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F├╝r diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf├Ąltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

So viel Geld m├╝ssten Sie jetzt auf dem Konto haben

  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff

Aktualisiert am 29.05.2022Lesedauer: 6 Min.
Rentensystem in Deutschland: Wie es derzeit noch funktioniert und warum es ein akutes Problem gibt. (Quelle: t-online)
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Die Rente ohne Geldsorgen verbringen, keine Abstriche machen m├╝ssen ÔÇô so w├╝nschen es sich wohl die meisten. Doch nur die wenigsten haben ausgerechnet, wie viel Geld sie im Ruhestand ganz konkret ben├Âtigen.

Das Wichtigste im ├ťberblick


Ein gutes Buch in der einen, Cocktail mit Schirmchen in der anderen Hand und sich nicht mehr sorgen m├╝ssen ÔÇô zumindest nicht um seine Finanzen: So oder ├Ąhnlich ertr├Ąumen sich vermutlich viele Deutsche ihren Ruhestand.


Spar-Tipps: F├╝nf Methoden f├╝r mehr Geld

Geld
Tipp 2: Vertr├Ąge checken. Strom, Gas oder Smartphone k├Ânnen Monat f├╝r Monat viel Geld verschlingen. Es kann sich daher lohnen, mehrere Angebote zu vergleichen. Am Ende muss gar nicht immer ein Wechsel stehen: Oft gibt Ihnen der Anbieter die Option, den Tarif zu wechseln und so Geld zu sparen.
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Doch die gesetzliche Rente allein wird den Traum nicht erf├╝llen. Sie sollten zus├Ątzlich selber Geld sparen, wo immer m├Âglich ÔÇô und noch einen Schritt weiter gehen und das Ersparte investieren. Welche teuren Fehler Sie bei der Altersvorsorge nicht machen sollten, lesen Sie hier.

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BR-Sportmoderatorin stirbt mit 47 Jahren
Andrea Otto (hier im Jahre 2006): Die Moderatorin wurde nur 47 Jahre alt.


Denn bleiben Sie beim unverzinsten Sparen, wird es schwer, wie eine Auswertung der Geldanlage-Plattform Weltsparen zeigt. Wie viel Geld Sie dann n├Ąmlich bereits jetzt auf dem Konto haben m├╝ssten, um sp├Ąter die Rentenl├╝cke schlie├čen zu k├Ânnen, sehen Sie in den n├Ąchsten Abschnitten.

Zur Methode:
Die Berechnungen basieren auf einem Berufseinstieg von 25 Jahren, einem Renteneintrittsalter von 67 Jahren und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 81 Jahren von M├Ąnnern und Frauen. Im Schnitt betr├Ągt die Zeit in Rente damit etwa 14 bis 15 Jahre mit steigender Tendenz. Steuern und Inflation wurden ber├╝cksichtigt. Um besser vergleichen zu k├Ânnen, wurde bei der Berechnung des Nettogehalts zudem angenommen, dass die Personen unverheiratet sind, keine Kinder haben, in Steuerklasse 1 veranlagt sind, in einem alten Bundesland wohnen, gesetzlich pflichtversichert sind und Kirchensteuer zahlen.

Wie viel Geld m├╝sste ich mit 30 Jahren auf dem Konto haben?

Wenn Sie im Alter Ihren jetzigen Lebensstandard halten wollen, m├╝ssten Sie theoretisch bereits heute rund 47.000 Euro auf der hohen Kante haben. Die Summe ergibt sich wie folgt:

30-J├Ąhrige verdienen 2022 brutto im Schnitt 44.606 Euro, netto pro Monat damit 2.344 Euro. Das ergibt f├╝r unverheiratete Personen ohne Kinder einen gesetzlichen Rentenanspruch von brutto etwa 1.649 Euro pro Monat. Im Schnitt werden damit monatlich also knapp 700 Euro fehlen, um im Alter den jetzigen Lebensstandard zu halten (2.344 Euro - 1.649 Euro = 695 Euro).

Insgesamt macht das bei 15 Jahren Rente hochgerechnet 164.000 Euro unter Ber├╝cksichtigung von Steuern und Inflation, also der Tatsache, dass Ihr Geld mit den Jahren an Wert verliert.

