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Corona-App ist nun auch für europäische Nutzer verfügbar

Von dpa-afx
Aktualisiert am 26.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Das Logo der Corona-Warn-App auf einem Smartphone (Symbolbild): Die App ist nun auch für europäische Nutzer verfügbar.
Das Logo der Corona-Warn-App auf einem Smartphone (Symbolbild): Die App ist nun auch für europäische Nutzer verfügbar. (Quelle: Catherine Waibel/dpa-tmn-bilder)
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Seit mehr als einer Woche ist die Corona-Warn-App verfügbar – jedoch nur in deutschen App-Stores. Viele Nutzer kritisieren das. Nun hat das Robert Koch-Institut reagiert.

Die Corona-Warn-App aus Deutschland kann nun auch von vielen Besuchern aus dem europäischen Ausland heruntergeladen und verwendet werden. Am Donnerstag erschien die Anwendung in elf europäischen Ländern in den jeweiligen App-Stores, wie das Robert Koch-Institut (RKI) auf Twitter mitteilte.


Warnung vor Infektion: So sieht die App zur Corona-Bekämpfung aus

Im Appstore von Apple ist die Warn-App seit heute verfügbar. Achtung: Derzeit muss tatsächlich noch nach "corona-warn-app" gesucht werden, um die richtige App zu finden. Die Suche wurde offenbar noch nicht optimiert.
So sieht das Symbol der deutschen Corona-Warnapp auf dem iPhone aus. Der Aufbau des Programms sieht auf Android genauso aus.
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Neben den Nachbarn aus den Benelux-Staaten kann die App damit auch von Anwendern aus Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik, Polen, Dänemark, Rumänien und Bulgarien verwendet werden, wenn sie sich in Deutschland aufhalten.

SIM-Karten spielen keine Rolle

Das RKI betonte, mit der Verfügbarkeit in den ausländischen Stores richte man sich "sowohl an diejenigen, die dauerhaft in Deutschland leben als auch diejenigen, die sich temporär z.B. im Urlaub hier aufhalten". Aus welchem Land die SIM-Karte des Smartphones stamme, spiele keine Rolle. "Auch bisher schon war die App mit ausländischen SIM-Karten nutzbar."

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In Deutschland stieg am Donnerstag die Zahl der Downloads leicht auf 13 Millionen an, das entspricht 15,6 Prozent der Bevölkerung. Wie viele infizierte Nutzer ihren Status in die App eingetragen haben, konnte das RKI nicht beantworten. Dem Robert Koch-Institut liege noch keine konsolidierte Auswertung vor.

Neues Formular für Corona-Tests kommt

Um die Eingabe eines Infektionsstatus in der App zu erleichtern, sollen nun mehr Arztpraxen darauf vorbereitet werden, die Testergebnisse digital zu versenden. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung kündigte ein neues Formular für Corona-Tests mit jeweils einem individuellen QR-Code an. Die Formulare können entweder als gedruckte Exemplare bestellt oder über die Software in den Arztpraxen ausgedruckt werden. Das Formular gibt es auch in einer Variante für den öffentlichen Gesundheitsdienst.

Das RKI betonte, mit dem neuen Formular sei eine wichtige Voraussetzung dafür geschaffen worden, dass die positiven Testergebnisse innerhalb der App verifiziert werden können. Darüber hinaus könnten Nutzer der App so schneller als bisher über ein positives Testergebnis informiert werden. Damit könnten sie ihr Verhalten früher anpassen und so verhindern, dass sie weitere Menschen anstecken.

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