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Studie: Erhebliche Sicherheitsmängel bei Routern

Studie  

Erhebliche Sicherheitsmängel bei Routern

26.06.2020, 13:59 Uhr | dpa

Studie: Erhebliche Sicherheitsmängel bei Routern. (Einfalls-)Tor zum Internet: Viele Router haben einer Studie zufolge erhebliche Sicherheitsmängel.

(Einfalls-)Tor zum Internet: Viele Router haben einer Studie zufolge erhebliche Sicherheitsmängel. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Die Untersuchung eines Fraunhofer-Instituts hat bei Internet-Routern für Privatnutzer bedenkliche Sicherheitsmängel festgestellt. Die Lücken reichten von fehlenden Sicherheitsupdates und einfach zu entschlüsselnden Passwörtern bis hin zu schon lange bekannten Schwachstellen, die längst hätten behoben sein müssen.

Kein einziger Router unter den 127 untersuchten Geräten sei ohne Fehler gewesen, so das Fazit derUntersuchungdes Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE). Manche seien sogar von Hunderten längst bekannter Schwachstellen betroffen. In den letzten zwölf Monaten haben demnach 46 Router kein einziges Sicherheitsupdate erhalten, einer sogar 2000 Tage lang nicht.

Weit überwiegend (90 Prozent) kommt das freie Betriebssystem Linux auf den Routern zum Einsatz, oftmals aber in sehr alten Versionen. Dabei sei Linux dafür bekannt, dass Sicherheitslücken schnell geschlossen würden, betonen die Forscher. Die Hersteller müssten nur zügig die jeweils aktuelle Software aufspielen - was aber in der Regel nicht geschehe.

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