Sie sind hier: Home > Digital >

Recht auf Vergessenwerden: Gericht entscheidet über Löschung von Google Suchergebnissen

Recht auf Vergessenwerden  

Gericht entscheidet über Löschung von Google Suchergebnissen

11.12.2018, 21:21 Uhr | Ulf Mauder, dpa

Recht auf Vergessenwerden: Gericht entscheidet über Löschung von Google Suchergebnissen. Google Suche: Immer wieder versuchen Kläger, unerwünschte Suchergebnisse per Gerichtsbeschluss aus den Suchergebnissen zu tilgen.  (Quelle: Getty Images/Prykhodov)

Google Suche: Immer wieder versuchen Kläger, unerwünschte Suchergebnisse per Gerichtsbeschluss aus den Suchergebnissen zu tilgen. (Quelle: Prykhodov/Getty Images)

Ein ehemaliger Bürgermeister aus Baden-Württemberg möchte, dass unvorteilhafte Suchergebnisse zu seinem Namen aus den Google-Suchergebnissen verschwinden. Doch der US-Konzern weigert sich, die Links zu entfernen. Nun soll ein Gericht entscheiden. 

Haben Menschen, die sich über Suchmaschinen im Internet in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sehen, einen Anspruch auf Löschung der Informationen? Mit dieser Frage befasst sich an diesem Mittwoch das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart.

Dabei geht es auch um die Grundsätze der Haftung von Suchmaschinenbetreibern – nicht zuletzt vor dem Hintergrund neuer Datenschutzregeln, wie eine OLG-Sprecherin vor Beginn der Verhandlung sagte. Ein Urteil wird zwar noch nicht erwartet, aber womöglich die Stoßrichtung einer künftigen Entscheidung.

Ex-Bürgermeister fordert Google-Manipulation

Konkret geht es nach Darstellung des Gerichts um den Fall eines Ex-Bürgermeisters der Gemeinde Hausen ob Verena im Kreis Tuttlingen. Der Mann stört sich an aus seiner Sicht verleumderischen und beleidigenden Äußerungen, die über Google abrufbar seien. Mit seiner Klage war er vorher am Landgericht Rottweil gescheitert. Nun soll das OLG in einem Berufungsverfahren entscheiden.


Die Google Germany GmbH hatte nach Unterlagen des Landgerichts Rottweil eine Löschung von Ergebnislinks abgelehnt. Begründet habe das Unternehmen seine Position damit, dass es bei den beanstandeten Einträgen um die berufliche Arbeit des Mannes gehe und dies von öffentlichem Interesse sei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die neuesten Technik-Trends: Mieten ist das neue Kaufen
OTTO NOW entdecken
Anzeige
Sichern Sie sich 40% Rabatt auf den nächsten Möbeleinkauf
bei der Jubiläumsaktion auf XXXLutz
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal