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Dividendenrendite: Definition, Formel und Bedeutung


Darum können hohe Dividenden ein Warnzeichen sein

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 19.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Eine Frau prüft Börsenkurse (Symbolbild): Die Dividendenrendite hat für sich genommen wenig Aussagekraft.
Eine Frau prüft Börsenkurse (Symbolbild): Die Dividendenrendite hat für sich genommen wenig Aussagekraft. (Quelle: d3sign/getty-images-bilder)
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Wer den Preis einer Aktien bewerten will, kann auf verschiedene Kennziffern zurückgreifen. Dazu zählt auch die Dividendenrendite. Doch sie kann auch in die Irre führen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist die Dividendenrendite?
  • Wozu dient die Dividendenrendite?
  • Wie wird die Dividendenrendite berechnet?
  • Was ist der Unterschied zur "normalen" Rendite?

Wer in Aktien investiert, hofft in der Regel auf steigende Kurse. Doch nicht nur das bringt Ihnen als Anleger Rendite. Manche Unternehmen zahlen auch sogenannte Dividenden, beteiligen ihre Aktionäre also ein Stück weit am erwirtschafteten Gewinn.


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Sie sind bereit, Ihr Geld zu investieren, statt es auf Girokonto oder Sparbuch zu parken? Das nötige Wissen haben Sie sich auch draufgeschafft? Dann fehlt jetzt nur noch eins: ein Depot für Wertpapiere. Am besten eignen sich dafür Direktbanken im Internet wie die DKB, ING oder Comdirect. Beispielhaft zeigen wir Ihnen im Folgenden anhand der Consorsbank, wie Sie in wenigen Schritten ein Depot eröffnen.
Schritt 1: Depot beantragen. Sie können den Antrag für ein Depot direkt auf der Website Ihres Anbieters ausfüllen. Dafür müssen Sie zunächst ein paar generelle Fragen beantworten – etwa ob Sie bereits Kunde bei der Bank sind.
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Um zu beurteilen, ob sich eine Aktie lohnt, gibt es verschiedene Kennziffern. Eine davon ist die Dividendenrendite. Wir erklären, was man darunter versteht, wie sie berechnet wird und in welche Falle Sie bei ihr nicht tappen sollten.

Was ist die Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite ist eine Kennzahl, mit der Sie Aktien bewerten können. Sie schwankt von Börsentag zu Börsentag und ergibt sich aus dem Verhältnis der angekündigten Dividende zum aktuellen Aktienkurs.

Wie hoch Dividenden ausfallen, entscheiden die Aktiengesellschaften auf ihren Hauptversammlungen. In der Regel sind hohe Ausschüttungen ein Qualitätsmerkmal einer Aktie. Es kann aber auch gute Gründe geben, warum Unternehmen gar keine Dividende zahlen – etwa weil sie das Geld lieber nutzen, um weiter zu wachsen.

Grundsätzlich gilt: Eine hohe Dividendenrendite sagt nichts darüber aus, wie profitabel ein Unternehmen ist. Anleger sollten deshalb nicht allein auf die Dividendenrendite achten, sondern auch darauf, wie solide ein Unternehmen wirtschaftet und wie regelmäßig es in der Vergangenheit Dividenden gezahlt hat.

Gut zu wissen: Nach der Hauptversammlung von Aktiengesellschaften kommt es zum sogenannten Dividendenabschlag, einem Kursrückgang der Aktie. Er entsteht dadurch, dass die Aktie ohne die ausgezahlte Dividende gehandelt und deshalb niedriger bewertet wird. Solide Unternehmen holen den Abschlag in der Regel schnell wieder auf.

Wozu dient die Dividendenrendite?

Die Dividendenrendite gibt Ihnen Auskunft darüber, wie Aktien indirekt verzinst werden. In Kombination mit einem gut wirtschaftenden Unternehmen kann sie bedeuten, dass sich ein Investment lohnt. Allerdings kann sie auch in die Irre führen.

Weil die Dividendenrendite mit dem Aktienkurs verknüpft ist, muss eine hohe Rendite nicht zwangsläufig etwas Gutes bedeuten. Denn womöglich ist sie nur deshalb hoch, weil das Unternehmen in Schwierigkeiten steckt und der Aktienkurs gefallen ist. Dann kann es sogar sein, dass die Dividende für das laufende Jahr noch sinkt – oder sogar gar nichts mehr ausgeschüttet wird.

Wie wird die Dividendenrendite berechnet?

Um die Dividendenrendite zu berechnen, müssen Sie die angekündigte Dividende durch den aktuellen Kurs der Aktie teilen und dann mit 100 multiplizieren. So ergibt sich eine Prozentzahl.

Dividende / Aktienkurs × 100 = Dividendenrendite in Prozent

Die Dividendenrendite steigt, wenn sich die Dividende erhöht und/oder der Aktienkurs fällt. Sie sinkt hingegen, wenn die Dividende fällt und/oder der Aktienkurs steigt.

  • Beispiel: Nehmen wir an, ein Unternehmen kündigt eine Dividende von 10 Euro an. Der Aktienkurs beträgt aktuell 200 Euro. Dann beträgt die Dividendenrendite 5 Prozent (10 / 200 x 100 = 5 Prozent). Sinkt der Kurs nun auf 170 Euro, steigt die Dividendenrendite. Sie beträgt dann 5,9 Prozent. Steigt der Kurs hingegen auf 230 Euro, schrumpft die Dividendenrendite auf 4,3 Prozent.

Was ist der Unterschied zur "normalen" Rendite?

Die Dividendenrendite ist weder mit der Rendite aus Zinsanlagen wie Festgeld zu vergleichen noch mit der Aktienrendite. Während Zinsen auf Festgeldkonten über einen bestimmten Zeitraum stabil bleiben, schwankt die Dividendenrendite von Börsentag zu Börsentag, weil sie vom Aktienkurs abhängig ist.

Sinkt der Aktienkurs, steigt zwar die Dividendenrendite, das bringt Ihnen als Anleger aber nichts, wenn Sie dann beim Verkauf der Aktie herbe Verluste machen. Zudem ist nicht gesagt, dass es dann bei der angekündigten Dividende bleibt.

Aussagekräftiger ist stattdessen die Aktienrendite, weil sie angibt, wie sich eine Geldanlage insgesamt entwickelt – und nicht nur, wie das Verhältnis des einen zum anderen Wert ist.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • financescout24.de
  • finanzen.net
  • tagesschau.de: "Dividendenrendite: Vorsicht Falle!"
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