Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet >

China will Bitcoin-Schürfern Strom abschalten

Hoher Energieverbrauch  

China will Bitcoin-Schürfern Strom abdrehen

04.01.2018, 16:46 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

China will Bitcoin-Schürfern Strom abschalten. Bitcoin-Münze: Digital errechnete und gespeicherte Währungen haben stark an Wert zugelegt. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Bitcoin-Münze: Digital errechnete und gespeicherte Währungen haben stark an Wert zugelegt. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

China gilt als Heimat einiger der größten Bitcoin-Miner. Durch das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin kommt es zu extrem hohem Stromverbrauch. Nun droht die chinesische Regierung mit Stromsperren. In Ägypten sprach sich der Großmufti gegen Bitcoin aus.

Einige sogenannte Miner, die den Bitcoin in Computern errechnen, könnten in ihrem Stromverbrauch eingeschränkt werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag. Die chinesische Zentralbank habe den Plan am Mittwoch hinter verschlossenen Türen dargelegt.

Das Schürfen von Bitcoin und anderen Digitalwährungen mithilfe von rechenstarken PCs und Grafikkarten gilt als sehr energieintensiv. Chinas Beamte sind dem Vernehmen nach in Sorge, dass die Bitcoin-Schürfer im großen Stil niedrige Strompreise in einigen Regionen ausgenutzt und damit die reguläre Stromversorgung beeinträchtigt haben. 

Fatwa gegen Bitcoin in Ägypten

Laut einem Bericht von "Quartz.com" hat Ägyptens Großmufti Shawki Allam ein religiöses Urteil (Fatwa) gesprochen, nachdem der Handel mit Bitcoin zu  "Schwindel, Betrug und Ignoranz" führt. Allam ist der höchste Instanz für islamisches Recht in Ägypten.

Er erklärte, die digitale Währung würden Terroristen und Kriminelle benutzen, um ihre illegalen Aktionen zu finanzieren und um Drogen und Waffen zu kaufen. Wie viele Bitcoin-Nutzer es genau in Ägypten gibt, ist unbekannt.

Erst im August eröffnete die erste Bitcoin-Börse des Landes. In Nigeria und Zimbabwe boomt die digitale Währung, die ohne staatliche Kontrolle und einer Aufsicht durch Banken auskommt.

Zickzackkurs der Kryptowährung Bitcoin

Bitcoin und andere digital errechnete und gespeicherte Währungen hatten im vergangenen Jahr stark an Wert zugelegt und damit Spekulanten angelockt. Zuletzt schwankten die Preise stark – teilweise um Tausende US-Dollar innerhalb eines Tages. Aufseher und Regierungen verschärften daraufhin ihre Warnungen.

Auch einige etablierte Spieler auf dem Finanzmarkt sind skeptisch, was Bitcoin und Co. angeht. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf eingeweihte Personen, die US-Investmentbank Merrill Lynch habe ihre Blockade im Handel mit dem Kryptogeld ausgeweitet. Die rund 17.000 Anlageberater des Geldinstituts seien angewiesen, keine Bitcoin-Investments zu empfehlen, zudem würden Kundenanfragen zum Kauf bestimmter Bitcoin-Fonds abgelehnt, hieß es in dem Blatt.

Quelle:

- dpa-AFX
- Bericht zu Ägypten in "Quartz Africa"

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet

shopping-portal