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Auf dem Weg zum Mond: SpaceX will erste private Landefähre ins All bringen


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SpaceX will erste private Mondlandefähre ins All bringen

Von dpa
30.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Die "Falcon 9"-Rakete der privaten Raumfahrt-Firma SpaceX.
"Falcon 9"-Rakete der privaten Raumfahrtfirma SpaceX: Die Rakete soll eine private Mondlandefähre ins All schießen. (Quelle: David J. Phillip/dpa)
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Elon Musks Unternehmen SpaceX soll am Donnerstag eine private Landefähre ins All bringen. Es könnte die erste Mondmission der arabischen Welt werden.

Das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will am kommenden Donnerstag die erste private Mondlandefähre in Richtung Mond bringen. Eine Falcon-Rakete soll die Landefähre des japanischen Unternehmens Ispace um 03.37 Uhr (09.37 Uhr MEZ) von Cape Canaveral in Florida aus ins All schießen, wie SpaceX auf Twitter mitteilte.

Der Lander soll laut SpaceX im April 2023 auf der sichtbaren Seite des Mondes im Atlas-Krater aufsetzen. Die etwas mehr als zwei mal 2,5 Meter große Fähre hat den rund zehn Kilo schweren Rover "Rashid" an Bord, der von den Vereinigten Arabischen Emiraten gebaut wurde. Sollte die Mission gelingen, wäre "Rashid" die erste Mondmission der arabischen Welt.

Bislang ist es nur den USA, Russland und China gelungen, einen Roboter auf die Mondoberfläche zu bringen. Die Mission von Ispace ist die erste des Programms "Hakuto-R". "Wir haben in den sechs kurzen Jahren, seit wir 2016 mit der Konzeption dieses Projekts begannen, so viel erreicht", sagte Ispace-Chef Takeshi Hakamada.

Der Plan: kostengünstige Transportdienste zum Mond

Ziel des japanischen Unternehmens mit seinen 200 Mitarbeitern ist es nach eigenen Angaben, "die Sphäre des menschlichen Lebens in den Weltraum auszudehnen und eine nachhaltige Welt zu schaffen", indem es kostengünstige Transportdienste zum Mond anbietet.

Künftige Missionen sollen zum Artemis-Programm der Nasa beitragen, das neben einer Rückkehr des Menschen zum Mond langfristig auch die Reise zum Mars vorbereiten soll. Die US-Raumfahrtbehörde hat mehrere Unternehmen beauftragt, Lander zu entwickeln, um die Gerätschaften für wissenschaftliche Experimente zur Mondoberfläche zu bringen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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