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Twitter-Boss Jack Dorsey und Rapper Jay-Z gründen Bitcoin-Stiftung

Krypto-Fond soll Entwickler fördern  

Twitter-Boss Dorsey und Rapper Jay-Z gründen Bitcoin-Stiftung

13.02.2021, 02:53 Uhr

Twitter-Boss Jack Dorsey und Rapper Jay-Z gründen Bitcoin-Stiftung. Jay-Z, US-Rapper (Archivbild) will gemeinsam mit dem Twitter-Chef Jack Dorsey eine Bitcoin-Stiftung gründen. (Quelle: dpa/Greg Allen)

Jay-Z, US-Rapper (Archivbild) will gemeinsam mit dem Twitter-Chef Jack Dorsey eine Bitcoin-Stiftung gründen. (Quelle: Greg Allen/dpa)

Der Gründer von Twitter, Jack Dorsey, und der Rapper Jay-Z springen jetzt auch öffentlich auf den Bitcoin-Zug auf. Sie wollen einen Fond schaffen und die Kryptowährung populärer machen.

Twitter-Chef Jack Dorsey und Rap-Mogul Jay-Z wollen gemeinsam einen Bitcoin-Fonds schaffen, um das Krypto-Geld zur "Währung des Internets" zu machen. "Jay-Z und ich werden 500 Bitcoin an eine neue Stiftung namens Btrust spenden", teilte Dorsey am Freitag (Ortszeit) bei Twitter mit. Zunächst sollten dadurch Bitcoin-Entwicklerteams in Afrika und Indien unterstützt werden. 500 Bitcoin sind derzeit rund 20 Millionen Euro wert.

Die Stiftung solle künftig "keinerlei Anweisungen von uns" erhalten, schrieb Dorsey. Er teilte zudem den Link zu einer Online-Bewerbung. Gesucht würden noch drei Vorstandsmitglieder.

Kurs des Bitcoins im Höhenflug

Der Wert des Bitcoin war in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Am Freitag kletterte er zwischenzeitlich auf fast 49.000 US-Dollar. Eine Investition von 1,5 Milliarden Dollar (1,25 Milliarden Euro) des US-Elektroautobauers Tesla hatte den Kurs zuletzt binnen kurzer Zeit stark ansteigen lassen.

Die kanadische Börsenaufsichtsbehörde genehmigte am Freitag den Start des weltweit ersten börsengehandelten Bitcoin-Fonds. Dieser solle nächste Woche unter dem Kürzel BTCC an der Börse in Toronto gelistet werden, sagte ein Sprecher der Behörde.

Hinter der Digitalwährung steckt die Idee einer Währung, die unabhängig von Staaten, Zentralbanken und der Geldpolitik existiert. Anders als klassische Währungen werden digitale Zahlungsmittel nicht von einer zentralen Stelle kontrolliert, auch Buchungen müssen nicht von einer zentralen Stelle bestätigt werden.

Kritiker warnen allerdings auch immer wieder vor dem Platzen einer Blase. Sie sehen den Bitcoin vor allem als Spekulationsobjekt, das für Privatanleger riskant werden kann.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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