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eBay: Schwunghafter Handel mit gefälschten Grafikkarten


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Betrüger bieten massenhaft gefälschte Grafikkarten an

Aktualisiert am 15.10.2018Lesedauer: 2 Min.
eBay-Zentrale in Berlin: Handel mit Grafikkarten aufgeflogen
eBay-Zentrale in Berlin: Handel mit Grafikkarten aufgeflogen (Quelle: imago-images-bilder)
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Eine groß angelegte Testkauf-Aktion bei eBay fördert Übles zutage: Auf der Online-Plattform bieten dubiose Händler haufenweise gefälschte Grafikkarten an

Von dem schwunghaften Handel mit den gefälschten Computerteilen berichtet das Magazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe (22/18). Erst vor kurzem flogen betrügerische Händler mit gefälschten Speicherkarten auf.

Nach dem Tipp eines c't-Lesers recherchierte die Redaktion bei eBay und entdeckte dabei eine Flut von verdächtig günstigen GTX-1060-Grafikkarten. Alle wurden von Händlern aus China zum Kauf angeboten. Die Preise bewegten sich zwischen 54 Euro und 80 Euro. Grafikkarten dieses Typs kosteten aber üblicherweise gut 200 Euro.

„Wir bezweifelten, dass chinesische Händler funktionierende No-Name-Produkte für weniger als den halben üblichen Preis liefern können und kauften anonym bei acht verschiedenen Händlern auf eBay ein“, erzählt Georg Schnurer, Chef vom Dienst beim c’t-Magazin. „Wir bezahlten per PayPal-Gastzahlung, um in den Genuss des eBay-Käuferschutzes zu kommen. Schließlich wollten wir nicht nur den Händlern, sondern auch eBay auf den Zahn fühlen.“

Plumpe Fälschungen, leicht erkennbar

Nach Erhalt der Waren deuteten viele Merkmale auf eine Fälschung: Die Karten besitzen einen VGA-Ausgang, der bei echten GTX-1060-Karten nicht vorgesehen ist. Zudem stimmen die Grafik-Prozessor-Einheit, die Chip-Architektur und die Taktraten nicht. Auch konnte man erkennen, dass die Chips schon 2012 gefertigt wurden – zu dieser Zeit war die GTX 1060 noch gar nicht auf dem Markt.

Die Reaktionen der Händler ähnelten sich: Zunächst wurde die Fälschung geleugnet, später verlangten die Händler die Rücksendung. Als c’t drohte, bei eBay einen Antrag auf Käuferschutz zu stellen, versprachen die Händler Preisnachlässe und spielten auf Zeit.

Warnsignal: unrealistisch niedriger Preis

„Nach unserer Testkauf-Aktion bleibt ein fades Gefühl zurück“, bilanziert Schnurer: „Der eBay-Käuferschutz hat erst nach Einschaltung der Presseabteilung funktioniert. Erkennbare Sanktionen gegen die Betrüger, die uns die Fälschungen verkauft haben, gibt es nicht, und neue Fälschungen scheint eBay nicht proaktiv vom Marktplatz zu verbannen. Käufern kann man deshalb nur raten, sich vor dem Kauf von Grafikkarten auf eBay genau zu informieren, welche Merkmale so eine Karte haben muss.“ Außerdem sei ein unrealistisch niedriger Preis immer ein Warnsignal.

Wer sich nicht sicher ist, was er da im Netz erstanden hat, kann das Grafikkarten-Analyse-Tool "GPU-Z" befragen. Es erkennt in der gerade erschienen Version mehr als ein Dutzend alter Nvidia-Grafikkarten, die Betrüger besonders häufig umlabeln. Das Windows-Programm lässt sich kostenlos herunterladen.

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Verwendete Quellen
  • Bericht der c't bei "heise online"
  • Pressemitteilung des Heise Verlags (per Mail)
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