Angenommen, Sie kommen der Empfehlung von Experten nach, jeden Monat 10 Prozent Ihres Nettogehalts zu sparen, dann k├Ânnten Sie bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren noch rund 117.000 Euro zusammenbekommen, wenn Sie daf├╝r keine Zinsen erhalten ÔÇô 47.000 Euro zu wenig (164.000 Euro - 117.000 Euro = 47.000 Euro). Was Sie tun k├Ânnen, um mehr aus Ihrem Geld zu machen, statt es nur unverzinst zu sparen, lesen Sie im letzten Abschnitt.

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* bei 14 Jahren Rente

** monatlich zehn Prozent des Nettogehalts bis 67 Jahre

Wie viel Geld m├╝sste ich mit 40 Jahren auf dem Konto haben?

Hier m├╝ssten Sie theoretisch schon deutlich mehr angespart haben: 93.000 Euro n├Ąmlich. So kommt es zu dieser gro├čen Zahl:

40-J├Ąhrige verdienen in Deutschland im Schnitt 52.221 Euro brutto im Jahr, also etwa 2.657 Euro netto im Monat nach dem Wegfall des Soli. Sie k├Ânnen damit mit einer monatlichen Rente von 1.930 Euro rechnen. Zum jetzigen Nettogehalt klafft also jeden Monat eine L├╝cke von etwa 727 Euro (2.657 Euro - 1.930 Euro = 727 Euro).

Insgesamt fehlen ├╝ber einen Zeitraum von 15 Jahren Rentenbezug sogar 181.000 Euro ÔÇô wenn man Inflation und Steuern mit einrechnet.

Sparen Sie ab sofort monatlich 10 Prozent Ihres Nettogehalts, schaffen Sie es allerdings nur auf eine Ersparnis von 88.000 Euro, wenn Sie darauf keine Zinsen erhalten. Noch mehr m├╝ssen Sie bereits jetzt besitzen, um die L├╝cke zu schlie├čen (181.000 Euro - 88.000 Euro = 93.000 Euro). Was Sie tun k├Ânnen, um mehr aus Ihrem Geld zu machen, statt es nur unverzinst zu sparen, lesen Sie im letzten Abschnitt.

Wie viel Geld m├╝sste ich mit 50 Jahren auf dem Konto haben?

Einen ordentlichen Batzen: 135.000 Euro. Die w├Ąren n├Âtig, um Ihren jetzigen Lebensstandard auch im Ruhestand halten zu k├Ânnen. Wie man auf diese Zahl kommt? So:

50-J├Ąhrige verf├╝gen in Deutschland ├╝ber ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 53.720 Euro im Jahr. Monatlich gehen auf ihrem Konto also etwa 2.717 Euro netto ein.

Als gesetzliche Rente stehen ihnen sp├Ąter aber nur rund 1.980 Euro zu ÔÇô 737 Euro weniger jeden Monat (2.717 Euro - 1.980 Euro = 737 Euro). ├ťber 15 Jahre im Ruhestand entspr├Ąche diese L├╝cke nach Ber├╝cksichtigung von Steuern und Inflation insgesamt 190.000 Euro.

Legen Sie nun monatlich 10 Prozent des Nettogehalts zur Seite, k├Ânnten Sie bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren noch 55.000 Euro ansparen, wenn Sie daf├╝r keine Zinsen bekommen ÔÇô also besagte 135.000 Euro zu wenig, um die Rentenl├╝cke auszugleichen. Was Sie tun k├Ânnen, um mehr aus Ihrem Geld zu machen, statt es nur unverzinst zu sparen, lesen Sie im letzten Abschnitt.

Wie viel Geld m├╝sste ich mit 60 Jahren auf dem Konto haben?

Wenn Sie mit Ihrem Geld nichts anderes tun, als es auf dem Konto oder Sparbuch liegen zu lassen, br├Ąuchten Sie idealerweise bereits jetzt die riesige Summe von 160.000 Euro. Nur so w├Ąre es Ihnen allein durch Sparen m├Âglich, sich im Ruhestand genauso viel leisten zu k├Ânnen wie aktuell. Die Summe berechnet sich folgenderma├čen:

Eine heute 60-j├Ąhrige Person kommt im Jahr auf ein Gehalt von durchschnittlich 53.549 Euro brutto, monatlich damit auf 2.710 Euro netto. Bleibt der Verdienst bis zum Renteneintritt so, d├╝rfen Sie mit einer Rente von 1.980 Euro rechnen. Das sind 730 Euro weniger, als Sie derzeit pro Monat verdienen (2.710 Euro - 1.980 Euro = 730 Euro).

