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Facebook stoppt Verkauf von Oculus-VR-Brillen in Deutschland

Von dpa
03.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Facebook will seine Oculus-VR-Brillen vorerst nicht mehr in Deutschland verkaufen.
Facebook will seine Oculus-VR-Brillen vorerst nicht mehr in Deutschland verkaufen. (Quelle: Mike Nelson/EPA/dpa./dpa)
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Menlo Park (dpa) - Facebook hat den Verkauf von VR-Brillen seiner Firma Oculus in Deutschland bis auf Weiteres gestoppt. Es stĂŒnden GesprĂ€che mit Regulierern an, teilte das Online-Netzwerk am Mittwoch mit.

Nach Informationen der Tageszeitung "Welt" war der Auslöser die jĂŒngste AnkĂŒndigung, die Oculus-Profile schrittweise mit Facebook-Accounts zu verknĂŒpfen. Facebook selbst machte keine Angaben zu den GrĂŒnden des Verkaufsstopps. FĂŒr bisherige Besitzer von Oculus-Brillen Ă€ndere sich nichts, betonte das Online-Netzwerk.

Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sagte der Zeitung, die anstehende Koppelung der Accounts sei "Ă€ußerst problematisch" und verwies dabei auf die europĂ€ische Datenschutz-Grundverordnung.

In Hamburg hat die deutsche Facebook-Tochter ihren Sitz, das GeschĂ€ft in Europa insgesamt wird von Irland aus gefĂŒhrt - und damit sind auch die dortigen DatenschĂŒtzer letztlich zustĂ€ndig. Caspar wolle die Angelegenheit nun zur weiteren PrĂŒfung an sie weiterleiten, schrieb die "Welt". Sie mĂŒssten dann einen Entscheidungsentwurf vorlegen. Caspar erwarte keine schnelle Reaktion: "Da in den letzten beiden Jahren zur Thematik der Weitergabe der Daten zwischen WhatsApp und Facebook kein solcher Entscheidungsvorschlag vorgelegt wurde, habe ich wenig Zuversicht, dass es hier zu einer zĂŒgigen Lösung kommt."

Oculus ist ein fĂŒhrender Anbieter von Verbraucher-Brillen fĂŒr sogenannte virtuelle RealitĂ€t (VR), bei der Nutzer in digitale Welten eintauchen können.

Facebook hatte die Änderungen vor gut zwei Wochen angekĂŒndigt. Bisher mussten die Oculus-Profile nicht mit Facebook-Accounts verknĂŒpft werden. Nun soll sich von Oktober an jeder, der zum ersten Mal ein Oculus-GerĂ€t nutzt, gleich mit einem Facebook-Account anmelden. Bestehende Nutzer haben dagegen Zeit bis zum 1. Januar 2023, ihre Oculus- und Facebook-Konten zusammenzufĂŒhren, wie das Online-Netzwerk ankĂŒndigte. Kaufen sie in dieser Zeit aber ein neues Oculus-GerĂ€t, wird das dann nur mit der Anmeldung via Facebook funktionieren.

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Der Schritt solle helfen, populĂ€re Facebook-Funktionen auch auf Oculus-Brillen zu integrieren, hatte Facebook zur BegrĂŒndung fĂŒr die ZusammenfĂŒhrung erklĂ€rt. Die Mehrheit der Nutzer logge sich bereits mit dem Facebook-Account bei Oculus ein, um Funktionen wie Chats und Events nutzen zu können, hieß es.

Auf der Oculus-Website wurden am Dienstag keine GerĂ€te mehr verkauft. Aktuell könnten RestbestĂ€nde der Oculus-Brillen noch bei anderen HĂ€ndlern verfĂŒgbar sein, man werde aber keine nach Deutschland nachliefern, erklĂ€rte Facebook. Das Oculus-GeschĂ€ft mit Unternehmen sei nicht betroffen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte beim Kauf von Oculus fĂŒr mehr als zwei Milliarden Dollar im Jahr 2014 groß auf den schnellen Vormarsch virtueller RealitĂ€t (VR) gewettet, es blieb bisher aber ein NischengeschĂ€ft.

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