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Softwarekonzern: Teamviewer mit starkem Quartalswachstum

Softwarekonzern  

Teamviewer mit starkem Quartalswachstum

11.11.2019, 07:48 Uhr | dpa

Softwarekonzern: Teamviewer mit starkem Quartalswachstum. Teamviewer bietet Software etwa für Videokonferenzen an.

Teamviewer bietet Software etwa für Videokonferenzen an. Foto: Edith Geuppert/dpa. (Quelle: dpa)

Göppingen (dpa) - Der seit kurzem an der Börse notierte Softwarekonzern Teamviewer ist im dritten Quartal rasant gewachsen. Die in Rechnung gestellten Umsätze stiegen in den drei Monaten bis Ende September um 63 Prozent auf 83 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Göppingen mitteilte.

Im laufenden Jahr peilt der Hersteller von Software zur Computer-Fernwartung und für Videokonferenzen bei diesem Wert weiter ein Wachstum von 35 bis 39 Prozent auf 310 Millionen Euro bis 320 Millionen Euro an.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im dritten Quartal um 95 Prozent auf 46 Millionen Euro geklettert. Auch für diesen Werte bestätigte Teamviewer die Prognose. Demnach soll der operative Gewinn auf 177 Millionen Euro bis 183 (2018: 121) Millionen Euro steigen. Unter dem Strich verdiente Teamviewer im dritten Quartal 14 Millionen Euro und damit 40 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Teamviewer hat im September mit einem Emissionsvolumen von gut 2,2 Milliarden Euro den größten deutschen Tech-Börsengang seit dem Platzen der Dot-Com-Blase hingelegt. Profiteur war der Finanzinvestor Permira, der das Unternehmen 2014 für 870 Millionen Euro gekauft hatte. Er hält auch nach dem Börsengang noch rund 60 Prozent an dem zuletzt mit rund 5 Milliarden Euro bewerteten Unternehmen.

Für die Zeichner des Börsengangs war Teamviewer noch keine Erfolgsgeschichte. Ausgehend vom Ausgabepreis ging es in den ersten Wochen um rund ein Fünftel bis auf 21,38 Euro nach unten. In den vergangenen Wochen konnte sich Papier wieder erholen und lag mit einem Kurs von 25,10 Euro nur noch knapp fünf Prozent unter dem von Permira beim Börsengang erlösten Preis.

Das Unternehmen gilt wegen seiner Bewertung als Kandidat für den MDax, dürfte aber bei der nächsten Index-Entscheidung im Dezember wegen des zu geringen Börsenumsatzes noch nicht in den Nebenwerte-Index einziehen. Stattdessen dürfte die Aktie in den SDax aufgenommen werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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