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Wie Schröpfen funktioniert und worauf Sie achten sollten

Alternative Heilmethoden  

Schröpfen – Ein altes Heilverfahren

21.02.2014, 13:45 Uhr | mi (IP)

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, das in der ganzen Welt bekannt ist. Es gehört zu den ausleitenden Verfahren, durch das die Zirkulation Ihres Blutes sowie der Lymphe, der wässrigen Flüssigkeit in den Lymphgefäßen, angeregt und Ihr Immunsystem stimuliert wird.

Blockaden lösen und den Energiefluss anregen

Beim Schröpfen werden kugelförmige Gefäße aus Glas meist am Rücken auf Ihre Haut gesetzt. Hier liegen viele Ihrer Reflexzonen, die mit den einzelnen Organen in Verbindung gebracht werden. Durch Absaugen der Luft oder kurzes Erhitzen des Glasinneren wird ein Unterdruck erzeugt. Leiden Sie unter Verspannungen, können diese so gelöst, der Energiefluss angeregt und Schmerzen gelindert werden. „Auch bei Erkältungen mit Husten, bei Menstruationsbeschwerden und Rückenproblemen kann Schröpfen helfen“, so Doktor Ying Dinkel vom „TCM Center für Traditionelle Chinesische Medizin“ in der Online-Ausgabe der „Apotheken-Umschau“.

Das trockene Schröpfen und die Schröpfmassage

Dem trockenen Schröpfen sowie der Schröpfmassage wird eine stimulierende Wirkung nachgesagt. Beim ersten Verfahren ertastet der Therapeut zunächst Verspannungen und Blockaden Ihrer Muskulatur. Die Schröpfköpfe werden nach dem Aufbringen auf der Haut schließlich durch Erzeugen eines Unterdrucks fixiert. Dort bleiben sie, bis sich Ihre Haut rötlich-bläulich verfärbt. Die Saugwirkung soll Gift- und Schadstoffe unter die Haut ziehen, wo sie von der Lymphe abtransportiert werden. Bei der Schröpfmassage ölt der Therapeut Ihre Haut zunächst ein. Anschließend zieht er den Schröpfkopf über die Haut, um die Durchblutung anzuregen. Leiden Sie an Cellulitis, werden die betreffenden Hautpartien direkt mit Unterdruck massiert. Bereits nach wenigen Behandlungen sollen so gute Ergebnisse erzielt werden können.

Die richtige Anwendung und das blutige Schröpfen

Beim blutigen Schröpfen wird Ihre Haut vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe mit einem vorher sterilisierten Messer leicht angeritzt und durch den Unterdruck so Blut aus den kleinen Schnittwunden gezogen. Bei diesem stark ausleitenden Verfahren sollen Giftstoffe direkt aus dem Organismus gezogen werden. Leiden Sie an akuten Schmerzen, kann das blutige Schröpfen schnelle Linderung bringen. Grundsätzlich heißt es, dass Sie nach Operationen, bei Bluterkrankungen oder im Falle der Einnahme blutverdünnender Mittel die Anwendung nicht in Anspruch nehmen sollten. Fragen Sie vor der Behandlung daher in jedem Fall Ihren Hausarzt, ob er die Therapiemethode in Ihrem Fall für unbedenklich hält. Nach der Sitzung bleiben auf der Haut empfindliche, gerötete Stellen zurück. Auf eine heiße Dusche sollten Sie für die folgenden Stunden daher lieber verzichten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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