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Pilates: Gefahren bei Trendsport vermeiden – das sollten Sie beachten


Sport und Fitness
Nachteile von Pilates: Das ist zu beachten

t-online, Ines Richter

12.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 1045781748Vergrößern des BildesPilates eignet sich auch, um zusammen zu trainieren. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Kasper Ravlo/imago)
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Pilates eignet sich als Ganzkörpertraining für Menschen jeden Alters. Ein paar Infos sollten Sie vor Start der Trendsportart jedoch kennen.

Pilates führt zu einer besseren Körperhaltung, trainiert die Tiefenmuskulatur und verbessert die Kondition. Demnach kann fast jeder von der Sportart profitieren. Leiden Sie jedoch unter gesundheitlichen Problemen, konsultieren Sie zuerst einen Arzt, bevor Sie in das Training einsteigen. Auch wenn Pilates als sanfte Trainingsmethode gilt, drohen bei einer falschen Ausführung Verspannungen oder Verletzungen.

Wann sich Pilates ungesund auswirkt

Bei bestimmten (Vor-)Erkrankungen sollten Sie auf Pilates verzichten. Dazu zählen bestimmte Herzkrankheiten, Schäden an der Wirbelsäule oder Osteoporose. Auch wenn sich Pilates als Rehabilitationsmaßnahme eignet, sollten Sie darauf achten, dass das Programm auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist.

Außerdem ist es nach einer Operation oder während einer Schwangerschaft grundsätzlich empfehlenswert, auf Pilates zu verzichten oder zumindest vor dem (Wieder-)Einstieg in den Sport einen Arzt zu konsultieren.

Mögliche Nachteile von Pilates

Pilates eignet sich nicht für alle Trainingsziele. Möchten Sie Gewicht verlieren, hilft Ihnen die Sportart kaum, da Sie vergleichsweise wenige Kalorien verbrennen. Bei starkem Übergewicht besteht aufgrund der Überbelastung von Muskeln und Gelenken zudem Verletzungsgefahr.

Für Anfänger hat Pilates den Nachteil, dass sich bei neuen Übungen schnell Fehler in der Ausführung einschleichen. Solche Fehler lassen sich später nur schwer korrigieren. Eine Selbstbetrachtung der Übungen ist kaum möglich, aber notwendig. Daher ist es wichtig, dass Sie die Übungen zu Beginn unter Anleitung eines erfahrenen Trainers ausführen. Ihr Trainer erkennt Fehler sofort und korrigiert sie. Experten empfehlen, dass Sie ein bis zwei Pilates-Kurse besuchen, bevor Sie komplett allein trainieren.

Das sind die Gefahren von Pilates

Bei Vorerkrankungen oder falscher Ausführung der Übungen drohen bei Pilates ernsthafte Gefahren. Sitzen Sie viel, ist der Hüftbeuger häufig verkürzt. Bei einer zu starken Belastung des Hüftbeugers sind langfristig Bandscheibenvorfälle möglich. Diese Gefahr mindern Sie, indem Sie auf eine ausreichende Dehnung des Hüftbeugers achten und ihn nicht zu stark belasten.

Bei Problemen mit der Wirbelsäule kann es bei einer nicht ordnungsgemäßen Ausführung von Pilates zu eingeklemmten Nerven kommen. Die Rückenmuskulatur wird bei Pilates stark beansprucht, weshalb es nicht empfehlenswert ist, direkt ohne Anleitung zu trainieren.

Einen erfahrenen Trainer wählen

Da es keine einheitlichen Anforderungen an Pilates-Trainer gibt, kann sich jeder Pilates-Trainer nennen. Die einzelnen Trainer haben daher abweichende Grundsätze und Trainingsmethoden. Achten Sie bei der Wahl eines Pilates-Kurses darauf, dass der Trainer eine Fortbildung im Pilates von mindestens 260 Stunden absolviert hat. Im Idealfall ist der Trainer ausgebildeter Physiotherapeut.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
Verwendete Quellen
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