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Spionage und Hackerangriffe: Unternehmer rechnen mit mehr Datenklau

Spionage und Hackerangriffe  

Unternehmer rechnen mit mehr Datenklau

09.12.2019, 16:03 Uhr | dpa

Spionage und Hackerangriffe: Unternehmer rechnen mit mehr Datenklau. Datendiebstahl und Hackerangriffe stellen viele deutsche Unternehmen vor Probleme.

Datendiebstahl und Hackerangriffe stellen viele deutsche Unternehmen vor Probleme. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn/dpa. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Cyberattacken und Datendiebstahl sind für viele Unternehmen in Deutschland inzwischen eine konkrete Gefahr.

Zwei von fünf Unternehmen haben in den vergangenen drei Jahren Hinweise auf Spionage entdeckt, gut jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) wurde mehrmals Ziel von Kriminellen - zumeist gab es Hackerangriffe auf IT-Systeme.

Das sind Ergebnisse einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY in 453 deutschen Unternehmen, die in Frankfurt vorgestellt wurde. Die Zahlen fielen ähnlich hoch aus wie bei der vorigen Umfrage 2017. In den Jahren davor waren deutlich weniger Fälle genannt worden.

Fast alle befragten Geschäftsführer und IT-Experten (97 Prozent) rechnen damit, dass die Gefahr durch Spionage oder Datenklau zunehmen wird. Dennoch schätzt knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) das Risiko als gering ein, dass das eigene Unternehmen Opfer von Cyberangriffen und Datenklau wird.

Vier von fünf Befragten (81 Prozent) halten die Sicherheitsvorkehrungen im eigenen Unternehmen für ausreichend. In fast drei Viertel (73 Prozent) der Unternehmen, die schon geschädigt wurden, wurden Angriffe mittels interner Kontrollsystem aufgedeckt.

EY-Partner Bodo Meseke mahnte jedoch: "Unternehmen haben im Schadensfall viel zu verlieren: ihre Geschäftsgeheimnisse, ihre Kundendaten und letztendlich auch das Vertrauen ihrer Geschäftspartner und Kunden. Deswegen sollte kein Unternehmen das Risiko unterschätzen - egal ob großer Weltkonzern oder kleiner Mittelständler."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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