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Vorsicht vor angeblichen Polizeianrufen

Von t-online, arg

Aktualisiert am 28.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Hand eines älteren Menschen hält ein Telefon (Symbolbild): Mit einer Betrugsmasche am Telefon wurde ein Senior in Leverkusen um sein Geld bestohlen.
Die Hand eines älteren Menschen hält ein Telefon (Symbolbild): Mit einer Betrugsmasche am Telefon wurde ein Senior in Leverkusen um sein Geld bestohlen. (Quelle: Fotostand/imago-images-bilder)
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Das Telefon klingelt und auf dem Display erscheint die 110. Panik macht sich breit: Was will die Polizei von mir? Vorsicht, es könnte sich um Betrug handeln.

Betrüger finden immer neue Wege, um an die persönlichen Daten ihrer Opfer zu gelangen. Mit Phishingmails oder Kurznachrichten wollen sie dazu verleiten, eine Webseite zu besuchen, die Schadprogramme auf den Computer oder das Smartphone lädt. Auch per Telefonanruf versuchen Kriminelle immer wieder, Unwissende in die Falle zu Locke und Geld oder private Informationen zu erbeuten.

Thomas Wrobel, Spam-Experte bei Clever Dialer, warnt jetzt vor einer neuen Betrugsmasche per Telefonanruf, dem sogenannten "Spoofing". Ruft einen die 110 oder 112 an, sollte man Vorsicht walten lassen: hier könnet es sich um einen solchen Betrugsversuch handeln. Wir klären auf, worum es sich hierbei handelt.

Spoofing - was ist das?

Was genau Spoofing ist, lässt sich bereits in wenigen Worten erklären: Die Originalnummer des Anrufers wird durch eine andere Nummer verschleiert. Angerufene bekommen so also nicht die tatsächliche Rufnummer, sondern eine falsche "Tarnnummer" angezeigt. Diese haben die Betrüger entweder von realen Nutzern gestohlen oder durch technische Manipulation des Telefons gänzlich frei erfunden.

Dabei gehen die Kriminellen auf unterschiedliche Art und Weise vor. So täuschen sie zum einen Anrufe aus dem Ausland vor, indem sie entsprechende Vorwahlen nutzen. Oder sie greifen auf sogenannte "Schockanrufe" zurück, die sie mit der Anrufnummer 110 oder 112 tarnen – denn wer würde nicht ans Telefon gehen, wenn vermeintlich die Polizei oder Feuerwehr anruft?

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So lässt sich dagegen vorgehen

Grundsätzlich gilt: Die Polizei oder die Feuerwehr rufen nicht unter der Nummer 110 oder 112 an. Sollten Rettungsdienste Kontakt mit Ihnen aufnehmen, wird entsprechend auch eine richtige Nummer angezeigt und nicht die Kurzwahl, mit denen Bürger die Notdienste im Ernstfall schnell erreichen können. Bei Anrufen aus dem Ausland gilt: Im Zweifelsfall überhaupt nicht annehmen, da hier hohe Zusatzkosten entstehen können.

Schützen kann man sich vor dem Missbrauch der eigenen Telefonnummer nur bedingt. Prinzipiell gibt es jedoch immer zwei Betroffene: Das angerufene Opfer und denjenigen, dessen Telefonnummer zweckentfremdet wurde. Wird man innerhalb kurzer Zeit von zahlreichen Anrufen auf der eigenen Nummer geplagt, könnte dies laut Wrobel ein Indikator dafür sein, dass die eigene Nummer von Betrügern missbraucht worden ist.

Sollte man den Verdacht hegen, Opfer der Betrugsmasche geworden zu sein oder stellt man eine Fremdnutzung der eigenen Telefonnummer fest, sollte man sich umgehend an die Polizei wenden und den Vorfall schildern. Außerdem sei es hilfreich, den eigenen Telefonanbieter über den Missbrauch in Kenntnis zu setzen.

Zudem kann es laut Wrobel auch sinnvoll sein, bei der Bundesnetzagentur eine Beschwerde einzureichen. Denn diese hat die Möglichkeit, die Abschaltung spezieller Nummern zu erwirken. Gleichzeitig kann die Bundesnetzagentur durch eine Recherche auch die ursprüngliche Nummer des Betrugsanrufers ausfindig machen.

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