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Vorsicht vor diesen Telefonnummern

Von t-online, avr

Aktualisiert am 05.08.2020Lesedauer: 3 Min.
Ein Smartphone mit unbekanntem Anrufer (Symbolbild): Immer wieder melden Nutzer unerwünschte Nummern.
Ein Smartphone mit unbekanntem Anrufer (Symbolbild): Immer wieder melden Nutzer unerwünschte Nummern. (Quelle: ronstik/imago-images-bilder)
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Spam kann Nutzer nicht nur per Mail, sondern auch per Telefon erreichen. Vor welchen Spam-Nummern Sie sich aktuell hüten sollten, zeigen wir hier.

Wer ein Telefon besitzt, kann jederzeit Opfer von Spam-Anrufen werden. Dabei melden sich Personen – oft im Namen von Firmen –, um Nutzern neue Verträge anzudrehen. Manchmal geht es auch um Gewinnspiele, in anderen Fällen sollen Nutzer in Kostenfallen gelockt werden.


Vorsicht vor diesen Betrugs-Mails

Immer wieder versuchen Betrüger, Internetnutzer mit erfundenen Nachrichten in die Falle zu locken, mit sogenannten Phishing-Nachrichten. Wir zeigen Fälle, vor denen die Verbraucherzentrale aktuell warnt.
Besonders häufig erreichen Nutzer Phishing-Nachrichten in Namen von Banken. Beispielsweise der Direktbank ING. Oft wird darin behauptet, dass Nutzer ihr Konto aktualisieren müssen.
+9

Wer einen Anruf von einer unbekannten Nummer erhält, kann im Internet auf Websites wie Tellows.de oder anrufer-bewertung.de eventuell mehr Informationen zur Nummer finden. Wer generell keine Spam-Anrufe erhalten will, sollte unerwünschte Nummern blockieren. Das Unternehmen Clever Dialer hat nun eine aktuelle Liste von Telefonnummern veröffentlicht, vor denen sich Nutzer hüten sollten.

Vorsicht vor diesen Nummern

Clever Dialer warnt für den Zeitraum Juli vor den folgenden Nummern:

  • +447979664723 (Kostenfalle) – Vereinigtes Königreich
  • +4351258078217 (Gewinnspiel) – Österreich
  • 0451160897620 (Andere)
  • 08003304373 (Andere)
  • 08221274071 (Verkauf)
  • 01639560410 (Andere)
  • 01724303492 (Kostenfalle)
  • 06987006954 (Andere)
  • 040756748042 (Andere)
  • 08999727961 (Andere)

Viele Anrufe kamen dabei von einer Nummer aus Großbritannien. Die Anrufer fragten Nutzer hier vor allem, ob sie ihren Lottovertrag verlängern wollen. Die Anrufer aus Österreich sprechen von einer gewonnen Reise und wollen die IBAN "verifizieren". Zudem kommen laut Clever Dialer auch vermehrt Anrufe von einer Nummer aus München.

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Nutzer können Nummern melden

Auf Anfrage von t-online.de erklärt Clever Dialer, dass die Rufnummern aus eingehenden Anrufen mithilfe der Clever-Dialer-App ermittelt wurden. Die App sammele dazu anonymisiert Daten, konkrete Informationen zu Nutzern erfasse Clever Dialer nicht, so das Unternehmen. Ob die Nummern noch aktiv seien, kann Clever Dialer nicht sagen, aber es sei wahrscheinlich. Auf der Website von Clever Dialer können Nutzer zudem aktuelle Warnungen einsehen.

Wenn Sie Spam-Anrufe erhalten, können Sie die Nummer der Bundesnetzagentur melden. Die Behörde kann dann eine Strafe aussprechen oder auch Nummern sperren lassen. Wie Sie Nummern der Bundesnetzagentur melden können und was Sie dabei beachten müssen, lesen Sie hier.

Für eine Beschwerde benötigt die Bundesnetzagentur präzise Angaben. Betroffene sollten sich merken, was im Anruf beworben wird, und vor allem die Telefonnummer des Anrufers notieren. Auch die Art und Weise der Gesprächsführung ist relevant, weil sie sich auf die Höhe eines Bußgeldes auswirken kann. Beschwerden sind per E-Mail, Online-Formular oder auch postalisch per Formular-Ausdruck möglich.

Auf der Seite der Bundesnetzagentur finden Sie verschiedene Optionen für Beschwerden und Weiterleitungen von Online-Formularen, darunter auch "Unerlaubte Telefonwerbung". Klicken Sie hier, um zur Seite zu gelangen.

Eine weitere Betrugsmasche im Bereich Telefonie ist das sogenannte SIM-Swapping. Hier überlisten Kriminelle Sicherheitsmechanismen von Mobilfunkanbietern und kommen so an Daten von Nutzern auf deren SIM-Karte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hüten Sie sich vor Phishing-Mails

Solche Daten können beispielsweise Telefonnummern sein. Generell ist es ratsam, dass Sie mit solchen sensiblen Daten vorsichtig umgehen und nicht unnötig preisgeben – beispielsweise bei verdächtigen Gewinnspielen oder Umfragen.

Denn mit genügend persönlichen Daten können Betrüger Identitätsdiebstahl begehen und beispielsweise in Ihrem Namen online einkaufen. User sollten darum mit ihren Daten im Netz geizen. Konten, die Sie nicht mehr verwenden, sollten Sie am besten löschen lassen. Denn so verhindern Sie, dass die Daten bei einem Hack oder Datenleck an Unbekannte gelangen. Wie Sie vergessene Accounts finden und löschen, erklären wir in diesem Artikel.

Gerne nutzen Betrüger auch Phishing-Mails, um an Daten von Nutzern zu kommen. Kriminelle schicken beispielsweise echt aussehende Nachrichten im Namen von Banken. So versuchen sie, an Ihre Anmeldedaten für Onlinebanking zu kommen. Wie Sie solche Betrugsmails erkennen, lesen Sie hier.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

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