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B├╝rger sollen Gefahren im Netz schneller erkennen

Von dpa
Aktualisiert am 22.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Apps auf einem Smartphone: ├ťber die Gefahren, die mitunter bei der Nutzung von internetf├Ąhigen Ger├Ąten lauern, wissen viele B├╝rgerinnen und B├╝rger wenig.
Apps auf einem Smartphone: ├ťber die Gefahren, die mitunter bei der Nutzung von internetf├Ąhigen Ger├Ąten lauern, wissen viele B├╝rgerinnen und B├╝rger wenig. (Quelle: Yui Mok/PA Wire/dpa)
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Vom Smartphone ├╝ber den Fernseher bis hin zur Beleuchtung: Immer mehr Heimger├Ąte werden ans Internet angeschlossen. Das Bundesamt f├╝r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) will ├╝ber die Risiken aufkl├Ąren, die damit verbunden sind.

B├╝rgerinnen und B├╝rger sollen Gefahren im Internet schneller erkennen und sich besser davor sch├╝tzen k├Ânnen. Das ist das Ziel einer neuen Kampagne des Bundesinnenministeriums und des Bundesamtes f├╝r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die auf einer Online-Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Mit Plakaten, Anzeigen und Video-Spots sollen die Menschen in Deutschland vor den Risiken beim Streamen, Online-Shopping oder in den sozialen Netzwerken gewarnt werden. Auf der Kampagnen-Website des BSI sollen konkrete Wege aufgezeigt werden, wie man sich besser sch├╝tzen kann.

Mehr als eine Milliarde Schadprogramme im Umlauf

Markus Richter, Staatssekret├Ąr im Bundesministerium und Beauftragter der Bundesregierung f├╝r Informationstechnik, betonte, dass es die Mitarbeit jedes Einzelnen brauche, um mehr Sicherheit im Netz zu erreichen. Nicht jedem sei bewusst, welche Sch├Ąden finanzieller Art oder durch Bekanntwerden pers├Ânlicher Daten entstehen k├Ânnen. Viele nutzten Apps unreflektiert. "Die Menschen m├╝ssen erkennen k├Ânnen, dass sie betroffen sind, wo sie betroffen sind und wie sie sich sch├╝tzen k├Ânnen", sagte er.

Mehr als eine Milliarde Schadprogramme seien derzeit im Umlauf, sagte Arne Sch├Ânbohm, Pr├Ąsident des BSI. "Wir leben in einer digitalen Welt, in der Angreifer erst einmal unsichtbar sind und dann gro├čen Schaden anrichten k├Ânnen." Um den digitalen Alltag sicherer zu machen, m├╝sse man aber nicht IT-Spezialistin oder IT-Spezialist sein.

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Jeder Zweite sorgt sich um Hackerangriffe auf Heimger├Ąte

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums und des BSI baut die Kampagne auch auf den Ergebnissen einer vorab durchgef├╝hrten Umfrage mit etwa 2.000 Befragten auf. Die sahen demnach den unbefugten Zugriff Dritter auf sensible Daten und pers├Ânliche Informationen als gr├Â├čte Bedrohung an.

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Als besonders relevant bewerteten die Befragten auch die Absicherung beim Online-Banking und den Schutz von Ger├Ąten wie Notebooks und Smartphones. Fast jeder Zweite sorgte sich vor dem Fremdzugriff auf Ger├Ąte zu Hause ÔÇô etwa auf vernetzte Fernsehger├Ąte, K├╝hlschr├Ąnke oder intelligente Sprachsysteme. Die auf zwei Jahre angelegte Kampagne kostet den Angaben zufolge rund 1,5 Millionen Euro.

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