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Ein Teufelskreis: Wenn Muskelsucht auf Magersucht trifft

Gestörtes Körperbild  

Ein Teufelskreis: Wenn Muskelsucht auf Magersucht trifft

16.01.2019, 06:30 Uhr | dpa-tmn

Ein Teufelskreis: Wenn Muskelsucht auf Magersucht trifft. Muskeltraining im Gym: Exzessiver Sport kann zu einer gestörten Körperwahrnehmung führen – vor allem wenn zum Muskelaufbau die Ernährung eingeschränkt wird. (Quelle: Getty Images/Nikolas_jkd)

Muskeltraining im Gym: Exzessiver Sport kann zu einer gestörten Körperwahrnehmung führen – vor allem wenn zum Muskelaufbau die Ernährung eingeschränkt wird. (Quelle: Nikolas_jkd/Getty Images)

Bei der Körperwahrnehmung driften die Eigen- und die Fremdwahrnehmung nicht selten auseinander. Das gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Gefährlich wird es, wenn sich alles nur  noch um das Gewicht und Essen dreht. Bei Männern wird das Problem meist erst spät erkannt.

Hühnerbrust oder Muskelprotz? Ein gestörtes Körperbild ist nicht nur ein Frauenproblem. Männer sind davon ebenso betroffen, nur mit etwas anderen Vorzeichen, erklärt der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP). Das Resultat ist aber ähnlich: Denn ein gestörtes Körperbild oder -schema geht häufig mit schweren psychischen Erkrankungen wie Magersucht oder Ess-Brechsucht einher.

Eine Frage des Selbstwertgefühls

Gemeinsam ist allen Betroffenen, dass sie sich ständig mit den Themen Essen und Gewicht beschäftigen und ihr Selbstwertgefühl vor allem von ihrem Äußeren abhängt. Männer haben dabei aber ein anderes Idealbild als Frauen: Während letztere ihren Körperumfang meist überschätzen und gerne dünner wären, nehmen Männer sich als schmächtig wahr und hätten gerne mehr Muskeln.



Gestörte Körperwahrnehmung meist spät erkannt

Deshalb macht sich das gestörte Körperbild bei Männern häufig auch etwas anders bemerkbar, mit exzessivem Sport etwa. Die Experten sprechen dabei von einem Teufelskreis aus Muskel- und Magersucht. Das Problem: Oft wird diese Form der Körperbild- und Essstörung erst sehr spät diagnostiziert. Damit sinken die Chance auf eine erfolgreiche Behandlung.


Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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