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Gefährliche Spam: Gefälschte Abmahnungen im Namen echter Anwälte


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Gefälschte Abmahnungen im Namen echter Anwälte

Von dpa
Aktualisiert am 04.02.2020Lesedauer: 1 Min.
Post vom Anwalt - tatsächlich sind die derzeit kursierenden Abmahn-Mails aber Fakes.
Post vom Anwalt - tatsächlich sind die derzeit kursierenden Abmahn-Mails aber Fakes. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn./dpa)
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Falsche E-Mail-Abmahnungen, in denen Namen realer Anwaltskanzleien als Absender missbraucht werden, landen derzeit massenhaft in den Postfächern.

Mit fingierten Vorwürfen, Filme oder Musik rechtswidrig im Internet geteilt zu haben, sollen die Empfängerinnen und Empfänger dazu gebracht werden, auf Links in den Nachrichten zu klicken. Davor warnt die Polizei Niedersachsen.


Vorsicht vor Betrugsmail im Namen von "t-online.de"

Betrüger verschicken derzeit Nachrichten mit einem angeblichen Gewinnspiel im Namen von "t-online.de".
Wer auf den Link in der Nachricht klickt, landet auf einer Seite, wo er persönliche Daten eingeben muss.
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Angeblich soll sich mit dem Klick auf den Link eine Zusammenstellung der angeblichen Vergehen und Forderungen öffnen. Tatsächlich holt man sich aber Schadsoftware auf den Computer oder kommt auf Phishing-Seiten, wo man aufgefordert wird, persönliche Daten oder Zahlungsinformationen einzugeben. Am besten also gar nicht erst auf den Link klicken und auch etwaige Anhänge nicht öffnen.

Abmahnungen per E-Mail sehen anders aus

Grundsätzlich ist es zwar möglich, Abmahnungen nicht nur per Post, sondern auch per Mail zu erhalten. Dann muss eine angebliche Urheberrechtsverletzung aber schon direkt in der Mail präzise und ausführlich geschildert werden, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. In den aktuellen Mails bleiben die Kriminellen aber ganz bewusst vage, um auf Links oder Anhänge verweisen zu können.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass Verbraucherinnen und Verbraucher die in den Mails genannten Rechtsanwälte und Kanzleien nicht kontaktieren oder warnen müssen. Diese seien bereits informiert und im Bilde.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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