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BSI warnt vor E-Mail-Trojaner: Emotet ist weiterhin extrem gefährlich

Gefahr im Posteingang  

Dieser E-Mail-Trojaner richtet den größten Schaden an

17.10.2019, 16:28 Uhr | dpa

 (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich Empfänger verdächtiger E-Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So versuchen Betrüger, an unsere Daten zu kommen

Neben Angeboten und Newslettern von Onlinehändlern flattern immer häufiger auch sogenannte Phishing-E-Mails in unsere Postfächer. Ziel der Onlinebetrüger: das Sammeln von Identitäten. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich Empfänger verdächtiger E-Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)


Nutzer sollten immer genau hinsehen, bevor sie eine E-Mail öffnen: Im Anhang könnte sich eine Schadsoftware verbergen. Internetkriminelle greifen auf diese Art Firmen und Behörden an. Vor allem ein Programm bereitet den Behörden derzeit Sorgen. 

Die Bedrohung durch Schadsoftware ist nach Einschätzung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weiterhin hoch. Insbesondere der Trojaner Emotet habe eine "erhebliche Durchschlagswirkung", sagte BSI-Chef Arne Schönbohm am Donnerstag in Berlin. Emotet sei aktuell der "König der Schadsoftwaren". Mit einer Emotet-Attacke hat derzeit auch das Berliner Kammergericht zu kämpfen. Seit Wochen sind die IT-Systeme des höchsten ordentlichen Gerichts der Hauptstadt lahmgelegt.

Schönbohm stellte gemeinsam mit Innenminister Horst Seehofer (CSU) das diesjährige Lagebild zur IT-Sicherheit in Deutschland vor. Es bildet Entwicklungen von Juni 2018 bis Mai 2019 ab.

Emotet ist zunächst darauf ausgerichtet, die infizierten E-Mail-Systeme auszuspionieren. Das Programm kann dann weitere Schadsoftware nachladen – beispielsweise Banking-Trojaner, die versuchen, digitale Geldströme in die Taschen der Cyberkriminellen umzuleiten.

Laut Schönbohm steckt Emotet auch hinter dem Cyberangriff auf die das niedersächsische Neustadt am Rübenberge. Die Verwaltung fiel dort eine Woche lang aus, unter anderem konnten keine Autos angemeldet werden.


Durch Emotet sei die Zahl der Varianten neuer Schadprogramme îm September von täglich rund 300.000 auf 450.000 gestiegen, sagte Schönbohm. Täglich gebe es weitere Meldungen aus allen Wirtschaftsbereichen.

Verwendete Quellen:

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