Sie sind hier: Home > Digital >

Elektronik-Marktplatz: Neue Finanzierungsrunde bei Back Market

Elektronik-Marktplatz  

Neue Finanzierungsrunde bei Back Market

12.01.2022, 11:34 Uhr | dpa

Elektronik-Marktplatz: Neue Finanzierungsrunde bei Back Market. Das Smartphone ist kaputt? Einfach weg damit? Nein, meistens lässt es sich reparieren.

Das Smartphone ist kaputt? Einfach weg damit? Nein, meistens lässt es sich reparieren. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Back Market, ein Online-Marktplatz für wiederaufbereitete Elektronik, hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Damit steigt die Unternehmensbewertung auf 5,1 Milliarden Euro.

Man habe von den Investoren 450 Millionen Euro erhalten, um seine Position in Deutschland und ganz Europa weiter ausbauen, teilte das französische Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Federführend bei der Investition war Sprints Capital, eine in London ansässige Investmentfirma, die unter anderem den Online-Zahlungsdienstleister Revolut zu ihren Beteiligungen an Technologieunternehmen zählt.

Weitere Märkte erschließen

Back Market wurde 2014 gegründet. Das Unternehmen repariert und verkauft gebrauchte elektronische Geräte, darunter Smartphones und Tablets von Apple und Samsung, Laptops, hochwertige Kaffeemaschinen und andere Haushaltselektronik. Auf der Plattform sind aber auch Drittanbieter von generalüberholten Geräten aktiv. Bislang ist Back Market in 13 europäischen Ländern aktiv, darunter auch Deutschland. Mit dem frischen Geld sollen weitere Märkte erschlossen werden. Für Deutschland plant das Start-up 60 Millionen Euro für den operativen Betrieb ein. Zudem soll die Größe des deutschen Teams verdreifacht werden.

Firmen-Mitgründer Thibaud Hug de Larauze erklärte, Ziel des Unternehmens sei es, wiederaufbereitete Elektronik zur ersten Wahl beim Kauf von technischen Geräten zu machen. "Wir erwarten auf dem Elektronikmarkt eine ähnliche Entwicklung wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Amerika." Dort habe sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Vergleich zum Verkauf von Neuwagen verdoppelt.

Mit dem Geld aus der Finanzierungsrund will Black Market außerdem die Qualitätskontrolle auf dem Marktplatz verbessern. Die durchschnittliche Defektrate auf der Plattform liege inzwischen bei vier Prozent. Das entspreche fast der durchschnittlichen Ausfallrate von Neugeräten von etwa drei Prozent.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: