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Vor diesen Telefonnummern sollten Sie sich hüten

Von t-online, avr

Aktualisiert am 04.08.2020Lesedauer: 3 Min.
Ein unbekannter Anrufer ruft an (Symbolbild): Immer wieder melden Nutzer unerwünschte Nummern.
Ein unbekannter Anrufer ruft an (Symbolbild): Immer wieder melden Nutzer unerwünschte Nummern. (Quelle: Tero Vesalainen/getty-images-bilder)
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Spam kann Nutzer nicht nur per Mail, sondern auch per Telefon erreichen. Vor welchen Spam-Nummern Sie sich aktuell hüten sollten, zeigen wir hier.

Wer ein Telefon besitzt, kann jederzeit Opfer von Spam-Anrufen werden. Dabei melden sich Personen – oft im Namen von Firmen –, um Nutzern neue Verträge anzudrehen. Manchmal geht es auch um Gewinnspiele, in anderen Fällen sollen Nutzer in Kostenfallen gelockt werden.


Typische Phishing-E-Mails und woran man sie erkennt

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Häufig nutzen Täter Namen und Logos bekannter Unternehmen und verschicken beispielsweise gefälschte Rechnungen mit einer Schadsoftware im E-Mail-Anhang. Solche Spam-Wellen erreichen auch Telekom-Kunden.
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Wer einen Anruf von einer unbekannten Nummer erhält, kann sich im Internet auf Websites wie Tellows.de oder anrufer-bewertung.de über den Besitzer informieren. Wer generell keine Spam-Anrufe erhalten will, sollte unerwünschte Nummern blockieren. Das Unternehmen Clever Dialer hat nun eine aktuelle Liste von Telefonnummern veröffentlicht, vor denen sich Nutzer hüten sollten.

Vorsicht vor diesen Nummern

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Clever Dialer warnt für den Zeitraum Juni vor den folgenden Nummern:

  • 06987006954 (Kostenfalle)
  • +43512552207 (Gewinnspiel)
  • 0451160897620 (Andere)
  • 08221274071 (Kostenfalle)
  • 06924748562 (Werbung)
  • 08221274070 (Andere)
  • 08003304373 (Kostenfalle)
  • 020156052580 (Andere)
  • 01632479326 (Andere)
  • 08999727961 (Verkauf)

Die häufigsten Anrufer haben dabei die Vorwahl der Städte Hamburg, Berlin und Frankfurt. Laut Clever Dialer wollten Anrufer aus Frankfurt beispielsweise für Nutzer unaufgefordert den Stromanbieter wechseln. Die Nummer 06987006954 soll dabei bei einem Verbraucher bis zu zehn Mal am Tag angerufen haben.

Auf Anfrage von t-online.de erklärt Clever Dialer, dass die Rufnummern aus eingehenden Anrufen mithilfe der Clever-Dialer-App ermittelt wurden. Die App sammele dazu anonymisiert Daten, konkrete Informationen zu Nutzern erfasse Clever Dialer nicht, so das Unternehmen. Ob die Nummern noch aktiv seien, kann Clever Dialer nicht sagen, aber es sei wahrscheinlich. Auf der Website von Clever Dialer können Nutzer zudem aktuelle Warnungen einsehen.

Nutzer können Nummern melden

Wenn Sie Spam-Anrufe erhalten, können Sie die Nummer der Bundesnetzagentur melden. Die Behörde kann dann eine Strafe aussprechen oder auch Nummern sperren lassen. Wie Sie Nummern der Bundesnetzagentur melden können und was Sie dabei beachten müssen, lesen Sie hier.

Für eine Beschwerde benötigt die Bundesnetzagentur präzise Angaben. Betroffene sollten sich merken, was im Anruf beworben wird, und vor allem die Telefonnummer des Anrufers notieren. Auch die Art und Weise der Gesprächsführung ist relevant, weil sie sich auf die Höhe eines Bußgeldes auswirken kann. Beschwerden sind per E-Mail, Online-Formular oder auch postalisch per Formular-Ausdruck möglich.

Auf der Seite der Bundesnetzagentur finden Sie verschiedene Optionen für Beschwerden und Weiterleitungen von Online-Formularen, darunter auch "Unerlaubte Telefonwerbung". Klicken Sie hier, um zur Seite zu gelangen.

Vorsicht vor Ping-Anrufen

Eine andere Art von Telefonbetrug ist der sogenannte Ping-Call. Dabei klingeln Betrüger nur das Gerät von Nutzern an. Wer zurückruft, hört entweder oft nichts oder eine Bandansage.

Was viele aber nicht wissen: Je länger Nutzer in der Leitung bleiben, desto höher kann die Telefonrechnung ausfallen. Denn der Rückruf geht meist an eine teure Servicenummer im Ausland, die Kosten belaufen sich oft auf mehrere Euro pro Minute. Mehr zu Ping-Calls und was Sie im Notfall tun können, lesen Sie hier.

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Eine weitere Betrugsmasche im Bereich Telefonie ist das sogenannte SIM-Swapping. Hier überlisten Kriminelle Sicherheitsmechanismen von Mobilfunkanbietern und kommen so an Daten von Nutzern auf deren SIM-Karte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hüten Sie sich vor Phishing-Mails

Solche Daten können beispielsweise Telefonnummern sein. Generell ist es ratsam, dass Sie mit solchen sensiblen Daten vorsichtig umgehen und nicht unnötig preisgeben – beispielsweise bei verdächtigen Gewinnspielen oder Umfragen.

Denn mit genügend persönlichen Daten können Betrüger Identitätsdiebstahl begehen und beispielsweise in Ihrem Namen online einkaufen. User sollten darum mit ihren Daten im Netz geizen. Konten, die Sie nicht mehr verwenden, sollten Sie am besten löschen lassen. Denn so verhindern Sie, dass die Daten bei einem Hack oder Datenleck an Unbekannte gelangen. Wie Sie vergessene Accounts finden und löschen, erklären wir in diesem Artikel.

Gerne nutzen Betrüger auch Phishing-Mails, um an Daten von Nutzern zu kommen. Kriminelle schicken beispielsweise echt aussehende Nachrichten im Namen von Banken. So versuchen sie, an Ihre Anmeldedaten für Onlinebanking zu kommen. Wie Sie solche Betrugsmails erkennen, lesen Sie hier.

Hinweis: Das Portal t-online.de ist ein unabhängiges Nachrichtenportal und wird von der Ströer Digital Publishing GmbH betrieben.

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