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Sir Tim Berners-Lee fordert Verfassung für das World Wide Web

Von t-online
Aktualisiert am 13.03.2014Lesedauer: 2 Min.
Der Erfinder des World Wide Web, Sir Tim Berners-Lee (Archivbild).
Der Erfinder des WWW, Sir Tim Berners-Lee (Archivbild), will das Internet vor Geheimdiensten und autoritären Staaten schützen. (Quelle: DB CERN Genf/dpa-bilder)
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Der Erfinder des World Wide Web, Sir Tim Berners-Lee, hat sich anlässlich des 25-jährigen Geburtstags seines bahnbrechenden Werkes in einem Interview besorgt darüber gezeigt, wie Regierungen und Unternehmen das weltweite Netz heute beeinflussen. Im Gespräch mit der britischen Tageszeitung The Guardian forderte er deshalb eine "Magna Carta", mit der die Rechte der Internetnutzer geschützt werden.

Im Jahr 1989 schlug der Physiker und Informatiker Sir Tim Berners-Lee seinem damaligen Arbeitgeber CERN ein Projekt vor, das den Informationsaustausch unter Wissenschaftlern vereinfachen sollte – die Geburtsstunde des World Wide Web.


Foto-Show: Wie das World Wide Web erfunden wurde.

Tim Berners-Lee vor einem Bildschirm an seinem Arbeitsplatz im Cern 1994.
Der erste Web-Server, der öffentlich ans Netz ging, war ein NeXT-Computer.
+8

25 Jahre später fürchtet Berners-Lee um seine Erfindung. Das offene und neutrale System, als welches das World Wide Web ursprünglich gedacht war, ist in seinen Augen bedroht – nicht zuletzt durch die Aktivitäten von Regierungen und Geheimdiensten, wie der NSA-Skandal zeigte: "Solange wir kein offenes und neutrales Internet haben, auf das wir vertrauen können, ohne Angst haben zu müssen, was im Hintergrund geschieht, können wir auch keine offene Regierung, gute Demokratie, gute Krankenversorgung oder kulturelle Vielfalt erhoffen."

Untätigkeit ist gefährlich

Sir Tim Berners-Lee fordert in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian deshalb eine "Magna Carta", eine Art Verfassung für das Internet. In dieser sollen die Rechte der Nutzer festgehalten werden, etwa das Recht auf Privatsphäre oder auf freie Meinungsäußerung.

"Es ist nicht naiv zu glauben, dass wir dies erreichen können," sagte Berners-Lee, "aber es ist naiv zu glauben, dass wir uns einfach zurücklehnen können, um eine solche Veränderung umzusetzen."

Internetnutzer müssen für Rechte kämpfen

Berners-Lee befürchtet vor allem, dass Staaten und Organisationen ihre Macht im Netz für Zensur oder die Regulierung des Handels ausnutzen könnten.

In seinen Augen würden dadurch nach und nach vermehrt länderspezifische "Internetinseln" entstehen: "Der Schlüssel zum zum Erfolg ist es, die Menschen dazu zu bringen, dass sie aufstehen und für ihre Rechte im Internet kämpfen und auch, dass sie erkennen, welchen Schaden ein derart zersplittertes Netz mit sich bringen würde."

Jeder soll sich beteiligen

Die "Magna Carta" soll durch das Projekt "the web we want" ("das Web, wie wir es wollen") entstehen. Damit ruft der WWW-Erfinder alle Internetnutzer dazu auf, für ihr jeweiliges Land eine Internetverfassung zu entwerfen, da gesetzliche Bestimmungen oder gesellschaftliche Werte variieren können. Dennoch sollen einige Prinzipien festgehalten werden, die langfristig zu internationalen Standards für ein offenes und neutrales World Wide Web werden wie Berners-Lee hofft.

"Ich möchte das 25-jährige Jubiläum für uns alle dazu nutzen, dass wir das Internet wieder unter unsere Kontrolle bekommen und definieren, wie das Netz die kommenden 25 Jahre aussehen soll", begründet Sir Tim Berners-Lee den Zeitpunkt seines Vorhabens und zählt darauf, dass sowohl Firmen als auch staatliche Institutionen diese Aktion unterstützen.

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