Beziehen Sie nun 15 Jahre lang Rente, w├Ąchst die L├╝cke auf insgesamt 183.000 Euro an ÔÇô dass Ihr Geld durch die Inflation immer weniger wert wird und Sie noch Steuern zahlen m├╝ssen, ist hierbei bereits ber├╝cksichtigt.

Sparen Sie bis zum Renteneintritt jeden Monat 10 Prozent Ihres Nettogehalts, haben Sie am Ende 23.000 Euro angespart, wenn Sie daf├╝r keine Zinsen bekommen ÔÇô also 160.000 Euro zu wenig, um so weiter leben zu k├Ânnen wie bisher (183.000 Euro - 23.000 Euro = 160.000 Euro). Was Sie tun k├Ânnen, um mehr aus Ihrem Geld zu machen, statt es nur unverzinst zu sparen, lesen Sie im n├Ąchsten Abschnitt.

Was kann ich tun, wenn ich zu wenig Geld gespart habe?

Die Berechnungen gehen davon aus, dass Sie Ihr Geld einfach nur auf einem zinslosen Girokonto oder Sparbuch parken. So kann es nicht f├╝r Sie arbeiten und verliert blo├č best├Ąndig durch die Inflation an Wert. Gehen Sie so vor, werden Sie sich im Alter einschr├Ąnken m├╝ssen ÔÇô sofern Sie eben nicht die oben errechneten, teils sehr hohen Betr├Ąge gespart haben.

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Besser w├Ąre es, Sie legten das Ersparte regelm├Ą├čig an. Gut geeignet daf├╝r sind sogenannte Indexfonds, kurz ETFs ("Exchange Traded Funds"). ETFs sind spezielle Aktienfonds, also ganze K├Ârbe aus vielen verschiedenen Aktien, die einen Aktienindex wie zum Beispiel den Dax oder den MSCI World nachbilden.

ETFs haben damit anders als aktive Investmentfonds nicht das Ziel, sich besser zu entwickeln als der Gesamtmarkt, sondern sich stattdessen genauso zu entwickeln wie der Index, den sie abbilden.

Der gro├če Vorteil von ETFs: Sie sind deutlich g├╝nstiger als aktive Fonds, die von einem Manager verwaltet werden, wodurch Sie am Ende mit einem h├Âheren Ertrag, auch Rendite genannt, rechnen k├Ânnen. Hier gilt allerdings: Je fr├╝her Sie anfangen, desto besser.

Denn je l├Ąnger Sie in ETFs investiert sind, desto st├Ąrker schl├Ągt nicht nur der Zinseszinseffekt zu Buche, sondern desto eher k├Ânnen Sie kurzfristige Krisen aussitzen ÔÇô und damit kurzfristige Verluste auf lange Sicht wieder wettmachen.

Andererseits gilt aber auch: besser ├╝berhaupt investieren als gar nicht. Sie k├Ânnen einen ETF-Sparplan schlie├člich auch ├╝ber das Renteneintrittsalter hinaus weiter f├╝hren und m├╝ssen damit nicht "fertig" sein, bis Sie 67 Jahre alt sind. Wenn Sie erst im Alter von 60 Jahren starten, sollten Sie das sogar, denn ETFs sind eine langfristige Anlage und sollten mindestens 15 Jahre gehalten werden.

Wir haben f├╝r verschiedene Altersstufen ausgerechnet, wie sich Ihr Erspartes vermehrt, wenn Sie es bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren bei einer durchschnittlichen Rendite von 5 Prozent in einen ETF-Sparplan anlegen.

Sie sehen: Fr├╝h anfangen lohnt sich. Denn wenn Sie mit 30 Jahren starten, schaffen Sie es nicht nur, die Rentenl├╝cke von 164.000 Euro zu schlie├čen, Sie bekommen sogar noch 152.000 Euro zus├Ątzlich heraus (316.000 Euro - 164.000 Euro = 152.000 Euro).

Bei den Berechnungen handelt es sich stets um Durchschnittswerte. Ihre individuelle Lage wird vermutlich etwas anders sein. Wenn Sie wissen m├Âchten, wie viel Geld Sie monatlich investieren m├╝ssen, um eine bestimmte Summe zu erreichen, hilft Ihnen unser Sparplanrechner.

Klicken Sie sich durch!

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