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Neue Finanzierungsrunde bei Back Market

Von dpa
12.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Das Smartphone ist kaputt? Einfach weg damit? Nein, meistens lÀsst es sich reparieren.
Das Smartphone ist kaputt? Einfach weg damit? Nein, meistens lÀsst es sich reparieren. (Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa./dpa)
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Paris (dpa) - Back Market, ein Online-Marktplatz fĂŒr wiederaufbereitete Elektronik, hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Damit steigt die Unternehmensbewertung auf 5,1 Milliarden Euro.

Man habe von den Investoren 450 Millionen Euro erhalten, um seine Position in Deutschland und ganz Europa weiter ausbauen, teilte das französische Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. FederfĂŒhrend bei der Investition war Sprints Capital, eine in London ansĂ€ssige Investmentfirma, die unter anderem den Online-Zahlungsdienstleister Revolut zu ihren Beteiligungen an Technologieunternehmen zĂ€hlt.

Weitere MĂ€rkte erschließen

Back Market wurde 2014 gegrĂŒndet. Das Unternehmen repariert und verkauft gebrauchte elektronische GerĂ€te, darunter Smartphones und Tablets von Apple und Samsung, Laptops, hochwertige Kaffeemaschinen und andere Haushaltselektronik. Auf der Plattform sind aber auch Drittanbieter von generalĂŒberholten GerĂ€ten aktiv. Bislang ist Back Market in 13 europĂ€ischen LĂ€ndern aktiv, darunter auch Deutschland. Mit dem frischen Geld sollen weitere MĂ€rkte erschlossen werden. FĂŒr Deutschland plant das Start-up 60 Millionen Euro fĂŒr den operativen Betrieb ein. Zudem soll die GrĂ¶ĂŸe des deutschen Teams verdreifacht werden.

Firmen-MitgrĂŒnder Thibaud Hug de Larauze erklĂ€rte, Ziel des Unternehmens sei es, wiederaufbereitete Elektronik zur ersten Wahl beim Kauf von technischen GerĂ€ten zu machen. "Wir erwarten auf dem Elektronikmarkt eine Ă€hnliche Entwicklung wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Amerika." Dort habe sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Vergleich zum Verkauf von Neuwagen verdoppelt.

Mit dem Geld aus der Finanzierungsrund will Black Market außerdem die QualitĂ€tskontrolle auf dem Marktplatz verbessern. Die durchschnittliche Defektrate auf der Plattform liege inzwischen bei vier Prozent. Das entspreche fast der durchschnittlichen Ausfallrate von NeugerĂ€ten von etwa drei Prozent.

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