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WAP-Billing-Betrüger: Tipps bei hohen Drittanbieterkosten auf der Handyrechnung

WAP-Billing-Betrüger  

Tipps bei hohen Drittanbieterkosten auf der Handyrechnung

09.11.2018, 12:53 Uhr | dpa

WAP-Billing-Betrüger: Tipps bei hohen Drittanbieterkosten auf der Handyrechnung. Nein, dieser Rechnungsposten gehört da nicht hin: Wer Drittanbieterkosten auf seiner Telefonrechnung entdeckt, widerspricht am besten sofort beim Dienstanbieter.

Nein, dieser Rechnungsposten gehört da nicht hin: Wer Drittanbieterkosten auf seiner Telefonrechnung entdeckt, widerspricht am besten sofort beim Dienstanbieter. Foto: Christin Klose. (Quelle: dpa)

München (dpa/tmn) - WAP-Billing ist seit dem Ende der 1990er Jahre ein einfacher Weg, Dienstleistungen oder Produkte über ein Mobiltelefon zu kaufen und zu bezahlen. Doch es ist auch ein Weg für Betrüger, Mobilfunknutzern Abofallen unterzuschieben - oft ohne deren Wissen, berichtet die "PC Go" (12/2018).

Meist merken Nutzer erst an einer ungewöhnlich hohen Telefonrechnung, dass etwas nicht stimmt. Aber wie können sie sich schützen?

- Rechnung immer prüfen: Stimmt die Rechnungssumme? In Zeiten von Allnet-Flatratetarifen schaut man da ja eher selten drauf. Verdächtige Rechnungsposten tragen Namen wie "Sonderdienste Drittanbieter".

- Widersprechen: Stehen nicht beauftragte Posten von Drittanbietern auf der Rechnung, können Kunden beim Mobilfunkanbieter Widerspruch einlegen. Der Anbieter muss reagieren und darf nicht an den Rechnungssteller verweisen. Das hat das Landgericht Potsdam Ende 2015 entschieden (Az.: 2 O 340/14).

- Geld zurückholen: Wer per Lastschrift zahlt, kann diese bei strittigen Gebühren einfach zurückbuchen lassen. Den unstrittigen Betrag - die monatlichen Tarifkosten - müssen aber bezahlt werden.

- Betrüger aussperren: Unerwünschte Kosten durch versehentlich abgeschlossene Abonnements verhindert eine sogenannte Drittanbietersperre. Sie lässt sich je nach Anbieter über die Kundenhotline, die Verwaltungs-App oder das Onlineportal aktivieren. Bei den verschiedenen Handelsmarken des Anbieters Drillisch (WinSIM, SIMply, yourfone, Smartmobil etc.) ist die Sperre bereits in den Standardeinstellungen aktiv. Einziger Nachteil der Drittanbietersperre: Sie verhindert alle WAP-Billing-Vorgänge, auch die legalen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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