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Blutdrucksenker: Zu dieser Tageszeit wirken die Medikamente am besten

Herzmedikamente einnehmen  

Zu dieser Tageszeit wirken Blutdrucksenker am besten

23.10.2019, 12:56 Uhr | dpa

Blutdrucksenker: Zu dieser Tageszeit wirken die Medikamente am besten. Eine Frau liegt im Bett und greift nach Tabletten: Die abendliche Einnahme von Blutdrucksenkern verringert das Risiko von Folgeerkrankungen.  (Quelle: imago images/photothek)

Eine Frau liegt im Bett und greift nach Tabletten: Die abendliche Einnahme von Blutdrucksenkern verringert das Risiko von Folgeerkrankungen. (Quelle: photothek/imago images)

Eine Untersuchung zeigt: Ob Sie Ihre Blutdrucktabletten morgens oder abends schlucken, hat Auswirkungen auf Ihre Gesundheit. Die Experten raten zu einer bestimmten Tageszeit. 

Eine aktuelle Studie zeigt: Wer Blutdrucksenker später einnimmt, senkt sein Risiko für Folgeerkrankungen. Die erzielten Blutdruckwerte seien dann im Mittel besser, berichten die Forscher im "European Heart Journal". In der Folge sank die Gefahr einer ernsthaften Folgeerkrankung demnach fast um die Hälfte.

Täglich Medikamente bei zu hohem Blutdruck

Menschen mit zu hohem Blutdruck müssen meist täglich Medikamente nehmen. Diese halten die Werte über den Tag hinweg und auch nachts niedriger. Ein spanisches Forscherteam um Ramón Hermida von der Universität Vigo untersuchte nun im Rahmen des Forschungsprojektes "Hygia" an über vierzig medizinischen Zentren in Spanien, wann Blutdrucksenker am besten eingenommen werden sollten.

Studie mit 19.000 Teilnehmern erzielt wichtige Ergebnisse

Von den mehr als 19.000 Studienteilnehmern mit Bluthochdruck nahmen die Hälfte die Medikamente abends, die übrigen nach dem Aufwachen. Sechs Jahre lang überprüften Ärzte mindestens einmal im Jahr den Blutdruck der Probanden – mit Blutdruckmessgeräten, welche die Patienten über 48 Stunden am Körper behielten.



Dabei zeigte sich, dass die Gruppe, die ihre Medikamente abends einnahm, bessere Werte erzielte. Zudem war das Risiko ernsthafter Folgeerkrankungen vermindert. Zu diesen zählen Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Eingriffe aufgrund von verstopften Blutgefäßen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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