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Rauchen: Ein Rauchstopp lohnt sich auch im Alter


Auch im Alter lohnt sich der Rauchstopp

dpa/tmn/ nho

20.02.2013Lesedauer: 2 Min.
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Laut einer Studie lohnt es sich auch im Alter mit dem Rauchen aufzuhören.Vergrößern des Bildes
Laut einer Studie lohnt es sich auch im Alter mit dem Rauchen aufzuhören. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Auch wenn Raucher erst im Alter auf Zigaretten verzichten, senken sie ihr Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Das fanden Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg heraus. Für die Untersuchung analysierten Forscher die Daten von 8.807 Personen im Alter von 50 bis 74 Jahren. Raucher haben demnach ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Nichtraucher. Ehemalige Raucher sind dagegen fast genauso selten betroffen wie Gleichaltrige, die nie geraucht haben.

Positiver Effekt zeigt sich nach kurzer Zeit

Der positive Effekt des Rauchausstopps machte sich bei den Studienteilnehmern schon nach kurzer Zeit bemerkbar. Verglichen mit Personen, die weiterhin rauchen, ist ihr Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits während der ersten fünf Jahre nach der letzten Zigarette mehr als 40 Prozent niedriger. Ohne Rauch-Stopp ist hingegen für einen 60 Jahre alten Raucher das Herzinfarkt-Risiko so hoch wie bei einem 79 Jahre alten Nichtraucher und das Risiko für einen Schlaganfall so hoch wie bei einem 69-jährigen Nichtraucher.

Bereits nach 24 Stunden erholt sich der Körper

Zudem ist es erstaunlich wie schnell sich der Körper nach einem Rauchstopp erholt. Bereits nach zwanzig Minuten lassen sich die ersten Veränderungen feststellen. Puls und Blutdruck sinken auf den Wert vor der letzten Zigarette. Hände und Füße werden fühlbar besser durchblutet, Finger und Zehen sind nicht mehr kälter als normal. Nach etwa acht Stunden sinkt die Konzentration an giftigem Kohlenmonoxid im Blut auf Normalwerte. Dadurch nimmt der Körper Sauerstoff wieder besser auf. Das Risiko für einen Herzinfarkt nimmt nach nur 24 Stunden ab.

Frühes Aufhören lohnt sich immer

Auch wenn der Organismus sich nach einem Rauchstopp relativ schnell erholt, lohnt es sich, so früh wie möglich mit dem Rauchen aufzuhören. Die Gefahr an Lungen-, Mund- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken, halbiert sich erst nach etwa zehn Jahren. Und auch ein Großteil der raucherbedingten Schäden an Lunge und Gefäßen ist erst nach vielen Jahren der Abstinenz repariert. Nach 15 Jahren kommen Herzkrankheiten, auch der Herzinfarkt, nicht mehr häufiger vor als bei Menschen, die nie geraucht haben. Erst dann hat sich ihr Körper nahezu vollständig erholt.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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