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Signal: Messenger-App führt monatliches Abo ein


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Messenger-App führt monatliches Abo ein

Von t-online, arg

Aktualisiert am 06.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Nutzer öffnet die Signal-App: In dem Messenger gab es eine Sicherheitslücke.
Ein Nutzer öffnet die Signal-App. (Quelle: Thomas Trutschel/imago-images-bilder)
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Der Nachrichtendienst Signal, bei dem Privatsphäre und Datenschutz im Vordergrund stehen, erhält ein neues Geschäftsmodell. So lässt sich mit einem kleinen monatlichen Beitrag die eigene Unterstützung signalisieren.

Messenger-Apps gibt es wie Sand am Meer. Der WhatsApp-Messenger des Meta-Konzerns (ehemals Facebook), die russische Nachrichten-App Telegram oder die chinesische App WeChat. Mit großem Wert auf Datenschutz und Privatsphäre zeichnet sich aber keiner dieser Dienste aus.

Anders bei Signal: Der Messenger, der von der gemeinnützigen Signal-Stiftung in den Vereinigten Staaten entwickelt wurde, legt größten Wert auf Datenschutz. So bietet er unter anderem sichere Kommunikation durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Im Vergleich zu den anderen Apps steht bei Signal auch nicht die kommerzielle Nutzung von persönlichen Daten im Vordergrund. Die Signal-Stiftung ist durch ihren gemeinnützigen Charakter frei von Investoren, Gewinnerwartungen und Aktienkursen und kann deshalb den Fokus auf die Nutzer und deren Rechte legen.

Unterstützer erhalten ein Abzeichen

Im Grunde besitzt Signal ein ähnliches Geschäftsmodell wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia: Das Projekt wird durch Spenden der Nutzer finanziert und am Leben erhalten.

Die neueste Version von Signal ermöglicht es den Nutzern nun, die eigene Unterstützung für den Messenger zu signalisieren. So kann jeder in der App ein Unterstützer werden, indem monatlich ein kleiner Betrag bezahlt wird. Dadurch wird ein Unterstützer-Abzeichen freigeschaltet, das die Nutzer in ihrem Profil und ihrem Nutzerbild anzeigen können.

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Das Abzeichen soll dazu beitragen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie das Geschäftsmodell von Signal funktioniert. Darüber hinaus können auch einmalige Zahlungen vorgenommen werden, beispielsweise wenn einem die Nutzung von Signal Freude bereitet oder der Messenger eine neue Funktion einführt, die einem gefällt.

Durch diese einmaligen finanziellen Zuwendungen lassen sich sogenannte Boost-Abzeichen verdienen, die man ebenfalls anzeigen lassen kann.

Wichtig: Der Messenger bleibt kostenlos nutzbar. Hierbei handelt es sich nur um einen freiwilligen Zusatzdienst, wenn man den Messenger finanziell unterstützen möchte.

Privatsphäre hat höchsten Stellenwert

Ein wichtiger Faktor bei diesen Zahlungen ist für Signal ebenfalls die Privatsphäre der Nutzer: Zahlungsinformationen werden nicht mit dem Signal-Konto verknüpft. Der Signal-Server kann zwar erkennen, wenn eine Zahlung geleistet wurde, er kann diese aber keinem bestimmten Nutzer zuordnen.

Die monatlichen Beträge beruhen auf freiwilliger Basis. Das Unterstützungs-Abonnement, wie Signal dieses Zahlmodell nennt, verlängert sich nur dann, wenn die App im Laufe des Monats verwendet wurde. Sollten Nutzer die App nicht länger verwenden oder diese von ihrem Gerät gelöscht haben, wird die Zahlung nach Monatsende automatisch eingestellt.

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Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung - Neue Funktion bei Messenger Signal schafft nachhaltige Finanzierung
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