• Home
  • Digital
  • Elon Musk: Twitter-AnwĂ€lte werfen Tesla-Chef Vertraulichkeitsbruch vor


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextGroße Überraschung in WimbledonSymbolbild fĂŒr einen TextOslo: Frau rammt Auto von ExtremistenSymbolbild fĂŒr einen TextFlughafen Frankfurt verhĂ€ngt Tier-EmbargoSymbolbild fĂŒr einen TextÖsterreicherin stirbt nach HaiangriffSymbolbild fĂŒr einen TextSchiff zerbricht: 27 Seeleute vermisstSymbolbild fĂŒr einen TextBundesligist schlĂ€gt auf Transfermarkt zuSymbolbild fĂŒr einen TextPolit-Prominenz bei Adels-TrauerfeierSymbolbild fĂŒr einen TextZehn Millionen Euro beim Lotto am SamstagSymbolbild fĂŒr einen TextMassenschlĂ€gerei auf "Karls Erdbeerhof"Symbolbild fĂŒr einen TextSchauspieler Joe Turkel ist totSymbolbild fĂŒr einen TextHorror-Crash nach VerfolgungsfahrtSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserZigaretten knapp: Diese Marken betroffenSymbolbild fĂŒr einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Elon Musk gerÀt mit Twitter-AnwÀlten aneinander

Von dpa, neb

Aktualisiert am 15.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Schwer zu durchschauen (Symbolbild): Elon Musk will Twitter fĂŒr eine hohe Milliardensumme ĂŒbernehmen, fĂ€llt nun aber mit Verzögerungen unangenehm auf.
Schwer zu durchschauen (Symbolbild): Elon Musk will Twitter fĂŒr eine hohe Milliardensumme ĂŒbernehmen, fĂ€llt nun aber mit Verzögerungen unangenehm auf. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Keine friedliche Übernahme: Nach den jĂŒngsten Tweets von Tesla-Chef Elon Musk sind nun die AnwĂ€lte des Kurznachrichtendienstes Twitter verĂ€rgert. Musk habe vertrauliche Details in seinen Tweets weitergegeben.

Tech-MilliardĂ€r Elon Musk hat sich mit seinen Tweets zur geplanten Twitter-Übernahme Ärger mit AnwĂ€lten des Online-Dienstes eingehandelt. Sie hĂ€tten ihm den Bruch einer Vertraulichkeitsvereinbarung vorgeworfen, schrieb Musk in der Nacht zum Sonntag. Er habe aus Sicht der Rechtsabteilung zu viel ĂŒber die Vorgehensweise von Twitter bei der Ermittlung automatisiert twitternder Accounts verraten.

Musk hatte solche Bot-Accounts zuvor selbst zum Thema gemacht. Am Freitag hatte er gesagt, der Deal zu Übernahme von Twitter sei vorlĂ€ufig ausgesetzt. Er wolle erst Berechnungen dazu abwarten, dass Accounts, hinter denen keine echten Nutzer stecken, tatsĂ€chlich weniger als fĂŒnf Prozent ausmachten. Die Twitter-Aktie sackte daraufhin ab. Rund zwei Stunden spĂ€ter versicherte Musk dann, dass er weiterhin an der Übernahme interessiert sei.

Musks Aktion warf viele Fragen auf. Zum einen sieht seine Übernahme-Vereinbarung mit Twitter kein vorlĂ€ufiges Aussetzen der Übernahme vor. Zum anderen nannte Twitter die SchĂ€tzung von weniger als fĂŒnf Prozent Bot- und Fake-Accounts nicht nur im jĂŒngsten Quartalsbericht – sondern bereits seit Jahren. Branchenbeobachter fragten sich danach, ob Musk versuchen wolle, aus dem teuren Deal noch rauszukommen oder zumindest den Preis zu drĂŒcken. Dem "Wall Street Journal" zufolge setzte der 50-jĂ€hrige MilliardĂ€r den zweiten klĂ€renden Tweet erst auf Druck seiner AnwĂ€lte ab.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Liebe Regierung, Herr Melnyk ist untragbar"
Ranga Yogeshwar: Der Wissenschaftsjournalist hat einen Appell mit der Überschrift "Waffenstillstand jetzt!" unterschrieben.


Streit um die Details der geplanten Erhebung

Am Samstag legte Musk nach: Sein Team werde nach dem Zufallsprinzip 100 Follower des Twitter-Accounts des Online-Dienstes auswĂ€hlen und prĂŒfen, wie hoch der Anteil von Fake- und Bot-Accounts unter ihnen sein werde. Die Zahl von 100 Accounts ist eher niedrig fĂŒr eine solche Erhebung.

Und Musk wollte ganz offensichtlich auch, dass das auffĂ€llt: Er habe sie ausgewĂ€hlt, weil auch Twitter auf eine Testgruppe dieser GrĂ¶ĂŸe zurĂŒckgreife, betonte er anschließend. Die Twitter-Rechtsabteilung habe sich daraufhin beschwert, dass diese Zahl einer Vertraulichkeitsvereinbarung unterlegen habe, sagte Musk spĂ€ter.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen ĂŒbermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Der Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla hatte sich mit dem Twitter-Verwaltungsrat auf einen rund 44 Milliarden Dollar schweren Deal geeinigt. Er ist aber noch darauf angewiesen, dass ihm genug AktionĂ€re ihre Anteile abtreten wollen. Twitter und Musk wollten die Übernahme bislang bis Jahresende abschließen. Er hatte in den vergangenen Monaten bereits einen Anteil von gut neun Prozent an Twitter an der Börse gekauft.

Musk kann die Übernahme nicht ohne weiteres platzen lassen

Musk kann sich zudem nicht ohne Schwierigkeiten aus dem Twitter-Deal zurĂŒckziehen. Der Kurznachrichtendienst und Musk haben sich auf eine Klausel geeinigt, dass der Tesla-Chef eine Strafe in Höhe von einer Milliarde Dollar zahlen mĂŒsste, sollte er von der Übernahme zurĂŒcktreten. Diese Klausel ist allerdings kein Freifahrtschein, von dem Deal zurĂŒckzutreten.

Im Gegenteil: Musk kann diese nur anwenden, wenn die Übernahme aufgrund Ă€ußerer UmstĂ€nde scheitert: etwa Bedenken von der regulatorischen Seite, etwa der lokalen Aufsichtsbehörden in den USA, oder wenn es zu einem Betrugsfall bei Twitter kĂ€me, der den Wert des Unternehmens entscheidend reduzieren wĂŒrde.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Alexander Roth-Grigori
Elon MuskTwitter

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website