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So gelingt Ihnen der Nasenspray-Entzug

Mischung mit Salzwasser  

So gelingt Ihnen der Nasenspray-Entzug

09.09.2021, 11:54 Uhr | dpa, jb, t-online

So gelingt Ihnen der Nasenspray-Entzug. Kranke Frau mit Nasenspray im Bett: Die Anwendung von Nasenspray bei einer Erkältung ist mittlerweile zur Normalität geworden. Allerdings auch die darauf folgende Sucht.  (Quelle: Getty Images/LarsZahnerPhotography)

Kranke Frau mit Nasenspray im Bett: Die Anwendung von Nasenspray bei einer Erkältung ist mittlerweile zur Normalität geworden. Allerdings auch die darauf folgende Sucht. (Quelle: LarsZahnerPhotography/Getty Images)

Abschwellendes Nasenspray kann süchtig machen. Wird es länger als eine Woche angewendet, gewöhnt sich die Nasenschleimhaut eventuell daran und schwillt nicht mehr von allein ab. Die Entwöhnung gelingt am besten schrittweise.

Die Anwendung von Nasenspray bei einer Erkältung ist mittlerweile zur Normalität geworden. Allerdings auch die darauf folgende Sucht. Wie Sie schnell davon wieder loskommen, lesen Sie hier.

Mit Salzwasser mischen zur Entwöhnung

Zunächst kaufen Sie ein antiallergisches Nasenspray und verwenden dieses morgens und abends. Das bisherige abschwellende Spray kommt bei Bedarf zum Einsatz. Ist es halb leer, wird es zur Hälfte mit Salzwasser gefüllt. Dazu einen Liter Wasser mit einem Esslöffel Kochsalz mischen.

Immer, wenn das Nasenspray halb leer ist, füllen Sie es wieder mit der Salzlösung auf. Ist das antiallergische Spray leer, lässt der Patient es einfach weg. Nach ungefähr drei Wochen soll der Entzug geschafft sein. Dann steckt nämlich in der Regel nur noch Salzlösung im Fläschchen.

Achtung
Nur drei Mal am Tag, für etwa eine Woche: Länger sollten Erkältete abschwellendes Nasenspray in der Regel nicht benutzen.

Lässt sich das bisherige abschwellende Spray nicht auf- und zuschrauben, besorgen Sie sich am besten eins, bei dem das funktioniert. Schütten Sie dann das bisherige Spray dort hinein.

Wer abschwellendes Nasenspray nur bei verstopfter Schnupfennase anwendet und das nicht länger als eine Woche, muss sich übrigens keine Sorgen machen. So schnell wird man von dem Präparat in der Regel nicht abhängig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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