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Spahn verspricht Corona-Warn-App für nächste Woche

Von dpa, t-online, jnm

Aktualisiert am 08.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Eine vorläufige App-Version auf einem Handy von SAP. In der kommenden Woche soll die App erscheinen
Eine vorläufige App-Version auf einem Handy von SAP. In der kommenden Woche soll die App erscheinen (Quelle: Kai Pfaffenbach/Reuters-bilder)
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Eigentlich war die Corona-Warn-App bereits für die Woche nach Ostern versprochen worden. Jetzt ist das Handy-Programm zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen aber offenbar fertig.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die Corona-Warn-App in der kommenden Woche vorgestellt werden soll. "Wir werden die App im Laufe der nächsten Woche vorstellen. Diese Zeit brauchten wir für die Entwicklung, weil wir hohe Anforderungen stellen: Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" (Montag).

Spahn betonte, die App müsse strenge Vorgaben beim Datenschutz und bei der Energieeffizienz erfüllen. "Eine App, die in wenigen Stunden den Akku des Handys leerzieht, nutzt keiner." Er wolle vermeiden, dass die App von vielen wieder gelöscht werde, weil sie zu viel Energie fresse.

Damit das möglich ist, musste das Entwicklerkonsortium, bestehend aus SAP und Telekom, unter anderem erst auf die passende Softwareschnittstelle von Apple und Google warten. Direkt nach Ostern hätte eine Corona-Warn-App nur eingeschränkt auf die notwendigen Funktionen der Handys zugreifen können. Bei iPhone-Nutzern hätte das vermutlich eben zu diesem Szenario geführt, dass die Anwendung Nutzer Komfort- und Akkulaufzeit gekostet hätte.

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Spahn hofft in erster Woche auf einige Millionen Installationen

"Wenn wir in den kommenden Wochen einige Millionen Bürger von der App überzeugen, dann bin ich schon zufrieden", sagte Spahn weiter. "Das Virus einzudämmen, ist ein Teamspiel. Jeder, der die App herunterlädt, hilft dabei." Die Bundesregierung werde in einer breit angelegten Kampagne dafür werben.

Die Bundesregierung will mit der sogenannten Tracing-App die Infektionsketten des Coronavirus besser erkennen und dafür sorgen, dass bei einer Lockerung für das öffentliche Leben die Ausbreitung des Coronavirus nicht wieder stark ansteigt. Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen die anderen Anwender darüber informiert werden, dass sie sich in der Vergangenheit in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben.

Das Besondere an diesem Ansatz ist, dass dabei etwa zu keinem Zeitpunkt der Standort des Nutzers erhoben wird. Außerdem lässt sich die App nicht dafür nutzen, Anwender darüber zu identifizieren.

Die Entwickler haben dieses Versprechen nachprüfbar gemacht, indem sie in der vergangenen Woche den gesamten Programm-Code, also die exakte Bauanleitung der App, veröffentlicht haben. Experten waren nach einer Prüfung zunächst zufrieden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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