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Smart Speaker: Wie geht es mit der neuen Technik weiter?

Von dpa
03.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Was ist Lautsprecher und was Deko? Das lÀsst sich bei so reduzierten Speakern wie dem Echo von Amazon auf den ersten Blick schon mal verwechseln.
Was ist Lautsprecher und was Deko? Das lÀsst sich bei so reduzierten Speakern wie dem Echo von Amazon auf den ersten Blick schon mal verwechseln. (Quelle: Zacharie Scheurer/dpa-tmn./dpa)
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MĂŒnchen/NĂŒrnberg (dpa/tmn) - Sprachassistenten begegnen uns an immer mehr Stellen im Alltag: Im Auto zum Beispiel kann das Telefon damit gesteuert werden und zu Hause wechselt der Fernseher auf Zuruf das Programm.

Smart Speaker mit integrierten Sprachassistenten gehen noch weiter: Die schlauen Lautsprecher recherchieren auf Befehl auch im Internet, lesen den Wetterbericht oder die Nachrichten vor.

Sie können auch als Steuerungszentrale fĂŒr andere vernetzte GerĂ€te wie Licht, Musik oder Heizung funktionieren. Oftmals in Kugel- oder Kegelform verbaut, nehmen sich Smart Speaker in den eigenen vier WĂ€nden sehr zurĂŒck und brauchen im Akku-Betrieb nicht einmal einen Stromanschluss, um zu funktionieren.

Smart Speaker sind noch relativ neu. "2016 hat Amazon den ersten in Deutschland auf den Markt gebracht. Kurz darauf folgte Google und spÀter Apple", sagt Timo Brauer vom Technik-Magazin "inside digital".

Vor allem Amazon und Google wĂŒrden seither versuchen, die Marktanteile fĂŒr ihre Systeme Alexa und Google Assistant zu erhöhen. Andere Anbieter hingegen spielen laut Brauer kaum noch eine grĂ¶ĂŸere Rolle bei Sprachassistenten. "Vor einigen Jahren hatte Samsung einen Smart Speaker mit dem eigenen Sprachassistenten Bixby vorgestellt, der jedoch kam hierzulande nie auf den Markt", sagt er.

Auch Microsoft habe sich mit Cortana aus dem EndkundengeschĂ€ft verabschiedet. Große Elektronikhersteller wie etwa Xiaomi wĂŒrden zwar auf ihrem Heimatmarkt China auf eigene Technik setzen, dieselben Smart Speaker aber fĂŒr den europĂ€ischen Markt mit den Assistenten von Amazon oder Google ausrĂŒsten. Apple-Nutzer sprechen traditionell mit Siri. Die dazu passende vernetzte Box ist der Homepod.

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Manche TĂ€tigkeiten nicht so gut fĂŒr Sprachsteuerung

Doch so einfach das Dirigieren der smarten Lautsprecher auch geht, in der Praxis gerÀt die Technik schnell auch an Grenzen.

"Die Hersteller mussten erkennen, dass Smart Speaker zwar fĂŒr einzelne Funktionsbereiche sehr praktisch sind, aber keine Universalassistenten darstellen", sagt Rainer MĂŒller vom Fachmagazin "connect". "Die Suche im Web oder das Pflegen von Einkaufslisten ist mit einer rein akustischen Interaktion weniger nĂŒtzlich, als man zunĂ€chst meinen könnte", sagt er.

Deutlich hilfreicher und auch populĂ€rer: die Nutzung smarter Speaker fĂŒr Anwendungen im Bereich Smarthome. "Auf Zuruf vernetze Lampen, Jalousien, Heizungsthermostate oder Saugroboter zu steuern, ist sehr komfortabel", sagt MĂŒller. Und auch fĂŒr die Steuerung der Musik wĂŒrden die Sprachassistenten hĂ€ufig genutzt.

Manche GerÀte mit Sprachsteuerung sind durchaus erschwinglich

Insgesamt seien Sprachassistenten laut Brauer schon deutlich im Alltag angekommen, was generell zu einer höheren Akzeptanz der Technik gefĂŒhrt habe. "Anfangs waren Smart Speaker ein Gadget fĂŒr technisch versierte Nutzer", sagt er. "Nicht zuletzt aber auch aufgrund gĂŒnstiger Anschaffungspreise von 30 oder 40 Euro finden die GerĂ€te ihren Weg in viele Haushalte."

Skepsis vor den schlauen Speakern?

"Es gibt eine große Gruppe von Verbrauchern, die Smart Speakern sehr skeptisch gegenĂŒberstehen, was vor allem mit dem Datenschutz zu tun haben dĂŒrfte", sagt MĂŒller. Hinzu komme, dass viele Verbraucher fĂŒr sich keinen Nutzwert in den vernetzten Boxen erkennen wĂŒrden.

Aber auch mangelndes Vertrauen in die Technik kann zur Ablehnung fĂŒhren, wenn etwa von Smart Speakern berichtet wird, die sich selbststĂ€ndig aktiviert haben.

Derartige Bedenken hĂ€lt MĂŒller aber fĂŒr kaum begrĂŒndet. Die GerĂ€te seien im Normalfall immer auf Empfang und warteten auf das Aktivierungswort, erst dann starte die Aufzeichnung, sagt er: "Ungewolltes Aktivieren dĂŒrfte in der Praxis kein großes Problem sein." Bei komplexeren Fragen könne es jedoch sein, dass der Sprachassistent kein Ergebnis liefere.

Was gesucht wurde, kann schnell gelöscht werden

Timo Brauer sieht die Technik an Grenzen kommen, wenn ein Smart Speaker von mehreren Nutzern, also beispielsweise einer ganzen Familie, Sprachbefehle erhÀlt. "Das funktioniert nicht zuverlÀssig und es ist dann auch nicht möglich, beispielsweise auf verschiedene Streamingkonten zuzugreifen, sodass jeder seine Playlist auf Zuruf abspielen kann."

Das Löschen von Suchanfragen ist den Experten zufolge bei allen gÀngigen Sprachassistenten mit wenigen Klicks möglich. Zudem gebe es bei Amazon und Google die Option, alle Sprachaufnahmen nach einem selbst einstellbaren Zeitraum automatisch löschen zu lassen, so Brauer.

Erst große Begeisterung - aber wie geht's weiter?

Die Begeisterung fĂŒr die schlauen Lautsprecher scheint nach anfĂ€nglicher Euphorie etwas abgekĂŒhlt zu sein. Zahlen des Branchenverbands gfu Consumer & Home Electronics zufolge sind die VerkĂ€ufe im Bereich Smart Audio rĂŒcklĂ€ufig. "Nach einem Peak mit 1,9 Millionen verkaufter GerĂ€te im Jahr 2019 waren es 2020 und 2021 nur noch rund 1,5 Millionen", sagt Roland Stehle von der gfu.

Die GrĂŒnde hierfĂŒr seien vielschichtig und könnten neben einer allgemeinen SĂ€ttigung auch mit dem insgesamt sehr zersplitterten Smarthome-Markt zusammenhĂ€ngen, so Stehle. Dort fehle nach wie vor ein einheitlicher Standard, was es fĂŒr den Endverbraucher erschwere, sich zu orientieren.

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