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Angeklickt: Schimpansen beobachten und Tierforschern helfen

Angeklickt  

Schimpansen beobachten und Tierforschern helfen

23.07.2019, 04:51 Uhr | dpa

Angeklickt: Schimpansen beobachten und Tierforschern helfen. Wie viele Affen sind zu sehen und was machen sie? Auf chimpandsee.

Wie viele Affen sind zu sehen und was machen sie? Auf chimpandsee.org werden Internetnutzer zu Tierbeobachtern im Auftrag der Wissenschaft. Foto: chimpandsee.org/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Leipzig (dpa/tmn) - Schimpansen und Paviane kennen die meisten Menschen nur von Zoobesuchen. Wer sie einmal in ihrem natürlichen Lebensraum sehen möchte, muss weit reisen - oder kann die Webseite Chimpandsee.org besuchen, und dabei auch noch die Forschung unterstützen.

Die Idee hinter dem Projekt: Nutzer schauen sich kurze Videos an, die Kamerafallen in der Wildnis Afrikas aufgezeichnet haben, und halten fest, was sie sehen. Das kann eine umhertollende Horde Affen sein, ein kleines Nagetier oder auch mal lange nichts.

Die Nutzer bestimmen mit Hilfe vorgegebener Wahlmöglichkeiten die beobachteten Arten, die Zahl der Tiere und was diese gemacht haben - Anfänger finden eine Anleitung, wie sie am besten vorgehen. Von der Mitarbeit der Masse erhoffen sich die Wissenschaftler viele Daten, die ihnen helfen, mehr über die Population und das Verhalten der Tierarten in ihren Lebensräumen herauszufinden.

Zunächst werden mehr als 40.000 Videos auf die Projektseite geladen, Hunderttausende sind in Planung, erklärt das Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, das hinter dem Projekt steckt. Beheimatet ist das Projekt auf dem Bürgerwissenschaftsportal Zooniverse.org.

Es ist bereits das zweite Mal, dass die Wissenschaftler auf die Unterstützung von Hobby-Tierforschern setzen: Zwischen 2015 und 2018 klassifizierten demnach schon einmal rund 50.000 Freiwillige mehr als 140.000 Videos. Mit Hilfe der so gewonnenen Daten leisteten sie einen Beitrag zu wissenschaftlichen Publikationen - etwa über die nächtlichen Aktivitäten von Schimpansen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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