn es schon bei wenigen Metern Distanz Probleme gibt, gilt es zunächst einmal, die Position des Routers zu überprüfen. Zugegeben: WLAN-Router sind selten Schmuckstücke, die man gerne schön auffällig im Wohnzimmer platziert. Den ständigen Anblick blinkender Kontrollleuchten kann zudem nicht jeder ertragen.

Aber das graue Kistchen deshalb unter dem Sofa zu verstecken, ist keine Lösung, sondern vielmehr oft die Ursache allen Ärgers. Wer den Funkwellen derart massive Hindernisse zumutet, braucht sich über schwachen Empfang und Verbindungsabbrüche nicht zu wundern. Denn für ein zuverlässiges WLAN sollte der Router möglichst frei sein und idealerweise etwas unter der Zimmerdecke hängen. Dort oben ist aber selten die DSL-Anschlussdose zu finden. Doch das ist kein Problem: Im Handel gibt es passende Kabel auch mit mehreren Metern Länge. Komplizierte Befestigungen unter der Decke sind meist nicht nötig. Oft reicht es schon aus , den Router auf ein Regal oder einen Schrank zu stellen.

WLAN-Schalter versehentlich gedrückt

Eben ging es noch und nun meldet der Browser "Keine Internetverbindung": Diese Fehlermeldung kann auch eine ganz triviale Ursache haben. Früher verfügten viel Notebooks über eine unscheinbare WLAN-Taste, die sich etwa an der Vorderkante des Computers befinden kann. Wird das Notebook von einem Raum in den anderen getragen, legen Nutzer den Schalter oft versehentlich um. Heute wird das WLAN bei Notebooks meist über eine der Funktionstasten (also etwa "F7" oder "F8") ein- und ausgeschaltet. Oft muss man zusätzlich die "FN"-Taste drücken, um die Funktion zu bedienen. Die "FN"-Taste findet man meist in der untersten Tastenreihe neben den Tasten "Strg" oder "Alt".

Wenn der Nachbar dazwischen funkt

Wenn der Empfang eigentlich gut ist, die Verbindung trotzdem immer wieder abbricht, könnte der Nachbar schuld sein. Vor allem in Mietshäusern drängen sich leicht mehrere Funknetze auf dem selben Kanal, weil deren Besitzer den standardmäßig eingestellten Funkkanal nicht wechseln. In den Einstellungen eines jeden Routers lässt sich das leicht beheben. Probieren Sie einfach einen anderen Kanal aus. Die größten Abstände liegen zwischen den Kanälen 1, 6 und 11. Mit einer Software wie den WifiChannelMonitor können Sie überprüfen, ob umliegende Netzwerke bereits auf dem gewählten Kanal funken.

Ausgerechnet im leistungsfähigeren 5-GHz-Frequenzband kann der Nachbar leicht zum Spielverderber werden. Denn darüber können Daten zwar schneller übertragen werden. Allerdings dürfen in Deutschland bei 5 GHz nur Funkkanäle genutzt werden, die nicht von Radaranlagen verwendet werden. Deshalb sind standardmäßig nur die Kanäle 36 bis 48 verfügbar.

Nutzen Sie einen Fritzbox-Router? Dann könnten Sie diese Artikel interessieren:


Eine Ausnahme sind Router, die DFS (Dynamic Frequency Selection) beherrschen. Mit der dynamischen Kanalwahl ausgestattet, dürfen die Geräte neben den Kanälen 36 bis 48 auch auf den Kanälen 52 bis 64 und 100 bis 140 funken. Das bringt natürlich nur einen Vorteil, wenn die WLAN-Module in PC, Smartphone oder Tablet ebenfalls DFS beherrschen. Bei vielen Smart-Home-Geräten ist das nicht der Fall.

Die Fritzboxen etwa prüfen nach jedem Neustart oder Änderungen an den WLAN-Einstellungen diese Kanäle für etwa 10 Minuten. In dieser Zeit sind nur die unteren Kanäle verfügbar.

WLAN mit WPA2 oder besser WPA3 verschlüsseln

Wirklich fatale Folgen kann es haben, das WLAN unverschlüsselt zu lassen. Hacker können sich so ungehindert in ein Netzwerk einklinken. Neuere Router gehen standardmäßig mit dem derzeit sichersten Verschlüsselungsstandard WPA2 in Betrieb. Wer sein WLAN jedoch schon seit vielen Jahren mit demselben Router betreibt, "schützt" sein Heimnetzwerk womöglich nur mit WPA oder sogar WEP. Beide Verschlüsselungen sind innerhalb weniger Sekunden geknackt.

Moderne Router und Smartphones unterstützen bereits den noch sichereren Nachfolgestandard WPA3. Dieser funktioniert aber nur, wenn vergleichsweise neue Geräte im Netz eingesetzt werden. Windows-PCs müssen etwa mindestens Windows 10 in der Version 1903 oder neuer nutzen.

Grundsätzlich sollte ein WLAN immer mit WPA2 verschlüsselt sein. Sollte der vorhandene Router dies nicht unterstützen, ist der Kauf eines aktuellen Modells dringend empfohlen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • t-online.de Archiv

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Live-Diskussion öffnen (0 Kommentare)

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Computer > Hardware > WLAN

shopping-portal