Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalAudio

Alexa: Amazon erhält Patent für Werbung nach Stimmlage


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBaerbock geht auf Österreich losSymbolbild für einen TextBiomarktkette meldet Insolvenz anSymbolbild für einen TextBittere Nachricht für Elon MuskSymbolbild für einen TextGroßkontrolle gegen GlühweintrinkerSymbolbild für einen TextMetzgerei muss nach 58 Jahren schließenSymbolbild für einen TextCarmen Nebel: Malheur am ZDF-TelefonSymbolbild für einen TextSchlagerstars müssen Tour absagenSymbolbild für einen TextMillionär will sein Leben ändernSymbolbild für einen TextTalent Flick geht in die 2. LigaSymbolbild für einen TextSchuhhändler schließt viele FilialenSymbolbild für einen TextKlimaaktivisten: Notfall-Patient in GefahrSymbolbild für einen Watson TeaserEvelyn Burdecki: Flirt mit Schlagerstar?Symbolbild für einen TextWinterzauber im Land der Elfen - jetzt spielen!
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Amazon erhält Patent für Werbung nach Stimmlage

Von t-online, str

Aktualisiert am 15.10.2018Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau spricht zum Amazon Echo: Amazon hat ein Patent erhalten auf eine Technologie, die anhand des Tonfalls erkennen soll, wenn der Nutzer krank ist oder traurig.
Eine Frau spricht zum Amazon Echo: Amazon hat ein Patent erhalten auf eine Technologie, die anhand des Tonfalls erkennen soll, wenn der Nutzer krank ist oder traurig. (Quelle: AFLO/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Stimme verrät es oft, wenn jemand erkältet ist. Das will sich offenbar auch der Online-Riese Amazon zunutze machen und seine Sprachassistentin Alexa darauf trainieren, Krankheiten zu erkennen. Die Idee ließ sich der Konzern jetzt patentieren.

Schon heute können Nutzer im Gespräch mit der digitalen Sprachassistentin Alexa Produkte über Amazon bestellen und nach Hause liefern lassen. Künftig könnte das System auch aktiv Waren aus dem Amazon-Sortiment vorschlagen, wenn es glaubt, dass der Nutzer daran Interesse haben könnte.


Alle Formen, Farben und Preisklassen: Smart-Speaker-Vielfalt

Der Audio-Spezialist Libratone bringt seinen Smart Speaker Zipp 2 nach Deutschland. Die Lautsprecher-Säule mit dem auffälligen Design soll ab Oktober erhältlich sein und kommt in zwei Varianten, einmal mit sechs und einmal mit drei Lautsprechern. Kostenpunkt: 299 beziehungsweise 249 Euro. Anders als das Vorgängermodell reagiert Zip2 auf das Signalwort "Alexa": Amazons Sprachassistentin wurde in das Gerät integriert. Außerdem lassen sich jetzt über das Touchpad auf der Oberseite mehr Funktionen bedienen.
Überraschend präsentierte die Deutsche Telekom einen eigenen Smart Speaker. Das erste Gerät aus Deutschland dieser Art wird 150 Euro kosten. Derzeit können sich 1.000 Telekom-Kunden als Tester für das Gerät bewerben.
+13

Dazu hat sich das Unternehmen das Patent auf eine Technologie zur Stimmanalyse gesichert. Damit soll das Assistenzsystem anhand der Stimme heraushören können, wenn der Nutzer krank ist oder sich nicht gut fühlt. Bei einer Erkältung zum Beispiel könnte der smarte Lautsprecher vorschlagen, ein passendes Gegenmittel im Internet zu bestellen und per Expressversand schicken zu lassen.

Diese Idee passt zwar zum Geschäftsmodell des Online-Riesen. Ob es sich aber auch so realisieren lässt, wie sich Amazon das in dem Patentantrag vorstellt, ist unklar. Tech-Konzerne wie Apple oder Google lassen sich ihre Zukunftsideen oft auch ohne konkrete Umsetzungspläne vorzeitig patentieren. Viele kommen niemals auf den Markt.

Die Idee wurde höchstwahrscheinlich nicht aus Fürsorge für die Nutzer geboren. Amazon sucht nach neuen Wegen, mit seinem digitalen Assistenzsystem Geld zu verdienen. Zielgerichtete Audio-Werbung könnte eine Möglichkeit sein. Dazu muss das System aber die Bedürfnisse des Nutzers erkennen können.

Das in dem Patent beschriebene Sprachanalyse-System soll dies leisten, indem es einen vom Normalzustand abweichenden Tonfall erkennt und lernt, daraus nicht nur Krankheiten, sondern auch emotionale Zustände wie Freude, Angst, Niedergeschlagenheit oder Stress herauszuhören.

Zur Verfeinerung der Ergebnisse könnten nicht nur über das Mikrofon eingefangene Signale wie Räuspern, Schluchzen oder Niesen in die Auswertung einfließen, sondern auch Daten aus anderen Quellen wie etwa Suchverläufe, vergangene Einkäufe und Surfverhalten des Nutzers.

Ansonsten wäre das System nämlich auf wenige Satzfetzen und Kurzbefehle angewiesen. Schließlich springt das Mikrofon nur auf ein Signalwort hin an und schaltet sich kurz darauf automatisch wieder ab.

Keine Digital-News mehr verpassen: Folgen Sie t-online.de Digital auf Facebook oder Twitter.

Der Patentantrag für diese Form der zielgerichteten Audio-Werbung wurde bereits vor gut einem Jahr eingereicht. Das US-Patentamt hat ihn aber erst jetzt genehmigt und veröffentlicht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Heise.de: "Alexa hört dich husten: Amazon erhält Patent auf Werbeangebote für Kranke"
  • Amazon-Patent in der US-Patentdatenbank
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
So viele Menschen hören Podcasts
Von Alexandra Schaller
AmazonAppleGoogle Inc.

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website