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Raumfahrt: Esa will bis 2030 auf Mars landen – und braucht gewaltige Geldsummen


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Esa plant Marslandung bis 2030

Von dpa, arg

Aktualisiert am 22.11.2022Lesedauer: 3 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:221121-99-603784
Planet Mars: Die Esa hat ambitionierte Pläne und will bis 2023 eine Marslandung erreichen. (Quelle: esa/esoc/dpa)
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Um in der Raumfahrt an vorderster Front mitzuspielen, plant die EU ein milliardenschweres Riesenprojekt. Die Ambitionen sind gewaltig, ebenso die Kosten.

Europa will bei der Raumfahrt an vorderster Stelle mitmischen, muss sich jedoch anstrengen, um beim Rennen zum Mond, Mars und mehr nicht abgehängt zu werden. Beim Vorzeigeprojekt Ariane 6 der europäischen Raumfahrtagentur Esa gab es immer wieder Verzögerungen, nun soll die Trägerrakete möglichst im kommenden Jahr starten. Auch der Krieg in der Ukraine beeinflusst Projekte.

Beim Esa-Ministerratstreffen in Paris, das am heutigen Dienstag startet und am 23. November zu Ende geht, hofft die Raumfahrtbehörde auf grünes Licht der 22 Mitgliedsländer für neue und veränderte Missionen sowie einen höheres Budget. Für Esa-Chef Josef Aschbacher ist das Treffen "der Meilenstein schlechthin für Europa und für die Raumfahrt".

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Ohne Russland braucht Esa mehr Zeit und Geld

Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurde die europäisch-russische Mission "Exomars" schnell auf Eis gelegt. Der für dieses Jahr geplante Start des zweiten Teils der Erkundungsmission mit einem Rover an Bord Richtung Mars wurde gestoppt.

Die Esa will die Suche nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten nun ohne russische Hilfe weiterführen, braucht dafür aber mehr Zeit und auch mehr Geld. Angedacht ist ein Start 2028 und eine Landung 2030, wie es hieß. Ein eigenes Modell solle entworfen und getestet werden, mit dem der Rover auf den Mars gebracht werden könne.

Insgesamt will die Raumfahrtbehörde ein Drei-Jahres-Budget in Höhe von etwa 18 Milliarden Euro genehmigt bekommen. Das wäre gut ein Viertel mehr als zuletzt. Man wolle damit sicherstellen, dass Europa eine starke und robuste Weltrauminfrastruktur habe und nicht aus dem Rennen ausscheide, sagte Aschbacher.

Was die Esa erreichen will

Wichtiger Teil dieser Infrastruktur soll die neue Trägerrakete Ariane 6 sein. Mit ihr will Europa künftig mittlere und große Satelliten ins All bringen. Doch die Nachfolgerin der in die Jahre gekommenen Ariane 5 hätte ihren Erstflug schon längst absolvieren sollen. Nun soll sie möglichst im vierten Quartal 2023 erstmals abheben – drei Jahre später als geplant.

Auf der Konferenz will die Esa verschiedene Programme vorschlagen, um die Rakete sowie die im Juli erstmals gestartete Vega C, die für den Transport kleinerer Satelliten gedacht ist, flexibler nutzen zu können. Als Verbesserung der Ariane 6 soll etwa die Version Ariane 6 Block 2 präsentiert werden, welche schwerere Lasten ins All fliegen könnte. Auch um die Weiterentwicklung der Vega C soll es gehen, die Vega E.

Ein Geheimnis wird gelüftet

Einen bislang unter Verschluss gehaltenen Höhepunkt hebt sich die Esa für das Ende der Ministerratssitzung auf: Am Mittwochnachmittag will sie bekanntgeben, wer von den mehr als 22.000 Bewerberinnen und Bewerbern es in den nächsten Ausbildungsjahrgang für Astronauten geschafft hat.

Die Raumfahrtbehörde sucht bis zu sechs Astronautinnen und Astronauten in Festanstellung. Zusätzlich will sie eine Reserve von Raumfahrern schaffen und gemeinsam mit einem neuen Astronauten mit körperlicher Behinderung herausfinden, welche Barrieren in der Raumfahrt abgebaut werden können und müssen.

Die Suche nach neuen Raumfahrern hatte die Behörde im März vergangenen Jahres begonnen. Kandidatinnen und Kandidaten mussten sich für die Chance auf einen Flug zu den Sternen in einem sechsstufigen Auswahlverfahren beweisen.

Ambitionierte Pläne für den Weltraum

Die Europäische Union ist derzeit dabei, den Weltraum als wichtigen Strategiefaktor für zukünftige politische Entscheidungen auszumachen. So hat sie erst vor einigen Tagen ein Milliardenprogramm beschlossen, durch das ein Verbund an Satelliten etabliert werden soll, der einen sicheren Kommunikationskanal für europäische Bürger und Unternehmen gewährleistet.

Das Projekt, das den Namen Iris² (Infrastructure for Resilience, Interconnection and Security by Satellites) trägt, soll in den nächsten Jahren um die 2,4 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt bekommen und ab 2027 voll einsatzfähig sein. Die Einigung muss noch formell vom EU-Parlament und den Staaten bestätigt werden, das gilt jedoch als Formsache.

Iris² soll vor allem die Widerstandsfähigkeit der EU-Systeme – auch zum Schutz von kritischer Infrastruktur wie Energienetzen oder der Gesundheitsversorgung – sowie den Zugang von Bürgern und Unternehmen zu schnellem Internet sichern. Es sollen nicht nur in Europa Funklöcher beim Highspeed-Internet gestopft werden, sondern die Anbindung soll auch in strategischen Regionen wie in Afrika und der Arktis ermöglicht werden.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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