• Home
  • Digital
  • Ganz schön krĂ€ftig: Das Motorola Edge 30 Pro im Test


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextRussland droht NorwegenSymbolbild fĂŒr einen TextTexas: Neue Details zu toten MigrantenSymbolbild fĂŒr einen TextWĂ€rmepumpen fĂŒr alle? Neue OffensiveSymbolbild fĂŒr einen TextFahrer erleidet Verbrennungen: VW-RĂŒckrufSymbolbild fĂŒr einen TextUS-Senator legt sich mit Sesamstraße anSymbolbild fĂŒr einen TextCameron Diaz feiert ComebackSymbolbild fĂŒr einen TextTennis: Deutsche attackiert PartnerinSymbolbild fĂŒr einen TextBritney Spears' Mann spricht ĂŒber EheSymbolbild fĂŒr einen TextWerder Bremen mit Transfer-DoppelschlagSymbolbild fĂŒr einen TextZDF-Serienstar von Freundin getrenntSymbolbild fĂŒr einen TextLeipzigerin von Scientology verschleppt?Symbolbild fĂŒr einen Watson TeaserLena Meyer-Landrut plant radikalen SchrittSymbolbild fĂŒr einen TextSchlechtes Hören erhöht das Demenzrisiko

Das Motorola Edge 30 Pro im Test

Von dpa
11.03.2022Lesedauer: 4 Min.
Hello, hello! Wer das Motorola Edge 30 Pro im Dauerbetrieb nutzt, sollte eine Steckdose in der NĂ€he haben.
Hello, hello! Wer das Motorola Edge 30 Pro im Dauerbetrieb nutzt, sollte eine Steckdose in der NĂ€he haben. Aufladen geht allerdings erfreulich flott. (Quelle: Motorola/dpa-tmn./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin (dpa/tmn) - Beim neuen Edge 30 Pro fĂŒr die Modellsaison 2022 hat Motorola sich nicht lumpen lassen. Beim Chiphersteller Qualcomm wurde der Spitzenchip Snapdragon 8 Gen 1 geordert. Mehr geht in der Android-Familie derzeit nicht. Mit seinen acht CPU-Kernen spielt das Motorola-GerĂ€t in der Spitzenliga eines Samsung Galaxy S22 mit.

Die ĂŒblichen Standard-Apps können das Edge 30 Pro daher nicht in Verlegenheit bringen. Und es gibt auch keine EngpĂ€sse, wenn viele davon gleichzeitig laufen, weil Motorola mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher gut vorgesorgt hat. Gamer werden die Performance lieben. Denn selbst bei höchsten Grafikeinstellungen in den Spielen bleiben die Animationen flĂŒssig. Beim lĂ€ngeren Spielbetrieb wird das GerĂ€t allerdings ziemlich warm.

Display liefert gestochen scharfe Bilder

Beim Display hĂ€ngt das Motorola die Konkurrenz sogar ab, zumindest bei den technischen Spezifikationen. Das 6,7 Zoll messende Display des Edge 30 Pro ist in der Lage, bis zu 144 Bilder pro Sekunde (144 Hz) anzuzeigen. Samsungs Galaxy S22 und andere Spitzen-Smartphones kommen dagegen "nur" auf eine Bildwiederholungsfrequenz von 120 Hz. Ein spĂŒrbarer Unterschied ließ sich im Praxistest allerdings nicht ausmachen.

Bei Spitzen-Smartphones kommt es allerdings nicht nur auf die Maximalwerte an. Wenn sich in Apps oder auf Websites im Browser nicht so viel tut, verbrutzeln sehr hohe Bildwiederholungsraten nur unnötig Strom. Das Edge 30 Pro kann auf bis zu 60 Hz runterschalten, noch weiter runter aber leider nicht.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Warum Putin nicht verhaftet wird
Wladimir Putin: Der russische PrÀsident besuchte erstmals nach Beginn des Ukraine-Krieges mit Tadschikistan und Turkmenistan zwei auslÀndische Staaten.


Auch wenn man den Spitzenwert von 144 Hz nicht so richtig sieht, muss man doch festhalten: Das OLED-Display eignet sich hervorragend zum Anschauen von Videos, zum Spielen und ist ganz allgemein angenehm fĂŒr das Auge, da es gestochen scharfe Bilder mit lebendigen Farben liefert.

