Sie sind hier: Home > Digital >

Falsche Kettenbrief-Info: Keine Whatsapp-Änderung bei Gruppenchats

Falsche Kettenbrief-Info  

Keine Whatsapp-Änderung bei Gruppenchats

21.05.2021, 13:01 Uhr | dpa

Falsche Kettenbrief-Info: Keine Whatsapp-Änderung bei Gruppenchats. Der aktuelle Whatsapp-Kettenbrief schürt unnötig Panik.

Der aktuelle Whatsapp-Kettenbrief schürt unnötig Panik. Sich mit den Datenschutzeinstellungen von Whatsapp - und allen anderen Apps - zu beschäftigen, ist aber eine gute Sache. Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Die Whatsapp-Nutzerschar befindet sich in Aufruhr, seit sie neuen Nutzungsbedingungen zustimmen soll. Viele Nutzerinnen und Nutzer könnten da eine Behauptung eines derzeit kursierenden Kettenbriefs für bare Münzen nehmen: Die Datenschutzeinstellungen für Gruppenchats seien heimlich geändert worden.

Das ist aber nicht der Fall. Es war von den Standardeinstellungen herschon immermöglich, Fremden Nachrichten zu schreiben oder sie zu Gruppen hinzuzufügen, wenn man nur ihre Telefonnummer kennt. Heißt: Wenn man die Einstellung nicht irgendwann schon einmal geändert hat, war und ist es jederzeit möglich, in einer Gruppe zu landen, in die man nie hinein wollte und Nachrichten zu erhalten, die man nie lesen wollte.

Eine gute Gelegenheit

Für viele Nutzerinnen und Nutzer mag das eine neue, vielleicht überraschende Erkenntnis sein. In jedem Fall ist es aber eine gute Gelegenheit, jetzt einmal die Datenschutz-Einstellungen zu kontrollieren und gegebenenfalls zu korrigieren. Dann hätte der falsche Alarm am Ende doch noch etwas Sinnvolles bewirkt.

Das Ändern der Datenschutz-Einstellungen für Whatsapp-Gruppen geht so: Bei Androiden tippt man oben rechts aufs Dreipunkt-Symbol, dann auf "Einstellungen"; bei iPhones finden sich die "Einstellungen" sofort unten rechts.

Zeit für Datenschutz

Der weitere Tipp-Weg: "Account/Datenschutz/Gruppen", dort dann "Meine Kontakte" oder "Meine Kontakte außer..." wählen und mit "FERTIG" beziehungsweise "OK" bestätigen.

Und wo man schon einmal dabei ist: Es lohnt sich in den "Datenschutz"-Einstellungen auch die anderen Menüpunkte zu prüfen und gegebenenfallsanzupassen. Also wer das eigene Profilbild und Infofeld sehen darf, wissen darf, wann man zuletzt online war und Infos zum eigenen Status oder Standort erhalten darf. Auch Lesebestätigungen lassen sich hier deaktivieren.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: