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Vorwurf eines Ex-Entwicklers: Hat Google Microsoft Edge sabotiert?

Vorwurf eines Ex-Entwicklers  

Hat Google Microsoft Edge sabotiert?

18.12.2018, 18:07 Uhr | t-online.de, hd

Vorwurf eines Ex-Entwicklers: Hat Google Microsoft Edge sabotiert?. Logo von Edge auf Laptop: Steckt Sabotage von Google hinter dem Ende von Edge? (Quelle: imago images/Miguel Candela)

Logo von Edge auf Laptop: Steckt Sabotage von Google hinter dem Ende von Edge? (Quelle: Miguel Candela/imago images)

Ein Ex-Entwickler des Edge-Teams bei Microsoft behauptet, dass Google die Arbeit von Microsoft absichtlich sabotiert haben. Microsoft hat vor kurzem die Arbeit an der Browser-Engine eingestellt und verwendet jetzt die Chrome-Engine. 

Der Ex-Entwickler behauptet, er habe im Edge-Team gearbeitet und Google habe immer wieder heimlich Änderungen an seinen Websites vorgenommen. Dies führten dazu, dass andere Browser Probleme bekamen und langsamer wurden. 

So wurde zum Beispiel ein verstecktes leeres "Div" bei YouTube-Videos hinzugefügt. Dieses hat keine weitere Funktion, führte aber dazu, dass der Hardwarebeschleunigungs-Schnellpfad des Edge-Browsers nicht mehr funktionierte und die Seite im Edge-Browser langsamer lief als im Chrome-Browser von Google. Auch habe der Edge-Browser auf Laptops im Akkubetrieb sehr viel mehr Strom verbraucht als Googles Chrome-Browser. Google habe kurz danach diesen Vorteil veröffentlicht und damit massiv Werbung für Chrome gemacht, so der anonyme Mitarbeiter.  

Die aktuelle Windows 10 Version 1809 mit Edge soll aber nicht mehr von dieser unnötigen Langsamkeit betroffen sein.

Vorwürfe gegen Google sind nicht neu

Beweise für die Anschuldigungen gibt es bisher nicht. Laut dem anonymen Mitarbeiter habe YouTube habe es auf Anfrage abgelehnt, das versteckte leere "Div" zu entfernen. Technisch ist es möglich, bestimmte Browser auszubremsen. Aber der Marktanteil von Chrome ist auch ohne solche Tricks stark gewachsen.

Google werden schon länger "schmutzige Tricks" vorgeworfen. Immer wieder gibt es Vorwürfe, dass Google seine Marktmacht ausnutze, um Konkurrenten zu schaden. Ohne Beweise lassen sich diese Anschuldigungen allerdings nicht erhärten.


Auch Firefox-Nutzer klagen über Nachteile gegenüber Chrome, hier geht es aber eher um die Browser-Apps für das Smartphone.

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