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Phishing-Mails: Experten warnen vor falschen Corona-Impfangeboten

Phishing-Mails  

Experten warnen vor Betrug rund um Corona-Impfung

17.02.2021, 17:53 Uhr | t-online, str, avr

Phishing-Mails: Experten warnen vor falschen Corona-Impfangeboten. Eine Krankenschwester hält eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Moderna (symbolbild): Betrüger verschicken Phishing-Mails rund um das Thema Corona-Impfstoff.  (Quelle: dpa/H.Bilbao/EUROPA PRESS)

Eine Krankenschwester hält eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Moderna (symbolbild): Betrüger verschicken Phishing-Mails rund um das Thema Corona-Impfstoff. (Quelle: H.Bilbao/EUROPA PRESS/dpa)

Die Corona-Pandemie bietet für Internetbetrüger viele Gelegenheiten, Mitmenschen um ihr Geld zu bringen. Sicherheitsexperten warnen nun vor Phishing-Mails.

Die Phishing-Experten der Softwarefirma Eset finden immer mehr Beispiele für systematischen Betrug im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. In einem aktuellen Blogbeitrag warnt das Unternehmen insbesondere vor Betrügern, "die von der Verteilung des Impfstoffs profitieren möchten, indem sie gefälschte Angebote unterbreiten und massenweise Betrugsmails versenden".

Dabei werden Nutzer beispielsweise durch falsche Impfangebote dazu verleitet, persönliche Informationen preiszugeben oder sogar Geld zu überweisen. Teilweise werden durch gezielte Mail-Kampagnen auch Falschinformationen zu den Impfstoffen in Umlauf gebracht.

Vorsicht vor falschen Impfangeboten

In dem Blog-Beitrag zeigt Eset Ausschnitte aus einer E-Mail, in der sich jemand als Angestellter eines bekannten britischen Pharmaunternehmens ausgibt und mit ein "geschäftlichen Angebot dem Covid-19-Impfstoff betreffend" habe. Der Empfänger wird aufgefordert, per Mail in Kontakt zu treten, um mehr über die angebliche Verdienstmöglichkeit zu erfahren. Um welche Art von Geschäft es sich genau handeln soll, wird verschwiegen.

Die Rechtschreibfehler lassen die Mail wenig vertrauenserweckend erscheinen. Eset weist zudem darauf hin, dass die Impfstoffhersteller in der Regel mit den Staaten direkt verhandeln und keine Mails an einfache Internetnutzer verschicken.

In anderen Nachrichten bieten Betrüger Empfängern Gefriergeräte in Laborqualität an. "In diesem Fall wurden die Hausaufgaben gemacht und alles darangesetzt, die E-Mail so plausibel wie möglich erscheinen zu lassen, inklusive Marketing-Sprech", schreibt Eset. Jedoch fallen auch hier einige Fehler auf: Beispielsweise falsche Unternehmensnamen und Grammatikfehler.

In anderen Mails versprechen Betrüger Empfänger Hilfszahlungen in Millionenhöhe. Auch werden Verschwörungsmythen rund um Corona und den Impfstoff verbreitet. Zu einem beliebten Ziel der Verschwörungsverbreiter gehört Bill Gates, dessen Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen werden.

Wie man sich vor Betrug schützen kann

Eset rät, generell keine Links von Mails aus unbekannten Quellen anzuklicken. Bei Angeboten, die zu gut sind, um wahr zu sein, sollten Nutzer zudem misstrauisch werden.

Achten Sie auch auf Rechtschreib- oder Grammatikfehler. Falls Sie unsicher sind, ob es sich bei einer Nachricht um eine Fälschung handeln könnte, sollten Sie am besten das jeweilige Unternehmen oder die Organisation direkt kontaktieren. Klicken Sie dabei nicht auf Links in der Mail, sondern rufen Sie manuell über Ihren Browser die Adresse des Unternehmens auf und suchen Sie von da die Kontaktinformationen raus.

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