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ESC-Abstimmung von russischen Hackern bedroht?

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 14.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Die ukrainische Band Kalush Orchestra bei ihrer ersten Probe zum Eurovision Song Contest (ESC) in Turin.
Die ukrainische Band Kalush Orchestra: Sie gelten als Favoriten bei der Abstimmung f├╝r den ESC-Sieg. (Quelle: Andres Putting/EBU/dpa./dpa)
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Laut verschiedener Medienberichte soll die russische Hackergruppe "Killnet" einen Cyberangriff die Abstimmung beim Finale des Eurovision Song Contest planen. Die Hacker selbst bekunden jedoch nur wenig Interesse.

Am heutigen Samstagabend findet in Turin das diesj├Ąhrige Finale des Eurovision Song Contest (ESC) statt. Schon im Vorfeld zeigt sich, dass der ukrainische Musik-Beitrag hohe Chancen auf den Sieg hat.

Medienberichten zufolge k├Ânnte die Abstimmung jedoch von dem pro-russischen Hacker-Kollektiv "Killnet" sabotiert werden. Diese Vermutung geht auf ein Posting der Hackergruppe in ihrem Telegram-Kanal vom 11. Mai zur├╝ck: Dort schrieb die Gruppe bezogen auf die Abstimmung zum Halbfinale des ESC sinngem├Ą├č: "Ihr k├Ânnt nicht online abstimmen. Vielleicht liegt die Schuld f├╝r all das bei unserer DDoS-Attacke?"

Verlinkt ist ein Verf├╝gbarkeitscheck eines dubiosen Dokuments in der Google-Cloud, das einige Google-Tabellen erh├Ąlt ÔÇô mit angeblichen Abstimmungsergebnissen zum ersten Halbfinale.

Wirre Nachricht von den vermeintlichen Angreifern

Ob dies tats├Ąchlich ein Beweis f├╝r einen erfolgreichen Angriff auf die Abstimmung zum Halbfinale ist, sei dahingestellt. Allerdings ist fraglich, ob die Hacker selbst ├╝berhaupt ein Interesse am Angriff hegen. Am 12. Mai postete die Gruppe in ihrem Telegram-Kanal eine weitere Nachricht und schreibt dort etwa unter einem ESC-Banner: "[...] es macht keinen Sinn, die Abstimmung online zu beeinflussen. Ihr werdet dennoch tun, was was ihr tun m├╝sst. Euer System ist ungesch├╝tzt. Lasst uns mal zehn Milliarden Anfragen schicken und Stimmen f├╝r ein anderes Land hinzuf├╝gen. Was wollt ihr dagegen tun? [...] Es war genug die IP-Adresse zu finden und sie schlafen zu legen. Aber es ist unsere Zeit und Aufmerksamkeit nicht wert."

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Damit scheint es zumindest alles andere als klar, ob "Killnet" ├╝berhaupt einen Angriff plant. Die wirre Nachricht liest sich eher so, als habe es sich beim vermeintlichen ersten Angriff lediglich um eine Machtdemonstration gehandelt. Klar ist zumindest: Was auch immer die Gruppe getan hat, den Einzug der Ukraine ins Finale konnte sie zumindest nicht verhindern.

Ohnehin ist fraglich, ob die Gruppe ├╝berhaupt ├╝ber die F├Ąhigkeiten f├╝r einen erfolgreichen Angriff verf├╝gt. Die Abstimmung erfolgt am Abend europaweit ├╝ber Telefon, SMS und App-Votings. Dies alles zu sabotieren d├╝rfte einen erheblichen Aufwand bedeuten. "Killnet", die Gruppe hatte sich auch zu den weitestgehend folgenlosen Angriffen auf verschiedene Deutsche Beh├Ârden am Montag bekannt, fiel bislang nur durch sogenannte DDoS-Angriffe auf. Dabei wird eine bestimmte Webadresse mit einer hohen Menge von Anfragen ÔÇô quasi virtuellen Website-Besuchern ÔÇô geflutet, sodass die Webadresse schlie├člich ├╝berfordert aufgibt und f├╝r die Zeit des Angriffs nicht erreichbar ist.

Gegen diese Form von Angriffen k├Ânnen Unternehmen sich vergleichsweise einfach sch├╝tzen ÔÇô au├čerdem kommt es dabei nicht zum Eindringen ins System. Meist f├╝hrt es schlicht dazu, dass eine Website nicht erreichbar ist, das eigentliche Computersystem eines Unternehmens bleibt davon aber unber├╝hrt.

Im schlimmsten Fall k├Ânnte bei einem erfolgreichen DDoS-Angriff also die Website des ESC eine Zeitlang ausfallen, einen Sieg des Beitrags aus der Ukraine wird das wohl kaum verhindern k├Ânnen.

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  • Jan Moelleken
Von Jan M├Âlleken
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