Spitzentechnik hier, ein wenig Sparen dort

WĂ€hrend Motorola beim Hauptchip und dem Display vergleichsweise teure Spitzentechnik verbaut, wurden beim Hauptkamera-System doch noch Abstriche gemacht. Das VorgĂ€ngermodell Edge 20 Pro verfĂŒgte noch ĂŒber ein Haupt-, Ultraweitwinkel- und Periskop-Teleobjektiv.

Beim Edge 30 Pro wurde das optische Teleobjektiv durch einen Tiefensensor ersetzt, der das System vor allem bei PortrĂ€taufnahmen unterstĂŒtzt. Motorola verweist darauf, der der superstarke Qualcomm-Chip das fehlende Tele quasi ersetzen kann. Bei heller Umgebung mag das stimmen. Bei dunkleren Motiven fiel aber bei den Tele-Aufnahmen des Edge 30 Pro ein etwas höheres Farbrauschen auf.

NĂŒtzliche "Gruppen-Selfie"-Funktion

Die Bilder der Hauptkamera erwiesen sich als scharf, hell und mit gutem Dynamikumfang. Die Kamera ist in der Lage, verschiedene Texturen und Details zu erkennen, und die Bilder sehen lebendig aus, ohne dass eine grĂ¶ĂŸere Bearbeitung erforderlich ist.

Im Test ĂŒberzeugte auch die Selfiekamera: Mit 60 Megapixeln Auflösung schießt sie nicht nur detailreiche Fotos, sondern fĂ€llt mit einem Ă€ußerst nĂŒtzlichen Gimmick auf. Im Selfiemodus leuchtet auf dem Display um die Kamera herum ein weißer Ring, der magisch den Blick auf sich zieht. Sobald die Kamera mehrere Personen im Bild erkennt, erscheinen auf dem Display die Anweisungen, wie man die Kamera schwenken muss, damit nachher alle auf dem Bild zu sehen sind. Motorola nennt das "Gruppen-Selfie".

Der Akku ist kein DauerlÀufer, das Netzteil ein Sprinter

Wer das Edge 30 Pro mit intensiven Bildbearbeitungsaufgaben beschĂ€ftigt oder es fĂŒr lĂ€ngere Gaming-Strecken verwendet, sollte ein Netzteil dabei haben. Denn bei starker Beanspruchung hĂ€lt der Akku dann nicht den ganzen Tag lang durch. Da hilft auch der im Vergleich zum VorgĂ€nger um 300 mAh grĂ¶ĂŸer ausgelegte Akku nicht.

Bei einer etwas weniger ambitionierten Nutzung reicht der Akku aber schon ĂŒber den ganzen Tag hinweg. WĂ€hrend Apple, Samsung und andere mit Hinweis auf den Umweltschutz auf das Netzteil im Karton verzichtet, legt Motorola einen hochwertigen Schnellladeadapter (68 Watt) bei. Damit wird ein leer gelaufenes Edge 30 Pro innerhalb von 45 Minuten wieder randvoll mit Energie.

Das Edge 30 Pro unterstĂŒtzt den schnellen 5G-Mobilfunk und den neuen WLAN-Standard WiFi 6. Damit ist es bei der Funktechnik auch in einigen Jahren noch auf der Höhe der Zeit. Wie beim VorgĂ€ngermodell muss man Abstriche an anderer Stelle machen. Kabellose Ladung und guter Wasserschutz: Fehlanzeige. Motorola hat auf die IP68-Schutzklasse verzichtet und sich nur eine Zertifizierung fĂŒr IP52 geholt. Das bedeutet, es besteht ein normaler Staubschutz und ein Schutz vor Tropfwasser.

Fazit: Viele StÀrken, kleine SchwÀchen

Das Motorola Edge 30 Pro bietet mit dem neusten Snapdragon-Chip eine hervorragende Leistung und wurde mit einem schönen 144-Hertz-Display bestĂŒckt. Die Kameras sind gut, aber nicht herausragend. Die vergleichsweise kurze Akku-Laufzeit bei hoher Beanspruchung wird in der Praxis durch die Ă€ußerst kurze Akku-Ladezeit ausgeglichen.

FĂŒr 800 Euro bekommt man ein gutes Smartphone mit nahezu unverbautem Android. Wer mit dem Smartphone vor allem fotografieren will, hat in dieser Preisklasse mit dem OnePlus 9RT oder Samsung Galaxy S21 FE starke Alternativen zur Auswahl.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Rahel Zahlmann
  • Adrian Roeger
Von Rahel Zahlmann, Adrian Röger
Samsung

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website