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Angst ums Image: Facebook hält Bericht über meistgesehenen Link zurück

Aus Angst ums Image  

Facebook hält Bericht über meistgesehenen Link zurück

21.08.2021, 16:45 Uhr | AFP

Angst ums Image: Facebook hält Bericht über meistgesehenen Link zurück. Facebook: Das US-Unternehmen wird mal wieder mit einer unangenehmen Enthüllung konfrontiert. (Quelle: imago images/Lehtikuva)

Facebook: Das US-Unternehmen wird mal wieder mit einer unangenehmen Enthüllung konfrontiert. (Quelle: Lehtikuva/imago images)

Aus Angst, ein Bericht könne "ein schlechtes Licht auf das Unternehmen werfen", hielt Facebook ihn kurzerhand zurück. Aber das ging nicht lange gut. Nun ist beides da: der Bericht – und auch das schlechte Licht.

Das US-Unternehmen Facebook hat einem Medienbericht zufolge einen Bericht zurückgehalten, wonach der meistgesehene Link auf der Online-Plattform zu einer möglichen Falschbehauptung über Corona-Impfungen führte. Wie die "New York Times" am Freitag meldete, wurde der Bericht über den am häufigsten gesehenen Link in den USA im ersten Quartal 2021 von leitenden Angestellten des Unternehmens zurückgehalten. Der Zeitung zufolge befürchtete Facebook, der Bericht könne "ein schlechtes Licht auf das Unternehmen werfen".

54 Millionen Amerikaner klickten auf den Link

Wie die "New York Times" unter Berufung auf interne Mails berichtete, führte der meistgesehene Link bei Facebook zu einem Artikel der Zeitung "Chicago Tribune", der einen nicht belegten Zusammenhang zwischen dem Tod eines US-Arztes und der Corona-Impfung herstellte. Die Schlagzeile wurde von fast 54 Millionen Facebook-Nutzern in den USA gelesen.

Die Enthüllung kommt für Facebook zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der Plattform wird insbesondere seit Beginn der Corona-Pandemie regelmäßig vorgeworfen, zur Verbreitung von Falschbehauptungen in Zusammenhang mit Corona beizutragen.

Am Mittwoch veröffentlichte Facebook erstmals den Bericht "Meistverbreitete Inhalte: Was die Menschen auf Facebook sehen", allerdings beinhaltete dieser nur die Daten aus dem zweiten Quartal. Zu den meistgesehenen Links zählten demnach eine Verknüpfung zu einem Kreuzworträtsel und der Link zur Video-Plattform YouTube.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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