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Gamescom 2019: Gaming-Branche macht 11 Prozent mehr Umsatz

Wachstum hält an  

Gaming-Branche macht 11 Prozent mehr Umsatz

13.08.2019, 13:34 Uhr | dpa

Gamescom 2019: Gaming-Branche macht 11 Prozent mehr Umsatz. Ein Besucher der Gamescom 2018 probiert an einem Stand ein Videospiel mit einer VR-Brille aus: Fast 400.000 Besucher werden zu der Computerspielemesse erwartet. (Quelle: dpa/Christophe Gateau)

Ein Besucher der Gamescom 2018 probiert an einem Stand ein Videospiel mit einer VR-Brille aus: Fast 400.000 Besucher werden zu der Computerspielemesse erwartet. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)

Wenige Tage vor der Gamescom zeigt sich die deutsche Computerspielebranche selbstbewusst wie nie. Nicht ohne Grund: Die Umsätze klettern seit Jahren. 

Ob virtuelle Fußballspiele, Action oder Abenteuerwelten: Das Geschäft mit Video- und Computerspielen zieht in Deutschland weiter an. Der Umsatz mit den Games sowie mit Konsolen und Zubehör sei im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 11 Prozent auf rund 2,8 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Branchenverband game am Dienstag in Köln im Vorfeld der Messe Gamescom mit. Wachstumstreiber waren Gebühren für Online-Dienste, bei denen der Umsatz um die Hälfte auf 228 Millionen Euro anstieg. Auch "In-Game-Käufe" kletterten in die Höhe, der Verkauf von Hardware und Spielen hingegen blieb mit leichten Abschlägen in etwa stabil.

Das anhaltend starke Wachstum verdeutliche, "welchen großen wirtschaftlichen Stellenwert Computer- und Videospiele längst eingenommen haben", sagte game-Geschäftsführer Felix Falk.

Sorgenfalten zeigte Falk hingegen wegen des gesunkenen Anteils deutscher Spiele-Entwicklungen – der Marktanteil sei von 5 Prozent 2017 auf 4,3 Prozent im vergangenen Jahr gesunken. Davor lagen die Jahreswerte deutlich höher. "Das geht seit Jahren runter", sagte Falk. Der Verbandschef pochte auf langfristige staatliche Förderung. In anderen Staaten ist dies längst der Fall - durch dieses Ungleichgewicht haben hiesige Entwickler einen Wettbewerbsnachteil. "Wenn ich hier ein Spiel entwickele, ist es bis zu 30 Prozent teurer als in Frankreich oder England", sagte Falk.

Der Bund will die Branche dieses Jahr mit 50 Millionen Euro fördern, in dem Haushaltsentwurf für 2020 ist der Posten aber nicht mehr drin. Das sei für die Branche ein "große Fragezeichen", sagte Falk besorgt. Zu deutschen Entwicklungen gehören die Strategiegames "Siedler" und "Anno" sowie Action-Spiele von Crytek, Shooter-Games von Yager und Unterhaltungsspiele von Wooga.


Nächste Woche findet in Köln die Gamescom statt, das weltweit größte Event für Computer- und Videospiele. 2018 kamen rund 370.000 Besucher, es herrschte zeitweise großes Gedränge. Die Messefläche wurde nun um acht Prozent auf 218.000 Quadratmeter vergrößert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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